Die erste große Hürde: Approach Anxiety

Im folgenden zwei meiner Beiträge zum Thema Approach Anxiety aus dem Pick Up Forum, ergänzt durch einen zusätzlichen dritten Teil.
Dies hier ist mein ganzes Wissen zum Thema Approach Anxiety nach fast 4 Jahren Pick-Up.

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Wer nicht anspricht, der lernt auch keine Frauen kennen!
Wer nur ab und an mal anspricht, der lernt auch nur ab und an mal eine Frau kennen!
Wer viel anspricht, der lernt auch viele Frauen kennen!
Wer jede Frau anspricht, die ihm gefällt, der wird auch die Frauen kennenlernen, die ihm gefallen!
Wer den Mut und den Entschluss fasst zu lernen jederzeit und überall eine Frau ansprechen zu können, entwickelt eine Fähigkeit, die ihn ganz gewiss den Rest seines Lebens begleiten wird!

Es ist ein leidiges Thema:
Approach Anxiety.

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© Gerd Altmann / pixelio.de

Mit ihr steht und fällt der Erfolg in Bezug auf Frauen.

PU als Numbers Game

Meiner Ansicht nach hängt ein Großteil des eigenen Erfolgs von der Anzahl der Frauen ab, die man anspricht.
Wenn jemand massig viele Frauen anspricht, dann wird er auch Erfolg haben.
Er wird Frauen kennenlernen, die sofort interessiert sein werden und über so manchen Fehler in seinem Verhalten  hinwegsehen.
Natürlich wird er auch mehr Abfuhren kassieren als einer, der nur wenig anspricht. Aber was zählen schon  Abfuhren??
(kleines Experiment: Versucht euch an eure letzten 5 Abfuhren zu erinnern!)

Erst Tortur, aber irgendwann hat mans raus

So schön das ganze klingt, so schwer fällt es den meisten doch anzusprechen.
Gerade zu Beginn kann das Approachen zu einer echten Tortur werden.
Jedes Mal gilt es sich zu überwinden.
Jeder von euch, der länger dabei ist, wird sich an die vielen NULLer Abende erinnern, wo man es geschafft hatte rauszugehen mit dem Vorsatz was zu reißen und am Ende nicht ein einziges Mädchen angesprochen hat. Bitter!
Mit der Zeit fällt einem das Approachen aber immer leichter. NULLer werden immer seltener.
Irgendwann hat man es raus und schafft es 8-9 von 10 Frauen anzusprechen; auch die, die einem besonders gut gefallen.
Es wird aber auch immer wieder mal Situationen geben, in denen man es einfach nicht schafft die Frau anzusprechen.

Akzeptiert einfach dass ihr nicht immer „on“ sein könnt und verzeiht es euch. Es ist menschlich. Man muss nicht immer und überall ansprechen können.

Opener spiele keine Rolle!!

Mit der Zeit merkt man auch, dass der Opener absolut egal ist. Es spielt keine Rolle, was man sagt! Hauptsache man sagt etwas!
Ich habe zum Teil aus den sinnlosesten Dingen Dates herausgeholt.
Mit der Zeit kriegt auch jeder seine Präferenz in Bezug auf die Art und Weise, wie er anspricht.
Ich persönliche spreche am liebsten direct an:
Direct-Approaches sind ehrlich und sparen Zeit. Das Mädchen weiß gleich was Sache ist!
Man brauch nicht rumzufaken.
Aber man sollte sich auch nichts vormachen.
Wer behauptet er würde aus mehr als 10-20% aller direct-approaches ein Date machen, der lügt.

Alternativ approache ich situativ. Einfach auf die Umgebung achten. Es gibt immer etwas, auf das man das Mädchen ansprechen könnte.
Oft ergeben sich auch Situationen von ganz alleine, diese Hotspots gilt es dann auch zu nutzen. Oft tut es auch ein einfaches „hi“.
Für großen Schwachsinn halte ich dagegen Meinungs-Opener. Ich bitte euch! Ich frage mich immer wieder was die Mädchen sich dabei denken müssen, wenn ein Typ daher kommt und fragt ob sie zu einer Talkshow gehen würde wenn ……. oder wer mehr lügt … oder sonstwas.

