Mittwochsrunde #12#

Heute:
„Wie schafft ihr es (falls ihr es wirklich seid) diszipliniert zu bleiben/ zu werden?
Beispiel: Frühes Aufstehen, obwohl man nicht müsste. –> Uni erst um 16:00h und wie verhindern vorher zu “gammeln”?
Anderes Beispiel “Aufgaben aufschieben” und erst auf den letzten Drücker erledigen? Oder warum schaffen es viele Student/innen immer erst in den Nächten/Tagen vor Abgae ihre Hausaufgabe/Hausarbeit fertig zu machen,
obwohl sie wirklich genügend Zeit dafür hätten?
Ein wenig Offtopic, aber Disziplin und Willenskraft ist wohl auch ein großer Baustein bei PU.“
von Dannyy

… und hier sind unsere Antworten —>

liefner:
Ich würde mich als mittelstark disziplinierten Menschen bezeichnen. Es kommt vor allem auf den Lebensbereich an. Je motivierter ich in diesem Bereich bin (Frauen), desto disziplinierter. Je weniger motiviert, desto undisziplinierter (Job/Karriere). Zu der Sache mit den Frauen brauche ich hier glaube ich nichts mehr zu schreiben. Jeder, der unsern Blog liest, weiß, wie diszipliniert
ich in diesem Bereich bin. Anders sieht das in Sachen Job und UNI aus. Meine Leistungen an der UNI sind zwar überdurchschnittlich (ich will nicht angeben, aber in meinem Jahrgang gehöre ich zu den 5 Besten), trotzdem weiß ich, dass ich NOCH mehr rausholen könnte. Das Phänomen des „Aufgaben aufschiebens“ kenne ich verdammt gut. Ich bin Profi darin mit dem Lernen für Klausuren erst sehr spät anzufangen. So gesehen bin ich undiszipliniert. Aber die wenigen Tage zum Lernen, die mir zur Verfügung stehen, bin ich dann hochdiszipliniert und schreibe am Ende auch Noten im Bereich 1,0 bis 1,5.
Nun, es ist auch nicht mein Ziel DER BESTE zu sein. Es ist einfach so. Vielleicht will ich der größte Pimp auf Erden werden, aber ich muss nicht unbedingt 1,0en schreiben. Da fehlt mir die Motivation zu, weil ich den Sinn darin nicht ganz sehen kann. Für mich ist nämlich auch wichtig immer ein Gleichgewicht im Leben zu bewahren. So finde ich mich gerne mit einer 1,5 zufrieden, wenn ich dadurch mehr Entspannung in mein Leben bringen und mich auch auf andere Lebensbereiche fokussieren kann. Aber das mag sich im Laufe meines Lebens auch noch ändern, Prioritäten verschieben sich nun einmal.
Ich glaube man kann an seiner Diszipliniertheit aber sehr gut arbeiten. Diszipliniertheit ist nichts anderes als Willenskraft. Und Willenskraft ist nachgewiesenermaßen etwas, was man trainieren kann.
Daraus ergibt sich, dass ich heutzutage z.B. 2 mal die Woche zum Sport gehe, IMMER, wirklich IMMER und eben keine „2 Wochen Pause mache, weil mir die Motivation dazu fehlt“. Wie es früher oft der Fall war.
Es gibt diese Ausrede nicht mehr. Und auch hier war Pick Up mal wieder die helfende Hand. Wirklich alle meine Lebensbereiche haben sich verbessert seit ich Pick Up kenne und Willenskraft ist hierbei
der integrale Bestandteil!

Steady:
Willenskraft, Selbstdisziplin beweisen – die große Herausforderung des Alltags. Vermeintlich einfache, selbstverständliche Dinge, die Überwindung kosten.
Sachen für die Uni zu erledigen fällt mir nicht schwer, ich bin ziemlich ehrgeizig und wenn ich einen guten Schnitt erzielen möchte, bin ich gezwungen rechtzeitig für Klausuren zu lernen etc.
Mein größter Alptraum sind Hausarbeiten, Abwaschen wird erst gemacht bis der letzte Teller unbenutzbar ist und dann wartet meistens ein riesiger Berg Geschirr auf mich…
Auch zweimal, dreimal die Woche Sport kostet Überwindung. Was mir hilft, wenn ich mal wieder kein Bock habe ist ganz einfach: Ich erinnere mich daran, wie gut es sich anfühlt, wenn man etwas leistet, worauf man eigentlich keine Lust hat.
Nach dem Training fühl ich mich meistens großartig und auch wenn ich den Abwasch gleich erledige bin ich zufrieden und kann mich entspannt zurücklehnen.
Bei größeren, wichtigeren Dingen wie Uni,Arbeit,Ansprechen ist es elementar sich klar zu machen welchen Anspruch man an sich selbst hat.
Mit einem gesteckten Ziel, das man erreichen will, bleibt einem nichts anderes übrig als sich in Bewegung zu setzen. Alles andere ist einfach schwach.

