Approach Anxiety im Vergleich: Daygame vs. Clubgame

Nach 4 Jahren Pick Up stelle ich fest:
Ich habe im Daygame deutlich mehr Approach Anxiety als im Clubgame.
Aber warum eigentlich?

Weil es NORMAL ist in der Disco Frauen anzusprechen.
Es ist sozial akzeptiert. Fast jeder macht es, wenn auch die meisten mit einigem Alkohol intus. Aber es bleibt etwas „normales“. Jeden Tag lernen sich auf der Welt Frauen und Männer in Clubs und Diskotheken kennen, daran ist nichts „außergewöhnlich“.

Anders sieht die Sache im Daygame aus.
Wie oft wird eine Frau schon von einem Mann am Tag angesprochen?
Ich will nicht sagen, dass es nicht „sozial akzeptiert“ wäre, aber es ist im Vergleich zum Clubgame „unnormal“. Erzählt einfach mal eurer Mutter oder einer Freundin, dass ihr durch die Fußgängerzone rennt und Frauen ansprecht, und sie werden einfach nur den Kopf schütteln und eure Geistesgesundheit in Frage stellen.

Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund, weshalb es mir leichter fällt im Club als am Tag anzusprechen.
Das ist aber nicht immer der Fall.

Wenn ich zum Beispiel bei Rossmann bin und vor mir an der Kasse steht ein süßes Mädchen und mir fällt ein passender situativer Opener ein —> Super.
Das ist weder unnormal, noch unnatürlich. Auch wird dieses Mädchen sich alles andere als „unwohl“ fühlen.
Ganz anders sieht die Sache aus bei direct-Openern in der Fußgängerzone, wo man der Frau 20m hinterhergerannt ist, weil, als man sie gesehen hat, man noch abwägen musste, ob man es wirklicht tut oder nicht.

Ich kenne aber auch PUAs, denen es leichter fällt im Daygame als im Clubgame zu approachen. Meistens handelt es sich dabei um Neulinge.
Aber warum?

Weil sie sich von der Club-Atmosphäre überfordert und erdrückt fühlen.

Ihr Nicht-Approachen resultiert dann meistens gar nicht aus einer Approach Anxiety heraus, sondern aus einer Überforderung durch die Club-Atmosphäre.

Ihr Gehirn kann die Masse an Frauen, Lautstärke und Lichtspiele, die hohe Energie sowie die teils extreme Dynamik nicht schnell genug verarbeiten.
Ich erinnere mich wie ich die ersten Male im Club in einer Art Trance war, weil ich einfach überfordert war.


© Markus Wegner/ pixelio.de

Ich war überfordert allein schon
mit dem „im Club sein“.
Und das ist dann oft der Grund, weshalb Neulinge im Club nicht approachen können und es sie eher ins Daygame zieht, welches ruhiger und entspannter ist.

Mein Tipp an jeden PickUp-Newbie, der vor Pick Up nur selten im Club war:
Die ersten Male einfach nur in den Club gehen! NUR IN DEN CLUB GEHEN!
Sich langsam an die Atmosphäre gewöhnen, und dann allmählich anfangen zu approachen.
Wie gesagt, die ersten Male Club haben sich für mich angefühlt wie eine Art „Trance“.
Heute fühle ich mich im Club „wie zu Hause“. Mein Gehirn und mein Körper haben sich vollkommen an die Clubatmosphäre angepasst.
Dadurch kann ich mich voll und ganz aufs Approachen konzentrieren.

Wo fällt es euch schwerer zu approachen? Im Daygame oder im Clubgame?
Ab in die Kommentare damit!

Vor 5 Monaten hatten Schweiger und Ich naturalnumbersgame gestartet.
Hier sind nochmal für euch unsere ersten beiden Beiträge:

Natural Numbers Game? (liefner)
Der Ursprung (Schweiger)

Ich bin gespannt auf den nachfolgenden Beitrag von Steady.
Vertrauen ist eine der wichtigsten Komponente im Game, und auch eine seiner Stärken.

Bis später!

– liefner

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5 Gedanken zu “Approach Anxiety im Vergleich: Daygame vs. Clubgame

  1. Ich bin nach 4-Jähriger LTR wieder seit drei Monaten dabei.

    Ich würde mich dem Typus zwei zuordnen. Ich habe mehr AA in Clubs als im Daygame. Ich fahre nie in die Stadt mit dem Ziel, zehn Frauen anzusprechen sondern erledige einfach meine alltäglichen Sachen und halte Ausschau nach Frauen (Bus, Bahn, Haltestellen, Supermarkt…), die ich dann situativ opene.