Ihr wollt das Mädchen? Dann zeigt ihr das auch. Sie ist nicht dumm. Jedes halbwegs intelligente Mädchen durchschaut einen Meinungs-Opener nach wenigen Sekunden.
Klar. Meinungs-Opener haben auch den ein oder anderen Vorteil. Ich möchte das nicht gänzlich leugnen … und jede Art von Opener hat in bestimmten Situationen seine absolute Berechtigung …

Angst als Wegweiser und Partner

ABER:
Wer nur mit Hilfe von Meinungs-Openern oder sonstigen Openern, wo man seine Absichten erst einmal verheimlicht, ansprechen kann, wird niemals lernen aufrichtig und ehrlich auf ein Mädchen zuzugehen, wird niemals lernen: EIER ZU ZEIGEN!

Wo wir schon dabei sind, muss ich folgenden Mythos mal aus dem Weg räumen.
Viele denken und glauben ganz fest daran:
„AA geht irgendwann weg. Ich muss bloß ganz ganz viel ansprechen, dann habe ich irgendwann auch keine Angst mehr davor!“
Großer Blödsinn!
Die Angst einen Fremden Menschen anzusprechen wird niemals komplett verschwinden! Wer das Gegenteil glaubt, der irrt sich und wird es auch früher oder später selber merken.
Zwei (bzw. drei) Dinge ändern sich aber:
1. die Angst nimmt ab
und 2. und das ist viel wichtiger: man lernt mit der Angst umzugehen, sie zu kontrollieren, sie zu einem Freund werden zu lassen.
(und 3. eure Angst wird durch einen Widerstand bzw. eine Unlust anzusprechen, der nicht gleich der Angst ist, ersetzt)

Ihr dürft euch nicht als Ziel setzen, eure AA zu bekämpfen! Nein! Ihr müsst mit ihr zusammenarbeiten! Versucht ihr sie zu bekämpfen, so wird euch das Ansprechen um einiges schwieriger fallen, als wenn ihr sie akzeptiert und zusammen mit eurer Angst das Mädchen ansprecht (übrigens: Nervös sein ist erlaubt!).
Bei Approach Anxiety gilt: What you resist, persists!

Wenn ihr die Angst versucht zu bekämpfen, werdet ihr nie konstant ansprechen können. Es ist wirklich elementar sie zu eurem Freund zu machen.

Freut euch doch einfach mal über dieses Gefühl. Es ist ein besonderer Moment. Euer Körper lebt! Atmet tief durch und dann sprecht diese Frau, die euch so gefällt, doch einfach an. Falls ihr extrem nervös seid, sagt es ihr doch einfach mal.
Approachen ist doch letztendlich ein megacooler Kick. Allein dieses Gefühl, wenn mans getan hat und wenn es dann auch noch gut gelaufen ist!
Fragt euch außerdem: Habt ihr jemals einen Approach bereut? (credits: Rob Judge)

(wichtig: gerade die Approaches, die euch besonders schwer fallen, sind diejenigen, die euch am meisten weiterbringen werden!
noch wichtiger: wenn ihr besonders viel Angst habt, handelt es sich um eine Frau, die ihr besonders gern haben wollt (Angst als Wegweiser) )

3-Sekunden-Regel und State

Ich möchte auch auf die 3-Sekunden-Regel eingehen. Ich habe da nie besonders viel von gehalten.
Für Anfänger ist sie vielleicht ganz sinnvoll, weil viele Anfänger tatsächlich nicht fähig sind ihre Denkprozesse zu kontrollieren bzw. zu steuern, mit Limiting Beliefs verseucht sind und nach einigen Sekunden zu sehr im Kopf sind, um noch irgendwas machen zu können.
Allerdings umgeht man mit der 3-Sekunden-Regel zum großen Teil die eigene Angst (was ja auch deren ursprünglicher Sinn war). In dem Falle bekämpft man sie zwar nicht direkt, aber man umgeht sie.

Was hatte ich aber gesagt? Man soll sie zum besten Freund machen.

Approached man also immer sofort, setzt man sich nur zum Teil mit der eigenen Angst auseinander.

Das Ziel muss also sein auch dann anzusprechen, wenn schon einiges an Zeit um ist; sogar dann, wenn man das Mädchen schon länger beobachtet hat, weil man sich zuerst nicht getraut hat.
Die Kunst des Approachens liegt darin sich zu trauen, wenn man sich vorher nicht getraut hat.
Nämlich ein Mädchen anzusprechen, obwohl man sich erst nicht getraut hatte sie anzusprechen und man sich vielleicht sogar denkt „man wird das creepy“!

