Yesterday #2#

Heute schreiben wir das Jahr 2009.
6 Monate seit Pick Up.

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Einmal durch den ganzen Zug …

Ich kenne Pick Up nun seit 6 Monaten.
Nach einigen Street-Sessions in der Stadt, fälle ich für mich die Entscheidung Pick Up nun mehr in meinen Alltag zu integrieren.
Und was liegt da für einen Studenten näher, der viel mit Bahn und Bus unterwegs ist, als eben in Bahn und Bus zu approachen?

Für die Bahn hatte ich eine kleine Gewohnheit entwickelt. Und zwar bin ich immer im letzten Wagon eingestiegen.
Dann bin ich bis zum ersten Wagon durchgegangen.
Es sei denn, ich habe ein Mädchen gesehen, was mir gefiel. Dann wurde es Zeit zu approachen.
Bin ich einmal durch den ganzen Zug gelatscht, ohne dabei wen hübsches gefunden zu haben, bin ich dann wiederum, vom ersten Wagon in den letzten Wagon durchgegangen,
Diesmal natürlich oben entlang.

Manchmal bin ich auch zwei oder dreimal durch den gleichen Wagon gegangen, weil ich wen hübsches gesehen habe, mich aber im ersten Vorbeigehen nicht getraut hatte sie anzusprechen.

Ich erinnere mich an einen Approach, wo ich wirklich ganze 15 Minuten im unteren Teil des Wagons saß, in dem Wissen, dass im oberen Teil ein Hottie ist.
Nach 15 Minuten bin ich irgendwann kniezitternd nach oben gegangen und habe sie angesprochen. Ein göttliches Gefühl.

Ich persönlich halte Approaches IM Zug mit für die schwierigsten überhaupt (außer sie ergeben sich situativ).
Das liegt an mehreren Faktoren:
– wenn der Zug z.B. leer ist, wie soll man der Frau erklären, dass man sich AUSGERECHNET NEBEN SIE SETZT? (direct ist hier natürlich eine Möglichkeit)
– in vielen Zügen ist es relativ leise, sodass viele Menschen den Opener und die Interaktion mithören können (denkt nur an einen 4er im Zug)
– man kommt der Frau zum Teil sehr nah, und das kann sehr sehr aufdringlich wirken (denkt mal daran wie nah man in einem 2er aneinander sitzt)
– wenn man die Frau wegcreeped, ist man oft in der Situation gefangen (wo hin, wenn der Zug voll ist?)

Diese Aspekte machen Zug-Approaches zu einem Trommelwirbel des Herzens.
Ich habe echt einigen Mist erlebt, habe aber auch viele NCs herausgeholt und viel gelernt.

Ich erinnere mich insbesondere an einen Approach in einem 2er.
Ich setze mich zu ihr, sage „hallo“, rede ein wenig mit ihr. Sie wirkt desinteressiert. Ich versuche aber dran zu bleiben. Sie dann irgendwann:
„Du musst ein trauriges Leben haben und ziemlich verzweifelt sein, wenn du so versuchst eine Frau kennenzulernen.“

Aua. Aber danke: dieser Scheiß hat mich abgehärtet!
Zug-Approaches haben mich ganz gewiss meinen Mut finden lassen!

– liefner

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2 Gedanken zu “Yesterday #2#

  1. Frage wieviel Approaches machst du eigentlich pro Tag?? Weil ich wohne leider nicht in einer Grosstadt und ich bin an ein paar Orten auch schon bekannt als einer der gerne Frauen anspricht. Soll ich einfach auf den Ruf pfeifen? Weil ich finde es einfach scheisse wenn ich mehrmals Frauen sehe wo ich mal probiert habe anzusprechen und die mir nen Korb gegeben haben. Oder soll ich es bei ihnen wenn ich sie nochmals sehe eifach nochmals probieren? Hatte auch mal eine im Schwimmbad angesprochen und dann Nummer gholt später schreibt die mir wo ich nen Date machen will alle Frauen in ihrer Klasse würden sagen das ich jede anspräche. Was kann man dagegen tuen?? Wie macht ir das? Oder hattet ihr das problem noch nie da ihr in ner Grossstadt wie z.b München lebt??

  2. Unterschiedlich.
    Im Schnitt würde ich sagen, dass es 1-3 Approaches sind.
    Mein Mindestziel ist ein Approach pro Tag!

    Du scheinst ziemlich abzugehen. Mach weiter so.
    Pfeif auf den Ruf. Behalte immer im Hinterkopf, dass du wegziehen kannst eines Tages. In eine größere Stadt. Und dann spielen die ganzen Abfuhren keine Rolle mehr (spielen sie wahrscheinlich eh nicht).

    Ich approache Frauen am Tag nur dann ein zweites Mal, wenn ich sie entweder schon kenne (normal), sie mir beim ersten Mal eine nette (!!) Abfuhr gegeben hatte, oder wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann, dass ich sie schon einmal angesprochen habe. Letzteres kann ziemlich creepy sein. Aber was solls.

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