Der „I’m in your head“-Opener!

Kommen wir zur mit Abstand besten und effektivsten Art im Daygame zu openen.
Kommen wir zum ….
…. „I’m in your head“-Opener!

Unser Ziel:
Wir openen die Frau mit dem Gedanken, den sie gerade denkt.

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© Kurt Michel / PIXELIO‘

Die meisten Frauen gehen in Gedanken versunken durch ihren Alltag.
Wenn wir sie ansprechen, reißen wir sie aus ihrer Gedankenwelt.
Zwischen ihren Gedanken und unserem Opener besteht zumeist eine Diskrepanz.
Diese wiederum führt dann zu kognitiver Dissonanz und Zerrissenheit.

Was dann passiert kennen wir zu gut:
Die Frau schaut uns verwirrt an
und weiß nicht was los ist und wie ihr geschieht.
Oftmals reicht diese Reiz-Reaktion aus,
um ihren Ersteindruck von uns zu schmälern.

Das wollen wir verhindern.

Der „I’m in your head“-Opener ist mitunter ein situativer Opener.
Im Gegensatz zu situativen Openern im allgemeinen, bei denen wir eine Situation „kreieren“, verwenden wir beim „I’m in your head“-Opener
die Situation wie sie gerade vorliegt.

Beispiele:

Wir stehen an der Bushaltestelle und die Frau schaut auf ihre Uhr.
Was wird sie sich in diesem Moment denken?
„oh man. der soll mal kommen“

Und was ist unser Opener?
-> „oh man. der soll mal kommen“

Im Bus. Es ist extrem heiß. Die Frau wischt sich über die Stirn.
Was wird sie sich in diesem Moment denken?
„man ist das warm.“

Und was ist unser Opener?
-> „verdammt warm heute was?“

Bei Rossmann. Die Frau steht vorm Schminkestand.
Tausende verschiedene Farben.
Wahrscheinlich kann sie sich grad nicht entscheiden.
Genau diesen Gedanken nutzen wir.
->“is schon schwer für euch bei der Auswahl“

Wir können ihren Gedanken also exakt so wie sie ihn denkt als Opener benutzen oder ihn leicht variieren.

Das sind perfekte Einstiege.

Wichtig ist, dass man dann aber auch dran bleibt.
Die Frau wird sich noch nicht so fühlen, als wenn sie in einer Konversation wäre.

Ihr könnt dann nachlegen mit einem IOI „wow, du bist hübsch“,
mit situativem Small Talk (warum sucht sie grad nach Makeup? gibt es einen bestimmten Anlass?)
oder improvisiert eine der Standard-Fragen oder Aussagen („du bist Studentin!“).

Probiert es aus.

– liefner

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Ein Gedanke zu “Der „I’m in your head“-Opener!

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