Nur wenn man seine Angst zum besten Freund macht, wird man auch in den allerschwierigsten Situationen ansprechen können und vor allem auch dann, wenn man NICHT in State ist!

Den letzten Punkt möchte ich noch näher erläutern.
Viele versuchen sich erst in State zu bringen, bevor sie approachen oder approachen nur, wenn sie in State sind. Sind sie nicht in State, so verlieren sie die Fähigkeit anzusprechen.
Auch hier wieder das alte Problem mit der Angst.
Ist man in State, so umgeht man auf eine gewisse Art und Weise die eigene Angst.
Man lernt somit nicht auch dann anzusprechen, wenn man Angst hat!
State ist lediglich ein situatives, ja illusorisches, Selbstbewusstsein.

Trifft man nun irgendwann am Tag beim Einkaufen in der Obstabteilung ein wunderschönes Mädchen so hat man nicht den Mut sie anzusprechen. Was soll man da tun? Sich schnell in State bringen?

Ein „guter“ bzw. „positiver“ State kann auch kein dauerhafter Zustand sein. Wir sind Menschen.
Man kann durchaus schlecht gelaunt approachen und erfolgreich sein.
Man kann durchaus low energy approachen und erfolgreich sein.

Gleiches gilt natürlich auch für Alkohol als Hilfsmittel! Es ist ok zu trinken, aber es ist nicht ok sich Mut anzutrinken. Einzige Ausnahme sind vielleicht die allerersten Approaches (dazu iwann das Thema „Blockaden“).

ALSO

Der Abbau von Approach Anxiety ist ein langer und durchaus schwieriger Prozess.
Die ersten Approaches werden den meisten sehr sehr schwer fallen. Danach wird es zunehmend leichter. Irgendwann macht man seinen ersten direct-approach (meiner ansicht nach das höchste in Sachen Überwindung).
Dann aber wird es auch wieder eine Phase geben, wo man das Gefühl hat die AA ist wieder größer geworden.

Macht euch nichts draus, dieses Auf und Ab ist Teil des Prozesses, in dem ihr euch befindet.

Das einzige was am Ende zählt und was bleibt, ist, dass ihr ansprecht. Scheißt auf den Opener. Der spielt keine Rolle. Macht euren Approach. Macht es euch zur Aufgabe jede Frau, die euch gefällt, anzusprechen! Seid ehrlich und aufrichtig! Lernt mit eurer Angst umgehen zu können.
Der Approach ist einer der wenigen Schritte, den ihr zu 100% in eurer eigenen Hand habt!! Alle weiteren Schritte im Kennenlernen und in der Verführung hängen oft von externen Faktoren ab. Ihr habt nicht die Reaktion der Frau in der Hand (ihr werdet auch noch nach Jahren Abfuhren bekommen), aber ihr habt in der Hand zu ihr hinzugehen und sie anzusprechen!
Also nutzt diese Chance!
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Ich möchte das ganze im folgenden noch ein wenig vertiefen.

Generell spielt sich Approach Anxiety auf 3 Ebenen (kognitiv, emotional, körperlich) und einer motivationalen Basis ab.
Ich werde im folgenden auf jede Ebene kurz eingehen und wie man sie durch eine starke motivationale Basis überlisten kann.

Motivationale Basis:

Mit der motivationalen Basis steht und fällt euer Erfolg im Approaching.
Wenn ihr nicht motiviert seid, werdet ihr in den meisten Situation schlicht und ergreifend nicht die (psychische) Stärke aufbringen können über eure Approach Anxiety und ihre 3 Ebenen
(die zumeist negativ gepolt sind) hinauszugelangen.
Im Wort Motivation steckt ja schon das kleine Wörtchen Motiv.
Und ohne ein Motiv bzw. ein Ziel, das ihr vor euren Augen habt, werdet ihr nicht die Willenskraft aufbringen können, die eben nötig ist.

Zum Glück haben die meisten, die auf Pick Up stoßen, auch ein Motiv und ein Ziel.
Der eine will überhaupt mal Sex haben, der andere viele Frauen, ein weiterer seine Traumfrau kennenlernen.
Ihr solltet euch wirklich darüber Gedanken machen was EUER PERSÖNLICHES Ziel ist. Das ist sehr wichtig.
Der Gedanke an euer Ziel oder auch die bildliche Vorstellung eures Zieles, wird entscheidend sein bei der Überwindung der drei anderen Ebenen.
Eine gute motivationale Basis, ein Motiv für das ihr bereit seid euch euren Arsch aufzureißen und einiges zu riskieren, wird sich positiv auf alle 3 Ebenen auswirken bzw. ihnen entgegensteuern.
Habt ihr keine motivationale Basis werdet ihr diesen Ebenen recht machtlos unterlegen sein.

