Erfolg ist relativ

Es wird mal wieder Zeit für einen älteren Beitrag von mir aus dem Pick Up Forum.
Ich habe diesen Beitrag zu einem Zeitpunkt geschrieben, zu dem ich ein gewisses Motivationsdefizit hatte. Ich wollte unbedingt eine LTR, aber irgendwie konnte ich sie nicht finden. Ein bisschen rationalisierte ich mir in diesem Beitrag zusammen, wie ich mit der Situation umgehen soll/kann. Eine Art Reframe also. Trotzdem hat der Beitrag in meinen Augen Substanz und jeder auf der Jagd nach einer LTR sollte scharf darüber nachdenken. Mir hatte er geholfen.

Erfolg ist relativ
– wie unterschiedliche Erwartungen sich auf die eigene Entwicklung auswirken können.

Jeder von uns hat individuelle Ziele, Wünsche und Zukunftsvorstellungen.

Dies wird im Bereich Pick Up und Verführung nicht anders sein.

Der eine will Player sein, mehrere FBs gleichzeitig habend,
der andere möchte seine Traumfrau kennenlernen, viele Abende kuschelnd mit ihr Fernseh guckend.

Nicht nur das!
Es gibt noch eine weitere entscheidende Differenz von Leuten in der Community.

Der eine freundet sich mit durchschnittlich aussehenden Frauen an und fickt so gut wie alles, wo er eine Möglichkeit zu bekommt,
der andere hingegen will nur mit Frauen schlafen, die ihm auch wirklich gefallen, mit denen er auch nach dem Sex noch im Bett bleiben kann, ohne das Bedürfnis zu bekommen schnellstmöglich abzuhauen.

Wichtig ist folgendes:

Die eigenen Erwartungen sind maßgeblich dafür zuständig, wie man die eigenen Erfolge interpretiert!

Ein Typ, der lediglich vögeln will, wird relativ schnell ein Gefühl von Zufriedenheit mit sich selbst, und seiner
Entwicklung in Bezug auf PU bekommen.

Ein Typ, dem dabei nicht mal wirklich groß bedeutet, wie gut oder wie schlecht die Frau aussieht, der wird noch schneller zufrieden sein.
Bei der Masse an Auswahl und geringen Aussortierungskriterien wird sich rasch eine große Anzahl von Frauen ergeben, die dann das entsprechende
Erfolgsgefühl auslösen.
Er ist zufrieden mit sich und mit PU. PU funktioniert wunderbar.

Was aber, wenn wir es mit einem Typen zu tun haben, der sowohl eine LTR möchte, als auch hohe Erwartungen hat!?!

Eines ist sicher: er wird nicht so schnell zufrieden sein mit seiner Entwicklung und mit PU. Er wird öfter mal das Gefühl haben, dass PU eigentlich für die Katz ist und sich fragen: wozu mach ich das eigentlich überhaupt?

Im Gegensatz zu unserem ersten Typen wird er Erfolge, die Typ 1 als
Erfolge sieht, gar nicht als solche wahrnehmen. Ein Lay?! Was ist das schon! Er will eine feste Freundin, er sucht nach mehr als bloßen Sex mit irgendeiner Frau.

Außenstehende werden Typ 2 desöfteren gar nicht verstehen.
Gerade solche, die überhaupt keinen Erfolg bei Frauen haben.
WIE!?!?! Er hat doch seine Frauen!Er könnte vögeln. Wie kann man da nur unglücklich sein?

Typ 2 wird einen sehr steinigen Weg vor sich haben. Er wird, so meine ich, massenhaft approachen und aussortieren müssen. Wird an den meisten Frauen nur wenig Interesse finden, immer suchend nach „dem Feuer“ in sich selbst und nach der Frau, die dieses auslöst.

Typ 1 dagegen wird weitervögeln, sich gut fühlen dabei.Mehr will er gar nicht. Ficken, Ficken, Ficken.

Aber nicht lang. Irgendwann kann Typ 1 zu Typ 2 werden.

Aber auch Typ 2 kann zu Typ 1 werden, nämlich dann, wenn er „sie“ nicht findet und sowas wie Frust aufsteigt.

Überhaupt wird Typ 1 sich manchmal wünschen, er wäre Typ 2 („ach würde ich doch mal schönere interessantere Frauen kennenlernen“)
Und Typ 2 sich wünschen, er wäre Typ 1 („ach wär ich doch mal etwas wahlloser und würde mal mehr rumvögeln“)

Vielleicht sollte das Ziel sein die Mitte zu finden?

Sex mit Frauen, dabei suchend nach einer bezaubernden Prinzessin?

Folgendes möchte ich nicht unerwähnt lassen:
die Anzahl von Lays ist nichtsbedeutend, die Anzahl von KCs ist nichtsbedeutend.
Nur weil Typ A ausm Lair mehr gefickt hat als Typ B ausm Lair, heißt das noch lange nicht, dass Typ A „besser“ ist als Typ B.
Vielleicht hat Typ B einfach andere Ziele!? Will eine LTR, hat nicht den Nerv in Frauen zu investieren nur des Ficks wegen?
Er ist nicht schlechter, aber wahrscheinlich wird er länger brauchen um ein Level von Zufriedenheit zu erreichen, welches Typ A schneller erreicht.

Dessen sollte er sich bewusst sein! Sein Ziel ist ein anderes. Sein Weg wird härter und länger ….

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© JMG / pixelio.de

– liefner

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2 Gedanken zu “Erfolg ist relativ

  1. Hey Ihrs,

    kommt eigentlich noch ein Artikel zum „Leipziger Lair“?

    Und wie schaut es mit dem „dreckigen Miststück“ aus Leipzig aus? Da wolltest Du auch noch „berichten“, was da passiert ist und mit dem Liefner los war, Herr Schweiger?

  2. Liefner weiß am besten was los war. Bzw auch nicht. Ich habe ihn noch nie so betrunken gesehen.

    So muss ich wohl für immer schweigen😛

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