    Nüchtern betrachtet sind aus dieser Strategie, die allerdings auch recht lazy ist, 4 NCs von etwa 20 Approaches in drei Monaten rausgekommen, was ja echt mal wenig ist. Das interessante ist allerdings, dass ich von den 20 Approaches nur viermal überhaupt nach der Nummer gefragt hatte! Oft ejecte ich von selbst oft zu früh oder habe dann doch Schiss vor dem Korb, d.h. ich excuse zu oft.

    Immerhin gab es aus den 4 NCs auch vier Dates und 1 KC aber ich weiss, dass das natürlich viel zu wenig ist. Neben den Mädels aus den Approachen hatte ich allerdings 2 Alternativen aus dem SC, wo es auch 2 KC gab. Außerdem habe ich seit einem Monat eine FB, welche ich über die Arbeit kenne. Aber trotzdem: Alles Excuses!!!

    Zum Direct fehlen mir bisher noch die Eier, obwohl ich mir meinen ersten Direct schon seit drei Wochen vorgenommen habe. Mein Ego ist ein wenig angeknackst, weil ich die Möglichkeiten sehe, aber nicht die Eier habe sie wahrzunehmen. Das kotzt mich an und zieht mich runter. Meine Alternativen sind mittlerweile auch mehr oder weniger weggefallen, so dass ich nur noch eine FB habe, die ich ca. 2x die Woche sehe. Baut mich mal auf …:-)

    Die Clubathmossphäre überfordert mich eigentlich keineswegs. Ich fühle mich dort auch nicht unwohl, trotzdem fällt es mir dort schwerer anzusprechen. Ich glaube es liegt daran, dass ich immer mit Freunden unterwegs bin. Ein Lair oder ein Partner würde mir wahrscheinlich sehr helfen.

  2. Dass du situativ und in den Alltag integrierend openen kannst, ist schonmal stark. Das können die wenigsten PUAs (ich kenne welche, die mehrere Jahre dabei sind und es immer noch nicht schaffen).

    4NCs von 20 Approaches ist absolut ok. Ehrlich, meine Quote ist NICHT höher. Mach dir also keinen Kopf deswegen. Vor allem bei 4 NCs 4 Dates herauszuholen ist wirklich sehr sehr gut.

    Dass du bei 4 Nummernanfragen 4 Mal die Nummer bekommst, sollte dir aber zu denken geben. Stell dir vor du hättest 20 Mal gefragt!

    Du hast Angst vor einem Korb?
    Dann weißt du was zu tun ist.
    Lass dich zerstören, lass Frauen alles verbrennen was zwischen dir und deinem Ego und der Wahrheit liegt. Sei ein Held.
    Dann wirst du auch direct approachen können!
    Denn für direct-approaches muss man sich von seinem Ego loslösen, so gut wie es nur geht.
    Vielleicht hilft dir auch der Post heute Abend von Schweiger.

    Ansonsten würde ich dich bitten nochmal kurz zu schildern wie das mit deiner FB von der Arbeit zu Stande kam😉

    (PS: 20 Approaches in 3 Monaten ist natürlich viiiiel zu wenig!!)

  3. Naja Directs fallen mir leicht wenn ich im State bin, ich mache gerne Directs.Wobei ich extrem Angst habe in einem Zug zu approachen. Im Club zu approachen fällt mir leicht. Wobei ich Club eher schneller Erfolgreicher bin.Was wohl daran liegt das ich immernoch eine Riesengrosse Escalationsangst habe😦

  4. Danke für die aufbauenden Worte🙂
    Gestern war ich mit Freunden feiern mit dem Ziel, mindestens zwei Sets zu machen. Als erstes habe ich auf dem Weg zu einem Freund ein mixed Viererset situativ aufgemacht, welches ich im Laufe der Busfahrt fast zum mitkommen überreden konnte. Im Club liefs dann aber nicht dolle…eine Freundin war da mit 3 Freundinnen da, mit der Freundin habe ich ein wenig getanzt. Aber es war eine schlechte Männer/Frauen Quote, voll und Kackmusik. Habe mir dann einen Korb bei der größten Frau im Club geholt und noch ein weiteres Set situativ geopened. Hab auch noch ein paar Männer angelabert aber insgesamt lief nicht viel… Samstag probiere ich es wieder…und heute auf der Zugfahrt🙂

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