Gerade in euren ersten PU-Wochen und Monaten wird eure Motivation vergleichsweise hoch sein. Euphorie werdet ihr oft empfinden.
Dadurch wird es euch zum Teil gar nicht mal so schwer fallen zu approachen (mal von den ALLERERSTEN 2-3 approaches abgesehen); eure motivationale Basis ist groß.

Aber mit der Zeit und der ein oder anderen Niederlage wird eure Motivation wieder fallen.
Als Resultat wird es euch dann auch schwerer fallen zu approachen. Es ist eine typische Phase.
Auf einmal wird die AA wieder größer, viele können das gar nicht verstehen.
Der Grund ist recht einfach: Ihr habt eurer Ziel aus den Augen verloren oder ihr glaubt nicht mehr daran (aufgrund ein paar negativer Erfahrungen), die motivationale Basis nimmt ab, die drei negativ gepolten Ebenen nehmen überhand und euer Wille zum Approach geht in einem Sumpf körperlicher und emotionaler Empfindungen und gedanklicher Verstrickungen zu Grunde.

Also:
Napoleon Hill beschreibt es in seinem Buch „Think and Grow Rich“ als „Burning Desire“.
Dieses „Burning Desire“ braucht ihr um auch wirklich konstant approachen zu können. Ihr müsst euch über euer Ziel
im Klaren sein und es WIRKLICH erreichen WOLLEN. Es gibt keine andere Wahl. Do or die.

Körperliche Ebene:

Approach Anxiety auf körperliche Ebene äußert sich insbesondere durch einen höheren Puls und schnelleres Atmen.
Dazu kommen so Sachen wie feuchte Hände, generelles Schwitzen und das berühmte Kniezittern. Beim Approach selbst fangt ihr vielleicht an zu stottern oder verschluckt
das ein oder andere Wort.

Die schlechte Nachricht:

– gegen Approach Anxiety auf körperlicher Ebene lässt sich nichts anderes machen als zu approachen
– tiefes und langsames Ein -und Ausatmen ist das einzige was mir sonst noch einfällt

Die gute Nachricht:

– Approach Anxiety auf körperlicher Ebene vergeht recht schnell.

Ich selber habe nach mehr als 3 Jahren nur noch sehr selten Herzrasen oder schwitzige Hände. Mein Körper hat sich irgendwo an diese Situation gewöhnt. Zu oft habe ich ihn damit konfrontiert. Das hat natürlich den Vorteil, dass ich auf die Frauen hin gechillter wirke, allerdings geht zum Teil auch meine Authenzität flöten.

Ich habe das schon ein paar Mal hier geschrieben.
Nervosität beim Approach ist NICHT von Nachteil, inbesondere direct-Approaches kommen echter und authentischer rüber, wenn man auf die Frau etwas aufgeregt wirkt.

Es gibt auch für mich noch Situationen, in denen körperliche Angst-Reaktionen entstehen. Dies geschieht vor allem Approaches in schwierigen Situationen (zum Beispiel mit vielen Menschen drumrum).
Ich mag solche Situationen.

Emotionale Ebene:

Approach Anxiety auf emotionaler Ebene äußert sich in einem Angstgefühl irgendwo in der Bauch bzw. Brustgegend. Es ist dieses leicht drückende beklemmende Gefühl, was man spürt.
Dieses Gefühl ist aber sehr sehr fließend.

Viele von euch kennen das sicherlich.
Vorm Approach empfindet ihr das kribbeln im Bauch und die Energie, die durch den Körper strömt noch als negativ, wenn ihr den Approach aber gemacht habt, fühlt ihr euch super. Plötzlich hat sich die negative Emotion zu einer positiven Emotion transformiert.

