Mein Pickup Mindset

Ich bin der König.

Ich bin 3 m groß.

Alle Frauen lieben mich.

Ich bin ein Alpha.

Kleiner Auszug, aus dem Mindset, das ich mir zu Beginn meiner Pick Up Karriere zurechtgelegt hatte. Das Zeug hat bei mir nie funktioniert, egal wie oft ich es mir aufgesagt habe, wie sehr ich versucht habe hart und cool zu sein. Bauch rein, Brust raus, niemandem aus dem Weg gehen, viel Raum beanspruchen.

Manchmal konnte ich mich auf die Weise in ein kurzes Hoch hineinsteigern, doch das tiefe Tal kam unweigerlich. Ich weiß jetzt, dass dieses Mindset für mich nicht funktioniert hat, weil es auf Bestätigung und Vergleich von außen ausgelegt ist. Ich glaube, dass jedes Mindset scheitert, das eine bestimmte Reaktion anderer benötigt, um zu funktionieren.

Mein heutiges Mindset ist mehr so:

Die Welt ist mein Spielplatz, mein Sandkasten. Ich kann Burgen bauen und kaputt machen wie ich will.

Ich bin ein kleiner Junge, der voller Neugierde und Staunen die Welt erkundet.

Ich bin ein Forscher, der soziale Experimente durchführt. Die Ergebnisse sind häufig schmerzhaft, aber es geht um Forschung und um Wahrheit.

Nach besonders schlechten Approaches betrachte ich mich gern als Hofnarr. (Der stereotype Alpha-PUA sagt: Sie ist eben nicht cool genug. Sie sieht nicht wie gut ich bin. NEXT, BITCH). Mal realistisch. Wer viele Frauen anspricht, wird sich häufig lächerlich machen und gedemütigt werden. Ich versuche die Reaktionen der Frauen (und Umstehenden, AUA!) wertfrei zu beobachten, voller Neugier und Interesse. Das hat mich geistig freier gemacht.

Dieter Schütz / pixelio.de

Dieter Schütz / pixelio.de

Aufgaben an unsere Leser

1)      Spielplatz: Wenn ich ein kleiner Junge wäre und die Umgebung um mich herum hätte ich selbst errichtet und die Menschen sind meine Figuren, die ich erschaffen habe. Was würde ich tun, um mich selbst zu belustigen. THEN GO AND DO THE SHIT!

2)      Forscher: Sieh dein Set distanziert von außen. Was habe ich gemacht und welche Reaktionen habe ich hervorgerufen? Kann ich eine Schlussfolgerung daraus ziehen oder muss das Experiment wiederholt werden? Wieviele Wiederholungen des Experimentes sind nötig, um sichere Schlussfolgerungen ziehen zu können, dass Aktion A zu Reaktion B führt? Trag alle Erkenntnisse deiner Experimente in ein kleines kariertes Heft ein, wie Forscher das nunmal machen!

3)      Hofnarr: Nach besonders creepigen Approaches. Stell dir vor, du hättest diese Lachnummer abgeliefert, um andere zu belustigen. Und es hat funktioniert! Alle haben dich ausgelacht! Mission erfüllt. Bring sie noch einmal zum Lachen, indem du ins nächste unmögliche Set gehst und dich wegcreepen lässt.

Schweiger

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