Yesterday #15# – FINALE

Wir schreiben das Jahr 2007 und wir schreiben das Jahr 2013.

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Transformation und (R)evolution: Wenn sich der Kreis schließt

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© S. Hofschlaeger / pixelio.de

Wir schreiben das Jahr 2007:

Ich befinde mich auf dem Weg zur Uni.
2 Monate lang werde ich jeden Morgen mit dem Zug reisen.
Bis ich mein Studium abbreche.
Aus Faulheit und Dummheit.

Mein Leben ist eine große Depression.

Ich kriege nichts gebacken. Ich fühle mich hilflos und hoffnungslos.
Der Glaube, durch die Uni könnte ich endlich ein Mädchen finden, das mich mag, ist aber da.
Es ist ein leiser Glaube. Ein paar Sonnenstrahlen, die sich über den Horizont kämpfen.
Doch schnell kommen Wolken.
So richtig Sonne gibt es nie.

Am Morgen des Semesterbeginns sehe ich ein süßes Mädchen neben mir am Bahnhof stehen.
Sie wird mir die nächsten 2 Monate immer mal wieder über den Weg laufen.

Irgendwas mag ich an ihr.

Ich kenne Pick Up aber nicht.
Auf die Idee sie anzusprechen, komme ich trotzdem.
Aber ich wage es nie. Dafür bin ich zu dem Zeitpunkt viel zu feige.

Ich stelle mir aber vor, wie ich sie anquatsche, sie mich mag, und wir uns küssen.
Es bleibt bei den Vorstellungen.

Immerhin kann ich meine Vorstellungen dazu nutzen beim Onanieren an sie zu denken. Ich tue das immer mit dem Gefühl, dass ich sie irgendwann kriegen werde.
Nachdem ich komme, fühle ich mich aber jedes Mal wie der größte Verlierer.
Und seien wir mal ehrlich:
Der war ich auch!

Mehrfach steht sie neben mir oder kreuzt meinen Weg. Eigentlich unfassbar, wie schwer es einem Mann fallen kann, eine Frau einfach so anzusprechen.

Meine Angst vor einer Abfuhr war viel zu groß.
Zusätzlich überschätzte ich den Schmerz, der dabei auf mich zukommen könnte.
Ich erinnere mich an Steady, der beschrieb, dass eine Abfuhr sich für ihn anfühlen könnte, wie wenn jemand ein Messer in sein Herz stoßen würde.

Blut. Überall Blut. Schmerz. Leid. Eine Art Tod. Kein sanfter. Ein brutaler.

Ich hoffe jeden verdammten Morgen, dass es sich „irgendwie von selbst ergibt“, dass wir uns IRGENDWIE kennenlernen.

Eine hoffnungslose Hoffnung.

Gott muss mir doch helfen. IRGENDWIE.
Gott (oder nennen wir es das Universum oder was auch immer) hilft, aber nur wenn man sich selbst hilft.
Nichts führt zu nichts.
Schwäche führt zu mehr Schwäche. Zu einer vernichtenden Abwärtsspirale.
Bis der Punkt erreicht ist, an dem man keine Kraft mehr hat.

Zumindest bis zu dem Punkt, an dem man GLAUBT keine Kraft mehr zu haben.
Was dann?

Dann fällt die Entscheidung:
Verderben oder Transformation.

(Meine Entscheidung könnt ihr in diesem Blog eindrucksvoll nachverfolgen.)

Nach 2 Monaten breche ich das Studium ab.
Das Mädchen sehe ich nie wieder.

Dachte ich.
Bis zum Jahre 2012.

Es scheint, als wenn das Universum den Auferstehenden eine zweite Chance geben würde.

 

Wir schreiben das Jahr 2013:

Kurz vor Weihnachten bin ich mit Schweiger und Steady auf einer lokalen, größeren Party unterwegs.

Und ja.
Ich sehe sie wieder.
Ihr könnt es euch denken.
Das Mädchen aus dem Jahre 2007.

5 Jahre sind vergangen.
5 Jahre einer für mich manchmal surrealen Entwicklung.

Natürlich spreche ich sie an.
Nicht eine verfluchte Sekunde zögere ich.

Schau her.

Hier bin ich.
Hier ist die (R)evolution.
Hier ist der Sturm, der sich in den letzten 5 Jahren aufgebraust hat.

Neben dir am Bahnhof stand Untergang.
Vor dir hier auf dieser Party steht Aufgang.