Im Gegensatz zur AA auf körperlicher Ebene lässt AA auf emotionaler Ebene weniger stark nach mit der Zeit und der Anzahl eurer Approaches.
Auch ich fühle noch heute dieses ungewisse, teils unangenehme Gefühl in mir.
Ich weiß mittlerweile aber damit umzugehen.
Ich deute es nicht als Angst, sondern einfach nur als ein Gefühl, das DA IST. Es ist da und es ist ok so.
Meine Erfahrung zeigt mir: Ich kann dieses Gefühl transfomieren.
Wenn ich approache, wird dieses eher negative Gefühl mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einem positiven Gefühl.
Wenn ich mir dessen bewusst bin, verliert das vermeintlich negative Gefühl sofort an Bedeutung und ich mach es nicht zu mehr als es ist: nämlich einem Gefühl.
Das einfachste Mittel um mit AA auf emotionaler Ebene klarzukommen:

Akzeptanz!

Ich nehme meine Gefühle so hin wie sie sind. Bestenfalls konzentriere ich mich ganz bewusst auf die Emotion und versuche sie so stark wie möglich zu fühlen, ohne dabei aber meine kognitive Ebene einzuschalten.
Wir merken: Angstgefühl akzeptieren ….

Kognitive Ebene:

Wir akzeptieren also unsere Emotion.

Dann aber kommt dieser Fiesling namens Verstand, der sich ja immer wieder und überall dazuschalten muss.
Unser Verstand versucht unser Angstgefühl dann zu rationalisieren.

Dies tut er anhand verschiedenster Gedankenkonstrukte, die wir als Excuses bezeichnen.

Und schon approachen wir nicht, weil:
„Die Situation scheiße ist“
„Die Frau zu alt ist“
„Die Frau zu jung ist“
„Sie nicht gut genug aussieht“
etc.

Vielleicht malen wir uns auch einfach aus, was alles passieren könnte.
Die Leute, die den Approach mitkriegen, lachen uns aus.
 Die Frau holt eine Säge heraus und sägt uns damit das Bein ab.

Darin sind wir gut.
Und unseren Verstand bewusst zu kontrollieren ist nicht einfach.
Schnell verlieren wir die Kontrolle über ihn.
Dann bleiben uns zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit Nr.1 nenne ich Blank Mind (und ist für die eher Fortgeschritteneren):

Wir schalten unseren (negativ-)Verstand ab, in dem wir uns bildlich in Gedanken eine weiße Fläche vorstellen.
Nichts als eine weiße Fläche. In etwa so:
[

]
Wir halten an dieser weißen Fläche vor unserem inneren Auge fest und bewegen uns auf die Frau zu.
Wir dürfen aber nicht zu lange warten, denn schwups sind wieder diese verdammten Excuses da.
Also:
Weiße fläche und losgehen.

Möglichkeit Nr.2 ist die für mich überzeugendere: Kognitives Gegensteuern

Wir ersetzen unsere schlechten Gedanken, durch Gedanken unserer motivationalen Basis.
So gesehen machen wir kognitive Arbeit auf der Metaebene.
Diese Technik hat sich für mich persönlich SEHR bewährt.

Unsere Gedanken können echt ein Hund sein, und mein Verstand gibt mir auch nach all der Zeit und den vielen Approaches immer noch Ausreden, um einen
Approach nicht machen zu müssen. Anders als die körperlichen und emotionalen Reaktionen lassen also negative Reaktionen des Verstandes weniger schnell nach.

Was tun wir also?
Wenn unser Kopf mal wieder verrückt spielt, denken wir an unser Ziel bzw. an unser Motiv.
Warum tun wir das, was wir hier grad tun?
 Warum zur Hölle bin ich grad im Club? Um dumm rumzustehen?
NEIN!
Ich bin hier um meinen Weg zu gehen und mein Ziel zu erreichen. Und mein Ziel sieht so und so aus.
 Und um mein Ziel zu erreichen, muss ich das JETZT TUN. Andernfalls stagniere ich und erreiche nicht das, was ich erreichen will.

[Ja, es klingt sehr ge-bzw. erzwungen. Und viele werden hier rumheulen („und ich dachte Frauen zu approachen sollte Spaß machen“).
Natürlich macht es Spaß. Der Scheiß macht verdammt viel Spaß. Aber trotzdem fällt es einem schwer.
[Bungeejumping macht wahrscheinlich auch Spaß.Trotzdem tuns nur die wenigsten.]

