Approach Anxiety nach tausenden von Approaches

Ja.
so viele werden es mittlerweile sein.
 2000?3000?4000?

Zu Beginn ein kurzer Verweis auf meinen großen Post zum Thema Approach Anxiety hier bei uns im Blog.
Die erste große Hürde: Approach Anxiety. Ein Epos.
Dieser Post fasst mein gesamtes Wissen und meine Gesamterfahrung zu diesem Thema zusammen.

——

 

Es wird für den einen oder anderen vielleicht von Interesse sein, wenn ich kurz schildere, wie meine Approach Anxiety heute aussieht.

1. AA geht nie ganz weg. Das wäre illusorisch.
Diese Meinung vertrete ich nach 3000 Approaches noch genauso wie nach 500 Approaches.
Nichtsdestotrotz nimmt die Angst als solche deutlich ab.
Vor allem auf körperlicher, wie auch emotionaler Ebene.
Es gibt nur noch wenige Approaches, die meinen Puls in die Höhe rasen lassen.

Das wiederum aber sind genau diejenigen Approaches, die mich noch ein Level weiter und höher bringen können was meine Approach-Fähigkeiten anbelangt. (wichtiger Punkt!)

Für mich sind das heutzutage z.B. Mutter-Tochter-Sets, große Mixed Sets im Club (wo physisch starke Männer mit im Set sind) oder auch Sets
in größeren Menschenansammlungen, wo gleichzeitig Ruhe und Stille herrschen (z.B. Fahrstuhl).
Manchmal bereiten mir auch soziale Situationen  noch gewisse Probleme (z.B. Uni-Situationen, die sich nicht von „selbst ergeben“ -> höherer sozialer Druck).

Besonders  bei den ersten beiden Situationen stellt sich die Frage, ob man sich in solche Situationen wirklich wagen sollte.
Gerade bei Sets mit Pumpern besteht das Risiko körperlich verletzt zu werden. Das ist auch der Grund, weshalb ich oft zögere.

Es ist mitunter eine philosophische Frage, wie weit man gehen sollte und gehen kann, die letztendlich jeder für sich selbst klären muss.

2. Es gibt Situationen, in denen ich überhaupt keine Angst mehr verspüre.
Das sind Situationen, in denen es natürlich und „normal“ wäre die Frau anzusprechen.
Hierzu gehört z.B. das gesamte Spektrum des Clubgames.
Und hierzu gehören auch situative Approach-Möglichkeiten am Tage.
Das Mädchen, das gemeinsam mit mir auf den Bus wartet.
Das Mädchen, das an der Supermarktkasse hinter mir steht.
Das Mädchen, das sich neben mich setzt.

3.Eine große Rolle spielt auch die Reaktionszeit, die man sich antrainiert.
Insbesondere, wenn ich eine Frau sehe, die mir entgegenkommt, bleiben mir nur wenige Sekunden um sie anzusprechen.
Oft sind es weniger als 2-3 Sekunden, manchmal nichtmal eine einzige!
In diesen 2-3 Sekunden muss mein Hirn den Reiz erst einmal verarbeiten und dann ist es meist schon zu spät.
Das ist sicherlich auch ein kognitives Problem, da ich mich erst „entscheiden muss, dass die Frau mir gut genug ist, um sie anzusprechen“.
Wie gesagt, leider ist sie dann meist schon weg, oder die Situation erschwierigt sich.

4.Excuses sind der größte Fiesling, wenn ein Großteil der Angst nicht mehr spürbar ist.
Es gibt viele davon. Ich brauche sie hier nicht aufzuzählen.
Auch hier wieder die persönlich-philosophische Frage, welche Frauen man ansprechen sollte und welche nicht.

Wenn ich sage „die ist mir nicht gut genug“, ist die Frau mir wirklich „nicht gut genug“? also hätte ich in einer sexuelle Situationen ihr gegenüber keine
Erregung, oder ist sie mir bloß für eine LTR nicht gut genug? Was ist überhaupt mein Ziel?
Die alles und entscheidende Frage ist letztendlich immer: ist mein Excuse berechtigt? hat er einen „wahren“ Realitätsbezug? oder approache ich im Grunde genommen nur aus Angst nicht?