Ich quatsche ein bisschen mit ihr.
Sie steht auf mich. Das merke ich ihr an.
Nur 10 Min und ich ejecte.
Ich reapproache eine Stunde später und versuche mir ihre Nummer zu holen.
Sie will sie mir nicht geben. Bzw. ihre Freundin blockt den NC.
Ich gehe.

Zwei Tage später addet mich ihre Freundin bei Facebook (auch sie will mich).
Über ihre Freundin suche ich mein HB und schreibe.
Die nächsten Tage chatten wir ein bisschen über Facebook.
Aber sie flaked und meldet sich nicht mehr.
Es ist mir egal.

3 Monate später meldet sie sich. Völlig unerwartet.

Sie fragt, ob wir uns nicht wiedersehen könnten. Falls ich Lust dazu habe.
Ich weiß, dass sie das nicht ohne Grund tut.
Ich halte nichts von diesem Community-Gelaber von wegen „sie will dich im Orbit halten“.
Im besten Fall will sie Sex, im schlechtesten ein bisschen schreiben.

Ich mache sofort einen konkreten Vorschlag, der da lautet:
Montag Abend bei mir!

3 Tage später kommt sie direkt zu mir nach Hause.
2 Stunden später vögeln wir.
Heute ist sie meine FB.

Der Kreis hat sich geschlossen.

Ja, natürlich habe ich etwas Glück. Solche Lays (aus dem Nichts) ergeben sich eher selten.
Aber sie sind Zeichen meines Erfolgs.

Sie hat sich nicht grundlos gemeldet.

Ich habe vor 3 Monaten Eindruck hinterlassen.
Einen Eindruck, den ich vor 5 Jahren nicht hätte hinterlassen können.

Den Eindruck eines sexuellen Mannes, der sich holt, was er will.

Mehrere Jahre musste ich an dieser Ausstrahlung arbeiten.
Ich habe mich durchgekämpft durch Schmerz, Depressionen, Scham, Peinlichkeiten, Demütigungen.

Gekämpft durch den Regen meines bisherigen Lebens.

Und hier stehe ich nun.
Transformiert. Regeneriert.
Groß. Zielorientiert.

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© Jürgen Nießen / pixelio.de

Mit einer unbändigen Leidenschaft kämpfe ich mich durch die Nächte, um weiter zu wachsen.
Unendlich zu wachsen.
Dieser Prozess hat kein Ende.
Ich hoffe, dass er kein Ende hat.
Ich hoffe, dass ich niemals so gut sein werde, dass ich nicht mehr kämpfen muss.
Ich will diesen Kampf. Für immer. Und ich liebe ihn.

Pick Up kann Leben verändern.

Auch du stehst vor der Entscheidung:
Verderben oder Transformation?

Es ist eine Entscheidung, die man nicht ein Mal fällt.

Sondern jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde.
Aus ganzem Herzen. Immer folgend dem inneren Ruf nach Freiheit, Liebe und einem kleinen Stück Wahnsinn.

Ein erster Kreis hat sich geschlossen.
Viele weitere werden folgen.

Ich prophezeie mir selbst:
Die Zeit ist bald reif, dass meine alten Oneiten zitternd vor mir auf die Knie fallen und mich um eine neue Chance bitten.

 

 

 

Eine nach der anderen.

– liefner

(PS: Mein Größenwahn ist nicht immer ganz ernst gemeint …)

13 Gedanken zu “Yesterday #15# – FINALE

  1. Sorry, wenn das jetzt hart klingt, aber ich halte es für keine allzu große Kunst, erfolgreich bei Frauen zu sein, wenn man – wie du in einem anderen Artikel von dir sagst – sehr gut aussieht. Es zeugt doch eher von deutlich unterdurchschnittlichen sozialen Fähigkeiten und deutlich unterdurchschnittlich ausgeprägtem Selbstbewusstsein, wenn man gut aussieht und nicht den gewünschten Erfolg hat. Die meisten gut aussehenden Männer, die ich kenne, haben keine Probleme mit Frauen und immer sehr hübsche feste Freundinnen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass einem hübschen Mann wirklich harte Körbe entgegenschlagen. Es mag vielleicht für dich ein „großer Kampf“ sein, aber vielleicht bist du einfach nur normal geworden?

    • <<Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass einem hübschen Mann wirklich harte Körbe entgegenschlagen.

      wieviel approacht du selbst?

  2. Die meisten gut aussehenden Männer, die ich kenne, haben keine Probleme mit Frauen und immer sehr hübsche feste Freundinnen.

    Aha. Sowas kann man doch nicht verallgemeinern!

