Mittwochsrunde #3#

Heute:
“Ein Bericht über Streetgame also ob Direct besser ankommen als Indirect oder Passiv.”
von Tom

… und hier sind unsere Antworten —>

liefner:
Das eigentlich Ziel sollte sein flexibel approachen zu können, denn weder directs noch indirects sind
prinzipiell besser oder schlechter. Jede Approachform hat in bestimmten Situationen ihre Vor -und Nachteile.
Der größte Vorteil beim Direct-Game ist, dass die Frau sofort weiß was Sache ist. Wir verwirren sie also nicht unnötig mit
Openern, wo sie sich denkt „was will der eigentlich von mir?“. Falls ein direct Approach hookt, ist das die halbe Miete (direct Approaches am Tag -> „Magic Moment“ Effekt).
Nachteile von Direct Approaches: Sie sind oft unnatürlich, viele Frauen sind überfordert und man nimmt sich die Chance sich auf den „zweiten Blick“ zu beweisen.
Bei indirecten Openern muss man unterscheiden zwischen situativen Openern und Meinungsopenern. Von Meinungsopenern würde ich abraten.
Situative Opener hingegen können einen sehr natürlichen und sanften Einstieg in eine Interaktion bieten.
Ein großer Nachteil ist aber, dass es manchmal schwer ist nach einem situativen Opener die Kurve zu kriegen und der Frau klar zu machen, dass man
an mehr interessiert ist als nur an dieser Interaktion. Ein paar gute Opener fürs Daygame findet ihr u.a. HIER.

Steady:
Meine Erfahrungen im Street-/Daygame sind noch limitiert. Am Tag anzusprechen ist grundsätzlich ungewöhnlich.
Viele der Frauen sind erst mal total überrascht wenn man auf sie zugeht.
Mit einem „indirekten“ oder „situativen“ Opener „überfällt“ man sie sicher weniger, als wenn man mit einem „Direct“ voranstürmt.
Ähnlich wie in im Club verwende ich auch am Tag den „Direct“ dennoch am häufigsten. Er ist unkompliziert. Ich stelle meine Intentionen klar, ein Übergang wie bei einem „indirekten“ Zugang entfällt.
Ich verschwende keine Zeit. Im Prinzip steht bereits nach dem Opener und ihrer Reaktion fest, ob es noch Sinn macht sich weiter mit ihr zu beschäftigen oder nicht.
Außerdem stellt es auch für die Frau, im besten Fall, etwas Besonderes dar, wenn ein Mann ihr auf offener Straße gesteht, dass er sie einfach ansprechen musste..
Damit sie nicht total perplex ist, versuche ich so ruhig wie möglich auf sie zuzugehen. Ein wenig Nervosität schadet allerdings nicht, sondern wirkt natürlich und weniger so als hätte man das Ganze schon dutzende Male gemacht.

Schweiger:
Ich glaube nicht an Gott. Trotzdem lese ich manchmal in der Bibel. Da stehen so kluge Sätze drin wie: „Deine Rede sei ja ja, nein nein, alles weitere ist von Übel“.
Leider kann ich auf deine Frage keine so eindeutige Antwort geben. Alles kann funktionieren und alles kann schief gehen.
Manche Frauen sind von einem Direct überfordert, andere werden rot vor Freude, weil sie sowas in ihrem ganzen Leben noch nie gehört haben…
Die äußeren Variablen (die Situation, der Charakter der Frau, die momentane Stimmung der Frau) sind vorgegeben.
Je nach diesen Umständen kann ein Direct oder Indirect besser sein. Das Problem: Diese Variablen sind vorher unbekannt.
Ich rate daher, auszutesten, was dir am besten liegt. Frag dich nach den Sets: Hat sich dieser Opener natürlich angefühlt oder nicht?
Ich habe am Anfang an Indirects geglaubt, aber irgendwann festgestellt, dass Directs meinem Charakter näherkommen.
Liefner und ich legen vor einem Daygame auf einem Zettel fest, welche Art von Opener wir heute wie häufig anwenden werden.
Mach das auch und probier jede Art von Opener mindestens 100 mal aus, bevor du dir ein Urteil erlaubst.

nächste Woche:
„[…]Auch intressant wäre wie ihr Comort aufbaut.Was redet ihr genau ect.“
von Tom
„Mich würde intressieren wie das man gut Comort aufbauen kann. […] Wäre intressant zu Wissen was ihr mit einer Frau so für Themen habt ect.Über was ihr redet um Comort aufzubauen.“
von Jonas

(Neue Fragen könnt ihr unter diesen Beitrag als Kommentar posten.)

Bis nächste Woche!

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3 Gedanken zu “Mittwochsrunde #3#

  1. Interessant dazu ist vielleicht, ich mache aktuell eine kleine „Umfrage“ mit Frauen, welche Art des approaches ihnen jeweils besser gefallen würde. Das Ergebnis nach knapp 30 befragten Frauen ist etwa 55/45 für den direct approach.
    Hab das auf einer Erstsemesterparty angefangen gemeinsam mit einem Kommilitonen, sind hin und ich hab einfach gesagt wir haben lange diskutiert und beide eine verschiedene Meinung dazu (einer direct einer indirect) und würden gerne die Sicht der Frauen dazu wissen.
    Mittlerweile mach ich das aber auch in der S-Bahn oder sonst auf dem Campus.
    Viele sind erst einmal völlig verwirrt und meinen man möchte sie verarschen oder anmachen (indirect dementsprechend), aber nach kurzer Zeit wird meistens eine richtige Diskussion daraus und die Mädls finden dass dann selbst interessant.

    Nebenbei arbeite ich hiermit auch noch an meiner AA, es fällt mir wesentlich leichter eine Frau (am liebsten mach ichs aber bei 2er oder 3er Sets) zu approachen wenn ich einen handfesten Grund (ich bin *wirklich* an ihrer Meinung interessiert) habe.

  2. schön, wenn man mehrere Aspekte miteinander verknüpfen kann (Interesse an Meinung, Interesse an Ergebnis, Approach).

    Haben früher im Daygame oft den „Hey Mädels, stellt euch vor mein Kumpel findet eine von euch total süß. wie könnte er euch ansprechen?“- Opener gemacht. Da kann man dann auch wundervoll in den direct rübersteigen.

  3. Meine MittwochsFrage:wie wichtig ist eurer Meinung das eigene (gentische) aussehen bei PU?Braucht man andere Strategien und-oder mehr Geduld?Braucht man andere Ansprueche bzw Ziele?

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