Ab wann ist ein Approach ein Approach?

Schweiger und ich hatten vor ein paar Tagen darüber philosophiert, ab wann ein „Approach“ eigentlich ein „Approach“ ist.
Es geht uns dabei gar nicht um die genaue Definition,
sondern schlicht und ergreifend um:

Selbstbetrug

Auch ich muss mir eingestehen:
Oft behaupte ich, ich hätte „alles approached“ und „alles versucht“, was da war bzw. möglich war.
In Wahrheit belüge ich mich damit aber selbst.

Ja, vielleicht habe ich bei jeder Frau einen kleinen Satz gesagt oder einen Kommentar abgelassen, aber reicht das?
Hat man damit schon approached? Nicht wirklich.

Oft reagieren Frauen auf den ersten Kommentar skeptisch und zurückhaltend, dann muss man nachlegen. Mit einem zweiten Kommentar, einer Frage, einem Themenwechsel etc.

Wenn man das nicht tut, dann hat man auch nicht approached.
So meine Meinung. Bestenfalls hat man einen „Ejection-Approach“ gemacht.

Das Thema ist uns vor 2 Wochen in den Sinn gekommen.
Einmal, weil wir uns dabei erwischt haben im Club nicht „alles“ versucht zu haben und auf der anderen Seite inspiriert durch „Mittwochsrunde #25#“, in der Lukas sein Vorgehen im Club beschreibt.
An der Art zu approachen ist absolut nichts auszusetzen. Ich mache es selber in vielen Fällen exakt so, wie er es beschreibt.

ABER: Wenn ein Set auf diese Art und Weise nicht hooked, dann verdient es sich einen zweiten Versuch. Entweder sofort, oder eben später.

Leichte Skepsis seitens der Frau ist KEINE Abfuhr. Tätowiert es euch auf euren Po.

Ich habe genügend Beispiele für Frauen, die erst off waren, dann beim zweiten oder dritten Versuch aber mit mir rumgemacht haben.

Auch an dem Abend vor 2 Wochen hatte ich ein HB 3 oder sogar 4 mal approached, bis es lief und ich mir ihre Nummer holen konnte.

Klar ist Approach Anxiety beim Reapproach manchmal noch größer als beim Erst-Approach.
Warum? Weil hier zusätzlich der Gedanke bei uns aufkommt, die Frau könnte denken, dass „man es einfach nicht rafft“.

Mein Gott, dann raffen wir es halt nicht.

Also. Wer seinem Game einen ordentlichen Boost verpassen will, sollte versuchen etwas beharrlicher zu sein und Sets ruhig 2 oder 3 mal öffnen.

Oder er legt im Set selbst immer wieder nach. Viel Reden hilft zu Beginn auch viel. Früher nannte man das in der Community „Plowing“, heute gerät es oft in Vergessenheit.

Ansonsten gratuliere ich zur Selbstverarsche, „alles versucht zu haben“.

Wo es doch in Wahrheit nicht einmal 50 % Einsatz waren.

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© S. Hofschlaeger / pixelio.de

Es ist Freitag!
Fangt heute im Club damit an!

Viel Spaß.

– liefner

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Ein Gedanke zu “Ab wann ist ein Approach ein Approach?

  1. Stichwort ist „commitment“. Macht man einen Approach, um einen Approach zu machen, oder weil man die Interaktion mit der Frau wirklich will. Weil man glaubt, dass man sie wirklich erobern kann.

    Liefner hat einen Beitrag „wollen wirklich wollen“ geschrieben. Viele sagen sie wollen gut mit Frauen werden, aber sie sagen es nur und sprechen nie an. Eine weitere Sorte, zu der auch ich häufig zähle, spricht zwar regelmäßig an, aber nur um anzusprechen. Obwohl sie schon auf der Stufe des regelmäßigen Ansprechens sind, wollen sie doch den Erfolg noch nicht stark genug. In der Folge ist der Approach halbherzig und schwach.

    Warum hast du das Mädchen gerade angesprochen? Um deine 3 Approaches für heute erledigt zu haben, oder weil du wirklich um jeden Preis den Erfolg bei Frauen willst? Bevor nach dem Set irgendwelche technischen Feinheiten erörtert werden, immer die Frage vorweg: Wie stark war mein Commitment für dieses Set? Wollte ich wirklich gewinnen?

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