Für Anfänger gilt: Ausreden gibt es nicht. In 99% aller Fälle ist die Angst das tieferliegende Problem.

5. Man brauch keine Angst zu haben, dass Approach Anxiety in der Form und Stärke zurückkehrt, wie man sie zu Beginn hatte.
Ich hatte in den letzten Wochen eine kleine Approach-Pause eingelegt.
So eine Pause hilft mir immer extrem meine Motivation zu regenerieren.
Gleichzeitig habe ich aber auch immer eine gewisse Angst davor, dass meine AA wieder kommt.
Aber nein.
Sie tut es nicht.
Sie ist vielleicht zu Beginn etwas stärker, meine erhöhte Motivation sorgt dann aber für das nötige Gleichgewicht.

Ich denke mit der Approach Anxiety ist es so wie mit dem Muskeltraining.
Man verliert an Muskelmasse, wenn man eine Pause einlegt, doch man baut sie dann wiederum viel schneller auf, als jemand, der zum ersten Mal in seinem Leben trainiert.
Dem Memory-Effekt sei Dank.

————

Zum Schluss noch ein wichtiger Tipp:
Egal, wie gut ihr seid.
Es passiert auch mir immer wieder, dass ich Approaches auslasse.
Manchmal bin ich in dem Moment einfach zu stark mit etwas anderem beschäftigt, oder meine Willensstärke ist nicht so hoch wie die Situation schwierig ist.
Es ist wirklich wichtig sich zu verzeihen, wenn man mal nicht approached.
Eine Quote 10 von 10 ist nicht möglich.

(Oder ist sie es?)

– liefner

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4 Gedanken zu “Approach Anxiety nach tausenden von Approaches

  1. „Manchmal bereiten mir auch soziale Situationen noch gewisse Probleme (z.B. Uni-Situationen, die sich nicht von “selbst ergeben” -> höherer sozialer Druck).“

    Im PU-Forum lese ich immer wieder „Don´t fuck the company“. Über das Thema habe ich schon oft nachgedacht, kam aber nie weit (aus dem Nachdenken Schlüsse für weiteres Handeln zu ziehen). Darüber einen Artikel zu lesen würde ich toll finden. In einer 10 Mann/Frau starken Firma ist mir klar, dass gamen fehl am Platz ist, wie ist es jedoch an einer Uni, wo es tausende Studentinnen gibt?

    • Habe in Sachen Uni-Game nur wenig Erfahrung.
      Was ein Nachteil ist.
      Denn ich glaube aufgrund des Vertrauensvorsprungs, den man in einer Uni-Situation bekommt, ergibt sich ein ziemlich großer Vorteil.

  2. Zum ersten abschnitt:
    „Gerade bei Sets mit Pumpern besteht das Risiko körperlich verletzt zu werden. “
    Solch eine Situation habe ich zwei mal mit dem Spruch gemeistert, dass ich dem typen erzählt hab, dass „er sich glücklich schätzen kann, solch eine schöne frau zu haben.“ danach war derjenige erstmal ein wenig perplex und wir sind sogar richtig gut in ein gespräch geraten. im laufe des gespräches habe ich ihm auch noch gesagt, dass ein solches verhalten nicht gerade beziehungsfördernd ist(weil frauen solch ein verhalten einfach nur hasse), sondern er sollte dem typen erstmal die hand reichen und nett hallo sagen. nun bin ich nicht auf solche gestoßen, die gerade ein wenig temperamentvoller sind, aber vlt ist das eine lösung.

  3. @Marcel:
    guter Hinweis. So mache ich es auch. Dann werden sie meistens ruhig.
    Der zweite Teil gefällt mir aber nicht.
    Warum sollte ich den Typen belehren? Was bringt mir das?
    Belehren provoziert meistens nur von neuem.

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