Yesterday #4#

Wir schreiben das Jahr 2006.

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Schützenfest-Deluxe

Eine „spektakuläre“ Geschichte aus ziemlich grauen Tagen.

Ich kenne sie bereits von anderen Schützenfesten.
Sie ist bekannt als „Dorfmatratze“. Welch altes, mittlerweile nicht mehr gebräuchiges, Wort.
Sie wirkt auch so. Sie ist also nicht das Mädchen, welches so friedlich erscheint und doch böse Dinge macht.
Nein, sie wirkt ziemlich sexuell und sie ist es auch.

Ich habe mich ganz gut mit ihr verstanden. Sie ist zwar relativ naiv und dumm, aber wir konnten gut viben.
Natürlich habe ich mich nie getraut auch nur in Ansätzen zu eskalieren.
Dafür haben wir ziemlich viel bei ICQ geschrieben. Hoho.

Trotz meiner Nicht-Eskalation ist sie immer on geblieben.
Das ist ein interessanter Punkt. Nicht-Eskalation bedeutet nicht immer gleich, dass man die Frau verliert.
Erst wenn sich Needyness und Nicht-Eskalation paaren, wird es gefährlich.

Ich aber hatte kein wirkliches Interesse an ihr und wurde somit auch nicht needy.

Irgendwann war dann das besagte Schützenfest.
Der Abend fing harmlos an. Viel Alkohol ist geflossen. Wenn ich mich rückblickend betrachte, dann war ich oft der Dancing Monkey.
Auch an diesem Abend. Viele Frauen turnt das ab, aber manchen macht es nichts aus.

Die Nacht war lang.
Zwischendurch hatte ich eine Flasche Vodka von einem benachbarten Tisch geklaut
Hat sie DAS vielleicht so „heiß“ auf mich gemacht!?!?

Am frühen Morgen sind wir dann noch mit zum damaligen Junggesellen gegangen. Dort wurde dann im Garten weitergetrunken. Eine große Runde.
Ich schätze mal es waren so 10-12 Leute um einen großen Tisch.
Und ich war VERDAMMT voll.

Ich habe mich neben besagtes Mädchen gesetzt.
Dann geschah etwas, für meine damaligen Verhältnisse, sehr außergewöhnliches.
Ich habe eskaliert!
Und wie?

Meine Hand hat sich Stück für Stück ihrem Schritt genähert.
Irgendwann war es dann so weit und ich konnte ihren Gürtel öffnen.

Ein paar Minuten später (es hat gedauert, weil ich Angst hatte), rutschte meine Hand dann in ihr Höschen
und ich fing an sie zu fingern.
AM TISCH.
VOR ALLEN LEUTEN!

Ich weiß nicht, ob irgendwer es bemerkt hat. Höchstwahrscheinlich schon.
Und ich weiß auch nicht, was die Leute sich gedacht haben müssen in dem Moment.

Sie fand es jedenfalls nicht so geil.
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie es gemerkt hat.
Während ich versuchte sie zu fingern, hat sie sich ganz normal mit den andern am Tisch weiter unterhalten.

Die Nacht ist mir nur noch ganz schwach in Erinnerung.
Aber an ein Detail kann ich mich heute noch ziemlich genau erinnern.
Ich kann es sogar an meinem Finger spüren.

Sie war trocken wie Schmirgelpapier.

– liefner

4 Gedanken zu “Yesterday #4#

  1. Ich find’s geil, wie ihr die Geschichten aufbaut und wie ihr immer die Spannung beibehaltet.

    Und dann die Pointe!! Hammer!

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