    Da hab ich schon andere Leute gesehen. Kenne seit einem halben Jahr einen Typen in meinem Freundeskreis, der wirklich ein richtig hübscher Mann ist. Der hat so viel Potenzial. Schießt sich aber auf WG-Partys und Feiern immer so dermaßen ab, dass ist schon nicht mehr lustig.

  3. @Dannyy: Ich habe ja nichts anderes geschrieben. Wenn sich ein Mann auf einer Party nur abschießt, dann hat er entweder keine Lust auf Frauen und will einfach nur feiern (soll es auch geben) oder hat eben unterdurchschnittlich ausgeprägte soziale Fähigkeiten. Wenn er es aber schafft, einfach normal zu sein und nüchtern ganz normal mit Frauen in seinem Umfeld zu reden, vielleicht tatsächlich zu einer Frau, die ihn auf der Party schon die ganze Zeit angrinst, mal „Hi!“ zu sagen, dann liegt es nicht an seiner extremen Komfortzone und seiner Härte im „Kampf“, dass er plötzlich mit Frauen schläft, sondern dass er auf einmal normale Interaktionen mit Frauen führt.

    Nochmal: Die allermeisten gut aussehenden Männer, die ich kenne, sind normal, gehen locker auf Frauen zu und haben so immer eine Hübsche für’s Bett (meistens ins festen Beziehungen), ohne dass sie harte Körbe in unkalibrierten Situationen bekommen würden, ohne dass sie dafür viele Bücher lesen würden oder dafür tage- und nächtelange „Kämpfe“ führen würden, von denen sie danach von Pathos triefend berichten.

    Ich will wirklich nicht den Hater spielen, ich will dich nicht provozieren und ich habe auch schon viele interessante Tipps hier gelesen, aber ein gut aussehender Mann, der Frauen hat, ist bei mir das Selbstverständlichste der Welt. Es freut mich, wenn du glücklich bist, Liefner, und es ist natürlich auch eine gewisse Leistung auf Frauen zuzugehen, wenn man das noch nie getan hat, aber muss eine Selbstverständlichkeit wirklich so zelebriert werden? Ein harter, teilweise aussichtsloser Kampf ist es wirklich für die, die im Genlotto unterdurchschnittlich viel Glück hatten.

    • wie bewertest du dein eigenes Aussehen und wieviel approacht du?

      „Ein harter, teilweise aussichtsloser Kampf ist es wirklich für die, die im Genlotto unterdurchschnittlich viel Glück hatten.“

      klingt wie der Erguss von jemandem, der mit seinem Aussehen unzufrieden ist und sich jetzt kampflos in sein Schicksal ergibt („Genlotto“ –> ich kann nichts machen).

      Ich habe mehr als ausreichend Beispiele erlebt, dass man als durchschnittlicher oder auch unterdurchschnittlich aussehender Mann heiße Frauen abkriegen kann.

      Wenn du keine Frauen anprichst, fang heute an damit. Wenn du das ein paar Jahre lang tust, wirst du gewinnen. Du wirst sehen, dass du alles haben kannst, was du haben willst.

      Liefner sieht gut aus. Das Aussehen mag ihm hier und da helfen. Wenn er die heißesten Frauen bekommt (und das tut er regelmäßig), dann nicht wegen seines Aussehens, sondern weil er vier Jahre lang seine Seele dafür hingegeben hat. Er hat approacht, approacht, approacht ohne nach vorne oder hinten zu blicken. Er hat sich entschieden, diesen Bereich seines Lebens in Ordnung zu bringen und ist Tag für Tag losgezogen, während andere sich in ihren „Meinungen“ suhlen. Die Abfuhren, die Liefner sich teilweise noch immer fängt, sind so hart, dass viele Männer daran zerbrechen würden.

      Mach ein paar Tausend Sets und schreib dann, was deine Erfahrungen sind. Oder bleib einer von denen, die kein Herz und keinen Mut aber zu allem eine Meinung haben.

      In der Tat wird das „Genlotto“ dann zu deinem Ungunsten ausgehen.

  4. Ich freu mich, dass du schreibst, dass meine Beiträge vor Pathos triefen. Das ist nämlich immer mein Ziel. Ich stehe total darauf und es ist gar nicht mal so einfach.

    Natürlich hast du in einigen Punkten Recht.
    Pick Up ist für mich nichts anderes als der Weg „normal“ zu werden, wobei die meisten Männer meiner Meinung nach eben nicht „normal“ sind.

    Das, was wir hier machen, ist größtenteils natürlich auch nicht „normal“. Wir gehen hier eine Extremform von Pick Up.
    All dieser unkalibrierte Müll macht uns Spaß (!!!) Es ist einfach eine große Freude. Immer schön sozial kalibriert vorzugehen hingegen ist:
    Langweilig!

