Yesterday #3#

Heute schreiben wir die Jahre 2005-2007.
Weit vor Pick Up!

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Schützenfeste

Achja … das waren Zeiten.
Furchtbar …
Jedes Wochenende auf Tour gewesen in der Hoffnung irgendwo und irgendwie würde ES PASSIEREN.
Irgendwo und irgendwie würde SIE mir über den Weg laufen. Wir würden reden, ein bisschen flirten.

Und dann würde sie MICH UMARMEN. UMARMEN!!
Ja, das ist alles was ich wollte zu dieser Zeit.
Eine Umarmung von einer Frau.

Einfach nur ein bisschen Körperkontakt.
An Küssen hatte ich nie gedacht. An Sex? Schon gar nicht!
Es war keine gute Zeit. Aber das Leid von damals ist der Segen von heute.

Steady und ich und ein paar alte Freunde sind in aller Regelmäßigkeit auf die lokalen Schützenfest gegangen.
Natürlich war ich immer hackenstramm. Irgendwie musste man sich ja ein bisschen Mut antrinken.

Und dann waren es jedes Wochenende die gleichen Weiber. Unter anderem meine damalige Oneitis.
Ich bin immer auf das Schützenfest gefahren, auf welches sie auch wollte.
Zur Strafe musste ich dann immer leiden, wenn sie mit andern Typen geflirtet hat und mich (mal wieder) ignorierte. Aua.
Das hat so weh getan.
Und Alternativen? Sowas hatte ich nicht.
Es war einfach nur Schmerz.
Oft habe ich mich ins Bett gelegt und konnte nicht einschlafen, weil ich mich so schlecht gefühlt habe.
Wie ein elendiger Versager(was ich damals übrigens auch war).

Und es war keine Besserung in Sicht. Das war das schlimmste. Ich wusste einfach nicht, was ich anders machen könnte.
Hoffnungslosigkeit und Hilfslosigkeit sind wirklich mit die grässlichsten Gefühle.

Ich erinnere mich noch, wie ich mit Steady während eines Schützenfestes in Richtung Feldmark gegangen bin und ein Stoßgebet in den Himmel schickte.
Wie es scheint, mein Freund, wurde unser Gebet ein paar Jahre später erhört!

[Aber es war nicht Gott, es war das Universum … und deswegen hat es so lange gedauert!! Ist halt ein langer Weg.]

Nun Schluss mit der Creepiness.

Nächste Woche gibt’s nochmal was zum Thema Schützenfeste. Ich werde erzählen von der einen Nacht, die es (für damalige Verhältnisse) in sich hatte.

– liefner

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4 Gedanken zu “Yesterday #3#

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