Pick Up, Bewerbungen und Vorstellungsgespräche

So ich meld mich mal mit einem „Off-Topic“ zurück.

In letzter Zeit ist es bei mir vergleichsweise ruhig geworden, was Frauen angeht. Ich hab mich einem anderen „Numbersgame“ gewidmet – Bewerbungen.

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© Anton Porsche (superanton.de) / pixelio.de

Dabei hab ich einige Parallelen zu PU entdeckt.
Auf der Suche nach einem attraktiven Praktikumsplatz waren zahlreiche Anschreiben nötig, um mir, nach weiteren Telefoninterviews, drei viel versprechende Bewerbungsgespräche zu sichern.

In dem Wissen noch weitere Möglichkeiten in der Hinterhand zu haben, bin ich relativ entspannt zum ersten Vorstellungsgespräch angereist. Vorteil „Abundance Mentality“ – „wenn’s nichts wird, find ich was neues. Bekommt man einmal die Chance, schaff ich es auch ein zweites Mal.“

Das sollte sich ändern, sobald ich im Konferenzraum des Investmentberatungsunternehmens Platz genommen habe. Das ganze Verfahren ähnelte zu meiner Überraschung eher einem Testverfahren zur Feststellung meiner Vorkenntnisse als dem Kennenlernen meiner Persönlichkeit und ob diese zum Unternehmen passt.
Ohne große Einführung wurden mir Aufgaben vorgelegt, so speziell, dass ich diese mit meinem derzeitigen Wissen maximal im Ansatz bearbeiten könnte. Schon nach kurzer Zeit war mir klar, dass das Ding durch ist. Meine Ruhe hab ich trotzdem nicht verloren und nach knapp einer Stunde war ich „erlöst“ und meine Stimmung dementsprechend schlecht. Zum Abschied war bereits sehr deutlich gemacht worden, dass ich wohl nicht der Richtige für die Position bin und mit dem Gefühl einer Abfuhr machte ich mich auf den Weg nach Hause.

Am Abend zurück in meiner Wohnung schau ich auf mein Poster mit zehn Weisheiten des Dalai Lama, das bei mir in der Küche hängt.

Nr.2 „If you lose, dont lose the lesson“ – wie wahr!

Ich sehe das ganze als wertvolle Erfahrung und vor allem eine Korrektur in meiner Erwartungshaltung an so ein „Gespräch“.

Eine Woche später steht das nächste Vorstellungsgespräch bei einer internationalen Großbank an, die bereits im Vorfeld mein absoluter Favorit war. Dieses Mal bin ich noch besser vorbereitet.

Ich komme zu spät! Eigentlich eine Todsünde in Deutschland, aber sie sehen es ebenso locker wie ich – Glück gehabt!

Ich fühle mich ein wenig wie bei einem ersten Date. Ich sitze zwei Frauen und einem Mann gegenüber, der die Bezeichnung auch verdient. Genau wie bei einem Date halte ich Optik, Ausstrahlung und Charme für die drei wichtigsten Punkte. Meine Antworten sind nicht immer inhaltlich perfekt, aber ich weiß mich zu verkaufen. Auch gerade dank meiner vielen Dates.
Häufig musste ich auch da spontan auf Fragen reagieren, die mich überrascht haben.

Unternehmen wollen, genau wie Frauen, wissen, warum man sich gerade für sie interessiert, ohne dabei „needy“ zu wirken oder zu übertreiben. Obwohl ich vor einer Woche noch keinerlei Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen hatte, schlag ich mich diesmal gut. Mit einem positiven Gefühl reise ich ab. Schon am nächsten Tag klingelt das Telefon – Ich hab meinen Wunschplatz.

Danke dafür an PU und die Frauen.

– Steady

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