    Ich weiß nicht, ob ich es wirklich geschrieben habe, aber ich halte mich nicht für „sehr gut“ aussehend, sondern „überdurchschnittlich“.
    Und ja, es ist ein Vorteil für mein Game.
    Trotzdem. Mir ist das nicht genug, was die meisten „überdurchschnittlichen“ Männer an Frauen haben und was sie in Bezug auf Frauen erleben.

    Das ist eben nur überdurchschnittlicher Durchschnitt.

    Die meisten von ihnen könnten noch viel mehr reißen.
    Und es gibt genügend, die kaum bis gar nichts reißen (siehe Liefner vor 5 Jahren).

    Ja, wenn man unterdurchschnittlich aussieht, hat man einen härteren Weg vor sich. Noch mehr Abfuhren, etc.
    Aber man kann soviel aus sich rausholen. Auch optisch.
    Und wenn man die Zahlen hochfährt, lernt und lernt und lernt, dann wird man Erfolg haben. Und, wenn auch vielleicht nur sporadisch, bei sehr gut aussehenden Frauen punkten.

    Schlechtes Aussehen ist die schlechteste Ausrede.

    Übrigens meine These ist:
    überdurchschnittlich aussehende Männer kriegen härtere Abuhren als unterdurchschnittlich aussehende Männer.
    Damit will ich nicht sagen, dass sie auch mehr Abfuhren kriegen. Das nicht.

  5. Vielleicht hast du recht und Liefner sollte von Natur aus viel besser mit Frauen umgehen können, weil er gut aussieht. Vielleicht sieht Liefner auch aus wie eine laufende Dampfnudel und ist ungefähr so attraktiv wie ein Mülleimer. Who cares?
    In meinen Augen ist die Entwicklung das entscheidende, der Prozess hin zu einem für ihn positiven Lebensweg. Ob das jetzt von schlecht zu normal, von normal zu gut oder von gut zum ultimativen Rockstarleben ist, ist dabei total unwichtig.
    Also ich persönlich sollte mir an dieser Entwicklung auf jeden Fall eine fette Scheibe abschneiden🙂

  6. Aussehen ist absolut elementar. Es legt den Grundstein für alles. Wenn du aussiehst wie ein „7“, dann hast du hauptsächlich Partner die selbst eine „7“ sind oder 6 oder 8. Selbstverständlich gibts es Ausnahmen. Ich halte es auch für relevant darauf einzugehen.
    Menschen vergleichen sich mit anderen Menschen. Und jeder der hier von Liefners bemerkenswerten Erfolgen liest, sollte wissen, dass er mehr als überdurchschnittlich gut aussieht. Das bedeutet nicht, dass das nicht jeder wiederholen kann, aber dass es jedem der weniger gut aussieht deutlich schwerer fallen wird, das selbe bei der selben Qualität Mädchen zu erreichen.
    Liefner behauptet von sich selbst einen sehr hohen Anspruch an die Optik eines Mädchen zu haben. Letztlich sucht er aber nur Frauen die sich mehr oder weniger auf seinem Niveau befinden und das wirkt dann für andere die sich darunter befinden als hoher Anspruch.
    Ich kenne Liefner von Kindestagen an und das Bemerkenswerte ist nicht, dass er heute ein Lay nach dem anderen hinlegt sondern die Entwicklung, die er hinter sich hat. Er war damals nicht „normal“ und absolut unfähig im Umgang mit Mädchen und ich sehe ihn auch heute nicht als „normal“ an. Der Unterschied ist aber er ist erfolgreich. Viel wichtiger: er ist zufrieden. Diese Entwicklung hat er ja auch ausführlich in seiner Serie „Yesterday“ beschrieben. Jeder ob gut oder weniger gut aussehend kann sich ein Beispiel an seinen Weg nehmen und den Einsatz, den er gebracht hat.

    Ich stimme in vielen Dingen mit Pat überein, allerdings sollte man immer berücksichtigen wie man angefangen hat. Ob als weniger gut aussehender aber „normal entwickelter“ Bursche oder als gut aussehender, zurückgebliebener Nerd. Entwicklung ist nie etwas selbstverständliches. Blicke ich auf die 10. Klasse zurück, dann wäre es die selbstverständliche Entwicklung, das sowohl er als auch ich heute den ganzen Tag WoW zocken würden und die einzige nackte Frau, die wir je zu Gesicht bekommen hätten, eine wäre die im Porno mitspielt.
    Ach ja, harte Körber kassiert er jede Menge. Ich denke das gehört einfach dazu und ist unvermeidlich.

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