Eure motivationalen Gedanken, mit denen ihr gegensteuert, müsst ihr selbst bestimmen. Dazu müsst ihr unter anderem euer Hauptziel zu einem Teil von ihnen machen.
Bei mir sieht das folgendermaßen aus:

Stellt euch vor ich warte auf eine Bahn. Und in einer größeren Menschenmenge steht ein Mädchen, welches total zu 1000% mein Typ ist.
 Alle drei Ebenen werden sich einschalten. Körperlich, negativ, doof. Ich werde von Emotionen überschwemmt, negativ, doof. Mein Verstand schaltet sich ein, negativ, doof.

DANN KOMME ICH UND MEIN INNERER DIALOG:

„oh man. ich spüre verdammt viele Emotionen (Emotionen fühlen), aber ich nehme sie so hin wie sie sind. Es ist ok wie es ist (Akzeptanz).
Die Situation ist wirklich schwer. Ich gebe dir irgendwie Recht mein lieber Verstand (auch kein Widerstand gegen Verstand, sondern Akzeptanz).
Aber dieses Mädchen gefällt mir und ich lebe nur einmal.
Vielleicht ist sie meine Traumfrau.
Ja Vielleicht auch nicht.
Aber das werde ich herauskriegen.
Denn genau deswegen bin ich hier.
Ich will wissen was die Wahrheit dieser Situation ist.
ALles andere ist egal.
Es ist egal wie die Menschen drumrum reagieren. Das Spielt keine Rolle. Sie sind nicht Teil meines Ziels.
Ich tue es einfach.
MAL SEHEN WAS PASSIERT, ALLES IST OK“

So und nicht anders.

Euer Motiv sowie eine tiefe Unabhängigkeit vom Ergebnis werden euch den Hintern retten.

Natürlich werdet ihr nach vielen hundert Approaches, die meisten Approaches aus einer absoluten inneren Gelassenheit heraus machen können ohne hierüber groß nachdenken zu müssen!

Ich werde auch immer wieder gefragt, welche Bücher denn besonders hilfreich sind, um besser mit seiner Ansprechangst umgehen zu können.
Bevor ich Bücher nennne, möchte ich erst einmal folgendes dazu sagen.

Gerade beim Thema Angst hilft nichts so sehr wie sich dieser Angst in der Realität zu stellen.
Folgt meinen Hinweisen weiter oben, und ihr seid einen großen Schritt voraus.
Vieles was wir hier machen ist nichts anderes als eine kognitive Verhaltenstherapie.
Wir versuchen schlechte Denkstrukturen zum Guten hin zu verändern, und neue Verhaltensweisen aufzubauen.

Deswegen:

“Action conquers fear.”
– Peter Nivio Zarlenga

Um nun ein paar Bücher zu nennen, die sicherlich unterstützend wirken können:

„The Power Of Now“ von Eckhart Tolle ist ein Buch, welches nicht direkt etwas mit Ängsten zu tun hat, euch in diesem Bereich meiner Erfahrung nach aber in jedem Falle weiterbringen wird.

Eines der bekanntesten Standardwekte zum Thema Angst in der Mainstream-Literatur  ist „Feel the Fear And do it anyway“ von Susan Jeffers. Meinem Geschmack nach bleibt das Buch zwar recht oberflächlich, sie erarbeitet aber einige sehr interessante Konzepte wie die bei Pick Up allseits bekannte Comfort Zone.

Mein Geheimtipp ist „Die Angst ist eine Kraft“ von Willi Butollo. Dies Buch geht wirklich in die Tiefe und hat mich zum Teil beeindruckt und gerührt.

Beenden möchte ich diesen Beitrag mit den „Five Truths About Fear“ von Susan Jeffers aus ihrem Buch „Feel the fear and do it anyway“!

Lasst euch inspirieren!

FEAR TRUTH #1
The fear will never go away as long as you continue to grow!
Every time you take a step into the unknown, you experience fear. There is no point in saying, „When I am no longer afraid, then I will do it.“ You’ll be waiting for a long time. The fear is part of the package.
FEAR TRUTH #2
The only way to get rid of the fear of doing something is to go out and…do it!
When you do it often enough, you will no longer be afraid in that particular situation. You will have faced the unknown and you will have handled it. Then new challenges await you, which certainly add to the excitement in living.
FEAR TRUTH #3
The only way to feel better about yourself is to go out and…do it!
With each little step you take into unknown territory, a pattern of strength develops. You begin feeling stronger and stronger and stronger.
FEAR TRUTH #4
Not only are you afraid when facing the unknown, so is everyone else!
This should be a relief. You are not the only one out there feeling fear. Everyone feels fear when taking a step into the unknown. Yes, all those people who have succeeded in doing what they have wanted to do in life have felt the fear – and did it anyway. So can you!
FEAR TRUTH #5
Pushing through fear is less frightening than living with the bigger underlying fear that comes from a feeling of helplessness!
This is the one truth that some people have difficulty understanding. When you push through the fear, you will feel such a sense of relief as your feeling of helplessness subsides. You will wonder why you did not take action sooner. You will become more and more aware that you can truly handle anything that life hands you.

