Entwicklung in einer Durststrecke

Man hat einen Erfolg, erreicht ein Ziel und danach will es sich einfach nicht fortsetzen. War es bloß ein einmaliger Zufall? Nein – ihr befindet euch in der wohlmöglich wichtigsten Entwicklungsphase.

Es ist der Zeitraum, wo scheinbar jede dir eine Abfuhr gibt, jede Nummer flaked und jeder KC geblockt wird. Genau in dieser Plateauphase, wo die Entwicklung zu stagnieren scheint, kann man Fähigkeiten erlangen, die einen auf die nächste, persönliche Ebene heben.

Seit Beginn meiner PU Zeit hab ich diverse solcher Phasen durchlebt. Manche waren kürzer, manche waren länger als andere.

Gerade zu Anfang der „PU Laufbahn“ war der Umgang mit diesen Dürreperioden besonders schwierig. Oftmals ging ich am Ende des Abends mit dem Gefühl nach Hause den kompletten Club „geschreddert“ zu haben, ohne dass auch nur eine einzige Nummer bei rum gekommen wäre. Die Frustration konnte man mir aus hundert Metern Entfernung am Gesicht ablesen.

© Gerd Altmann/ pixelio.de

Da sich das Bewusstsein der Wirksamkeit von PU noch nicht so ausgebildet hat, kamen natürlich Zweifel auf.

Ist das wirklich der Weg? Funktioniert das überhaupt?

Um über diese Zweifel und Rückschläge hinweg zu kommen und weiterzumachen, ist Willensstärke nötig. Diese Willensstärke seinem eingeschlagenen Weg treu zu bleiben, ist eine der elementarsten Eigenschaften, die man lernen kann.

Im Leben wie bei PU wird man immer wieder auf schwierige Situationen treffen, die einen an den Rand der Aufgabe treiben. Der Grund, dass viele Menschen in Beidem scheitern ist, dass sie es nicht geschafft haben die nötige Entschlossenheit aufzubringen. Entschlossenheit diese weniger positiven Phasen als Entwicklungsprozess zu akzeptieren.

Diese Form von Akzeptanz zu erreichen braucht Zeit – viel Zeit. Durch Akzeptanz legt sich der innere Widerstand gegen die Situation und man ist in der Lage gelassener damit umzugehen. Erst kürzlich hab ich wieder eine Phase durchlebt, wo scheinbar nichts zusammen lief. Zahlreiche Abende in Folge ohne brauchbaren Outcome. In dieser Zeit hab ich vor allem sehr viel „Dancefloorgame“ betrieben, da ich dort deutliches Entwicklungspotential gesehen habe.

Da ich bis dahin „Dancefloorgame“ nur sehr sporadisch betrieben habe, lief es natürlich zunächst wenig erfolgreich. Ganze Tanzflächen wurden von mir „geburned“. Unangenehme Abfuhren entstanden. Doch mit dem Wissen, dass diese Niederlagen nötig sind um es zu meistern, machte ich weiter und weiter und weiter…

…und so kam der Tag, wo ich meinen ersten „Makeout“ nach nur dreißig Sekunden auf der Tanzfläche setzen konnte.
Weit wichtiger als das war aber die Tatsache, dass ich mit vollem Selbstvertrauen Frauen antanzen konnte. Das Tal der Dancefloor-Abfuhren war durchschritten. Ich hab die Willensstärke aufgebracht und mich selbst auf eine neue Ebene gehoben.

– Steady

Ein Gedanke zu “Entwicklung in einer Durststrecke

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