Dancefloor-Game. Der Guide: Mindsets

Hier ist nun, wie vor 2-3 Monaten bereits versprochen, der Dancefloor-Guide.
Ich möchte anmerken, dass ich nicht grundlos so lange dafür gebraucht habe.
Dancefloor-Game ist in meinen Augen etwas, was sich nur sehr schwer in Textform umschreiben lässt und ebenso fällt es mir auch schwer konkrete Tipps zu geben. Aber lasst es uns versuchen.

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© Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Welches Mindset ist für den Dancefloor das richtige Mindset?

Es gibt mindestens 3 mögliche Denk -bzw. Vorgehensweisen:

  1. ich gehe auf den Dancefloor um zu tanzen und Spaß zu haben
  2. ich gehe auf den Dancefloor um zu tanzen und Spaß zu haben und integriere Frauen
  3. ich gehe auf den Dancefloor und tanze möglichst viele Frauen in kürzester Zeit an

– ich gehe auf den Dancefloor um zu tanzen und Spaß zu haben:

Das ist das Mindset, welches die Pick Up Community schon seit Jahren für den Dancefloor propagiert.
So gehe es letztendlich nur darum, „Spaß zu haben“. Man solle „eins mit der Musik“ werden und nicht an Frauen denken, und auch nicht nach Frauen suchen. Dabei sind Konzepte entstanden wie Unresponsiveness und Awareness Radius, den man z.B.
„herunterfahren solle“. In anderen Worten: Man solle nicht nach Blickkontakt suchen, sondern vor sich hin träumen und tanzen.
Die Frauen würden dann, von dieser Aura erfasst, auf einen selbst zukommen.

Ich erinnere mich noch, wie ich vor 2-3 Jahren mit ein paar PUAs im Club unterwegs war und von einigen tatsächlich angemacht wurde,
dass ich „so durch die Gegend gaffe“. Das würde mein Value senken.

Kann ja sein, mir egal.

Ich war auf der Suche nach Frauen, die mich anschauten, die Blickkontakt herstellten und die ich dann angetanzt habe.
Unsere PUAs waren hingegen weiterhin mit ihrer Unresponsiveness zu Werke.
Also:
Es ist erst einmal nicht falsch Spaß zu haben auf der Tanzfläche.
NATÜRLICH soll man Spaß haben, aber man sollte nicht Mr. PUA sein, der Frauen ignoriert. Das funktioniert nicht. Nur in sehr wenigen Fällen werden Frauen von sich aus aktiv und das ist ja jetzt auch nichts neues.

– ich gehe auf den Dancefloor um zu tanzen und Spaß zu haben und integriere Frauen:

Das ist die Erweiterung des obigen Dancefloor-Konzepts.
Wir haben Spaß (oder zumindest versuchen wir Spaß zu haben, dazu mehr im dritten Teil) und öffnen dabei aber AKTIV Frauen.
Wir sind auf der Suche nach Blickkontakt, oder approachen Frauen, die gerade irgendwo um uns herum tanzen. Wir können diese Frauen sowohl verbal, als auch non-verbal öffnen. Dazu dann im zweiten Teil mehr.
Der Punkt ist, wir sind PROAKTIV. Wir wissen, wir können nur dann etwas reißen, wenn wir auch etwas DAFÜR TUN.
Und in vielen Fällen reicht es eben nicht zu tanzen und Spaß zu haben ….

Bei der zweiten Vorgehensweise spielen auch taktische Konzepte wie Social Proof eine größere Rolle, dazu dann im dritten Teil wiederum mehr.

– ich gehe auf den Dancefloor und tanze möglichst viele Frauen in kürzester Zeit an:

Das ist der Zerstörungsmodus. Sein Gebrauch bietet sich vor allem in fremden Städten an, oder in sehr großen Discotheken.
Hier tanzen wir erst gar nicht bzw. kaum. Wir gehen lediglich über den Dancefloor und öffnen alles, was wir heiß und geil finden.
Werden wir rejected, gehen wir ein Stück weiter und öffnen die nächste Frau.
Diese Methode hat definitiv etwas von einer Schlacht.

So gehe ich vor allem dann vor, wenn mein Abend ziemlich scheiße gelaufen ist und ich es nicht mehr schaffe „Spaß zu haben“ auf der Tanzfläche.

Anmerken muss ich, dass die Abfuhrrate ziemlich hoch ist. Auf der andern Seite schockt man einige Frauen so dermaßen weg, dass sie instant attracted sind.

Es ist ein Weg, der auch einiges an Eiern erfordert. Ich würde somit keinem Neuling empfehlen über die Tanzfläche zu schreiten und alles zu riskieren.
Nein, das wäre nicht gut.

Auf was baut diese Denkweise auf?
Auf unserm altbewährten Numbersgame.
Wir öffnen so viele Frauen wie nur möglich. Die ein oder andere wird uns einfach geil finden oder wird so voll sein, dass sie uns geil
findet.

Das richtige Mindset für den Dancefloor liegt irgendwo zwischen allen drei Denkweisen.

Wir gehen auf den Dancefloor, um zu tanzen und Spaß zu haben. Dabei gehen wir PROAKTIV vor und öffnen bzw. integrieren Frauen.
Sollten wir out of state sein, oder haben wir keine Lust zu tanzen, dann setzen wir auf unsere dritte Denke. Wir gehen über den Dancefloor wie
ein Krieger, und versuchen uns das zu holen, was wir haben wollen, ohne Rücksicht auf unser Ego. Dieses wird sein jähes Ende finden.

– liefner

[27.12.: Dancefloor-Game. Der Guide: Wie öffnen und wie eskalieren?
29.12.: Dancefloor-Game. Der Guide: Weitere Tipps]

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2 Gedanken zu “Dancefloor-Game. Der Guide: Mindsets

  1. Das mit dem approachen auf dem Dancefloor finde ich ist fast unmöglich wenn es zu laut ist.Ich gehe immer direkt rein beim Dancegame.Anschauen,hintanzen,hand nehmen und drehen und hinziehen zu mir.Zieht Sie die Hand weg nexte ich.

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