Schweiger:
Wichtiges Thema. Ich habe in einigen Bereichen meines Lebens immer sehr gute Disziplin gehabt, vor allem was Schule, Studium, Job angeht. Meine Motivation hier war/ist meist negativer Natur.
D.h. ich arbeite nicht aus Freude (obwohl das auch vorkommt) oder weil ich ein großes Ziel vor Augen habe, sondern einfach, weil ich mich schlecht fühle, wenn ich Aufgaben nicht erledige.
Die beiden Extrema sind: hohe Disziplin durch permanent schlechtes Gewissen vs. Permanente Faulheit und trotzdem mit sich zufrieden sein oder sich dies zumindest einreden.
Hat sicher auch viel mit Erziehung zu tun. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich könnte endlos über dieses Thema schreiben, weil es mich sehr bewegt, will mich aber an dieser Stelle beschränken.
Auch wenn man sein Studium, seinen Job usw. grundsätzlich mag, wird es immer Aufgaben geben, auf die man keine Lust hat. Es ist absolut erforderlich, sich einen „Willenskraft-Muskel“ aufzubauen.
Jeder kann Willenskraft aufbauen, aber es braucht Zeit.
Fang an mit kleinen aber genau definierten Vorsätzen: Aufgabe xy werde ich morgen bis 15 Uhr erledigen. Ich weiß, dass es sehr gut schaffbar ist.
Wenn ich trotzdem versage, bin ich mir selbst untreu geworden. Ich hatte die Gelegenheit, nicht nur meine Aufgabe zeitig zu erledigen,
sondern auch durch die Einhaltung meines Vorsatzes ein etwas besserer Mensch zu werden. Stattdessen habe ich mich wieder selbst belogen, meine Zeit verschwendet
und rede mir nun ein, dass es „ok“ ist. Es ist nicht ok. Ich bin unbeherrscht und schwach wie ein Fettsack, der ständig Schokolade in sich reinstopft.
Sein Bauch und seine Oberschenkel sind so fett, dass man seinen Schwanz nicht mehr sehen kann. Ich verdiene von mir selbst und anderen missachtet zu werden für meine Erbärmlichkeit.
So rede ich manchmal mit mir selbst. Für mich funktioniert es gut. Für andere mag es zu extrem sein und eine positivere Motivationsrichtung vielversprechender. Finde es heraus.

nächste Woche:
„Eure Meinung zu Online Game? Nur für den Anfang/Profis? Worauf muss man achten?
Kann es das richtige Ansprechen sogar ersetzen bzw. Einiges an Angst nehmen?
Ich persönlich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht dass viele sehr junge Mädchen 16-18 lieber erstmal schreiben bevor man sich trifft
und vor allem dass man durch längeres schreiben eine Große Vertrautheit aufbauen kann.“
von Kevin

(Neue Fragen könnt ihr unter diesen Beitrag als Kommentar posten.)

Bis nächste Woche!

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4 Gedanken zu “Mittwochsrunde #12#

  1. Wie reagiert ihr wenn ihr eine Frau nochmals seht wo ihr damals die Nummer geholt habt aber Sie geflaked hat.Beziehungsweise ihr seht Sie wieder im Club und wollt Sie nun endlich packen. Eventuell Comort nachholen ect.Oder lohnt sich das garned?Was sind eure Erfahrungen? Habt ihr schon mal eine Frau wo geflaked hat später wiedergsehen dann Comort oder was auch immer nachgeholt und Sie dann doch gekriegt?

  2. 1. Frage:
    Wie habt ihr eigentlich mit PickUp angefangen, seid ihr aufs PU-Forum gestoßen oder habt ihr erst die Praxis kennengelernt?

    2. Frage:
    Wie habt ihr euch kennengelernt?

  3. Hier lesen wir regelmäßig von lays. es gibt doch sicherlich frauen, die mehr wollen, als das eine mal und ihr wollt doch bestimmt die ein oder andere frau auch mehrmals befriedigen oder? habt ihr eine freundin und macht heimlich trotzdem weiter, oder wollt ihr mit jeder frau nur einmal schlafen?
    oder seid ihr so gemein und verarscht die frau und sagt nach dem lay, hey sorry ich wollte nur mit dir schlafen und nicht mehr. würdet ihr das von vorne herein sagen, gingen doch bestimmt viele nicht mit oder?

  4. Ich habe zwei Fragen:

    Wie managed ihr es, eure FBs möglichst lange zu behalten? Wie und wann kommuniziert ihr, dass ihr lediglich an Sex interessiert seid?

    Und: Hattet ihr auch schon den Fall, dass ihr mit einem Mädel eine LTR wolltet und ihr dies von eurer Seite angesprochen habt? Und wenn ja, wie?

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