(http://www.susanjeffers.com/home/5truths.cfm)

– liefner

12 Gedanken zu “Die erste große Hürde: Approach Anxiety

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  2. Pingback: Sie muss geil sein! | naturalnumbersgame

  3. Pingback: TOP10 – Juli bis September | naturalnumbersgame

  4. Dazu eine Frage:
    Was kann ich tun, wenn meine Angst so stark ist, dass sie mich lähmt?
    Also mein Verstand sagt „Sprich sie an!!“ aber mein Körper reagiert einfach nicht…

    • einfach einen fuß ein stück nach vorne, dann den andern.
      nicht um zu approachen, nur um die entsprechende Richtung zu gehen ….

      falls man noch NIE approached hat empfehle ich auch Alkohol um Ersterfahrungen zu sammeln.

  5. Ich glaube, ich habe verstanden, was du meinst. Bei jedem Mal ein Stück weiter gehen, richtig?
    Das mit dem Alkohol probiere ich mal, ich trinke eigentlich nicht so gerne. Ich habe auch noch nie wirklich gezielt approached, höchstens situativ oder auf Hauspartys nach langem Blickkontank.
    Danke.

  6. hi liefner,
    erstmal allgemein.
    ich lese deine posts seit gut einem monat und ich finde den blog richtig gut. dennnoch bin ich darauf bedacht immer freund oder coach zu sein. deshalb sage ich dir zwei sachen die gut sind und vlt zwei an denen du noch arbeiten kannst. was ich auf jeden fall gut finde, dass hier mehr als eine person schreibt. außerdem sind deine erzählung wahnsinnig lehrreich. dennoch würde ich mir wünschen, dass vlt auch die anderen im blog ihre meinung zu deiner geschichte erzählen und sie dann aufzählen, was sie intuitiv gemach hätten. genau so umgekehrt, dass du zu deren gescichte deine gedanken erzählst, wenn die aber nichts einfällt, nicht schlimm.

    zu diesem post.
    die stelle wo du den inneren dialog,(ziemlich zum ende) erzählst. ich glaube diesen inneren dialog muss man mit sich sprechen, damit der körper weiß, dass kein angriff oder kein fluchtversuch auf dich gleich stattfindet, wenn man mit der frau gleich spricht. wenn man diesen inneren dialog öfters macht, dann gewöhnt der körper sich daran bzw die psyche. wenn man jetzt aber die frau anspricht, einfach so, kann auch kein lerneffekt passieren, weil man direkt in die situation geschmissen wird und man direkt entscheiden muss, feind oder freund. bei ersteren passiert erstmal die vorbereitung, aber anpassungsprozess kann stattfinden. ein kleines restrisiko bleibt bestehen. das auge lernt also einzuschätzen, ob es feind oder freund ist und damit auch andere (positive) gefühle.
    und noch was wichtiges: lernen ist ein prozess, den man nie unterbrechen darf. das habe ich hier gelernt. danke!

    MfG

  7. @Anonym: die Idee gefällt mir. Mal sehen, was wir draus machen.

    @Marcel: Ja, du hast Recht. Das kann man so sehen und das ist auch richtig so. Aber seien wir ehrlich. Wie viele Menschen dort draußen können mit Leichtigkeit eine Frau in der Fußgängerzone ansprechen?

  8. Ich lese gerade die „alten“ Beiträte…

    Zum Thema „körperliche“ und „emotionale“ Ebene:
    Neben dem tiefen Atmen mache ich folgendes:
    Ich summe ein Lied (kaum hörbar; schon bevor ich die Frau sehe, die ich approachen will).
    1) Es lockert und wärmt meine Stimmbänder –> ich kann mit klarer, fester aber dennoch lockerer Stimme sprechen. (Körper)
    2) Es lenkt den Verstand etwas ab (Verstand)
    3) Es gibt mir (ein Gefühl von) Locker-Sein (Emotion)

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