Bus und Bahngame

Ich bin sehr oft mit dem Bus bzw. der Bahn unterwegs.
Im Folgenden ein paar Gedanken und Tipps zum Game in Bus und Bahn.

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© Gordon Gross / pixelio.de

Ersteinmal muss man unterscheiden zwischen Game IM Bus oder der Bahn und Game, bei dem man AN der Haltestelle oder dem Gleis WARTET auf den Bus bzw. auf den Zug.

In der zweiten Situation anzusprechen finde ich deutlich einfacher als in der ersten.

Denn in der zweiten Situation stehen uns einige sehr simple Opener zur Verfügung.

Meine Opener sind hier z.B.:
„Hast du ’ne Ahnung wann der Bus kommt?“
„Fährt der Zug/Bus nach X?“
 „Ist der Bus schon da gewesen?“
Also ganz einfach. Klingt vielleicht billig und unspektakulär, ermöglicht aber einen problemlosen Einstieg ins Gespräch.

Im Bus oder im Zug kann man dann, wenn das Game bis dahin ganz gut lief, sich problemlos zu dem Mädchen setzen.
Um dann ganz normal, wie auch sonst immer, weiterzugamen.

Kino sollte man minimal dosieren (Handshake beim Vorstellen, vielleicht eine High-Five oder ihr mal gegen die Schulter stupsen etc.).
Wichtig: Wir befinden uns nicht im Club!

IM Zug oder Bus zu openen finde ich schon deutlich schwieriger.

Hier bestehen mehrere Möglichkeiten.

1. der Bus bzw. Zug ist voll. Neben dem Mädchen ist aber noch ein Platz frei. -> sehr einfach.
Man setzt sich zu ihr hin, ohne sie nach „Erlaubnis“ zu fragen (da ja sonst keine Plätze frei sind) und sagt irgendetwas situationspassendes.
Man kann auch einfach „Hi“ sagen in dem Moment (wichtig!), wo man sich hinsetzt.

2. der Bus bzw. Zug ist fast leer.
Es ist nicht nur neben dem Mädchen ein Platz frei, sondern viele andere Plätze sind es auch.
Das heißt, man „benötigt“ einen Grund, weshalb man sich ausgerechnet zu ihr setzt. Alles andere wäre in dieser Situation sehr merkwürdig. Mit einem Grund können wir die Creepiness-Gefahr reduzieren.
Hier könnte man, je nach Präferenz, mit einem simplen Meinungsopener die Konversation starten.

Man kann auch auf Direct gehen.
Ich empfehle dann allerdings das Mädchen nach der Direct-Line zu fragen „ob man sich zu ihr setzen darf“.
Außerdem sollte man einen False Time Constraint verwenden („muss gleich eh aussteigen“), damit, wenn sie eig. kein Interesse an uns hat, sie nicht denkt, dass wir jetzt ewig mitfahren werden.

3. der Bus bzw. Zug ist leer, es gibt aber einen Bereich, in den sich mehrere Leute setzen können.
Ich weiß gerade nicht, wie man das nennt.
Bestes Beispiel wäre im Bus ganz hinten oder im Zug, wo sich auch der Fahrradabteil befindet.

Hier zu openen ist etwas einfacher.
Man setzt sich 2 Sitze vom Mädchen entfernt und sagt dann etwas indirektes-situatives.

Generell ist es einfacher zu approachen in den sogenannten „4ern“ im Zug oder im Bus, als in den „2ern“.
Das Mädchen wird sich auch viel wohler fühlen, wenn man ihr etwas mehr Platz und Raum lässt.

Viele Frauen tragen in den beschriebenen Situationen Kopfhörer und hören Musik.
Bevor ihr opened, und sprecht, müsst ihr der Frau non-verbal mit einer Handbewegung signalisieren, dass sie ihre Kopfhörer herunternehmen soll.
Alternativ könnt ihr euer non-verbales Signal auch mit euren ersten Worten kombinieren.

Heute öffne ich größtenteils mit „Hi“ oder „Hey wie gehts?“.

Es gibt aber einige Opener, die ich früher recht oft verwendet hatte:

An der Bushaltestelle:
 „Wow ist das langweilig hier. Ich finde, wenn die Busse schon immer zu spät kommen und so könnte man hier zumindest mal einen Fernseher oder sowas hinbauen. Etwas Entertainment muss schon sein“ (Achtung: Mädchen guckt im ersten Moment meistens etwas irritiert.)

Ansonsten im Zug oder Bus, wenn eine vor mir geht, die ich approachen will und sie setzt sich hin:
„Ej man. Da wollte ich hin!“
„Ej man. Der Platz war für mich vorgesehen.“

Wenn sie was liest:
„Boah ne. Das Buch ist mal richtig scheiße“
sie: „Warum?“
 du: „Keine Ahnung, habs nicht gelesen“

Wenn sie lernt: „puuuhh. MATHE, geht gar nicht“

Ansonsten mal auf die Umgebung achten.
Viele Rotphasen? Verspätung? Busfahrer fährt wie wild? Komische Leute im Bus? Ekelige Luft im Bus, vor allem im Sommer?

Wenn man sich im Zug oder Bus nicht traut (zum Teil immenser sozialer Druck),
dann beim Ausstieg direct Approach: „Hey, ich habe dich gerade im Bus gesehen [….]“

Außerdem wichtig:
Vor oder während der Fahrt solltet ihr euch nach dem Fahrtziel der Frau erkundigen, damit ihr noch rechtzeitig den NC machen könnt!

Der große Vorteil von Bus und Bahngame gegenüber herkömmlichem Daygame liegt darin, dass die Frauen sich meistens in einer Wartesituation befinden.
Das bedeutet wiederum: Oft ist ihnen langweilig und sie wollen unterhalten werden.
Das wiederum erhöht die Chancen, dass sie offen sind für etwas Abwechslung in Form einer sozialen Interaktion.

Viel Spaß!

– liefner

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4 Gedanken zu “Bus und Bahngame

  1. Kann ich dir nur zustimmen mir fällt es auch viel einfach an Bushaltstellen oder allgemein am Bahnhof direct zu approachen. Im Zug finde ist indirect schon besser. Opener wie „Hey und hast du auch gearbeitet?“ oder wenn Sie nen Rucksack hat „Hey und hattest du auch Schule?“. Wobei ich auch schon Sitatives probiert habe wie was zu meinem Kollegen gesagt wo Sie gehört hat und dann ins Gespräch einsteigen könnte. Mein Kollege z.B macht als Opener immer setzt sich zu ihr hin. Schmeisst irgendwas wo er in der Hand hat in ihre Nähe (so das es unabsichtlich aussieht) an den Boden🙂. Sie hebt es dann auf und schon kann man nen Gespräch starten.

  2. nette Idee das mit dem „vor ihren Füßen etwas fallen lassen“. Hat was klassisches, könnte aus einem Film sein.

    • cold approacht Du auch an der Uni (studierst du?). Mir fällt da immer don’t fuck the company ein. Mir wäre das zu creepy jeden tag auf dem campus zu gamen, glaube da ist man nach kürzester Zeit sehr bekannt.

  3. zum Teil tu ich das.
    Aber du hast schon Recht. Man sollte da vielleicht etwas vorsichtiger vorgehen.
    Deswegen approache ich weniger und warte häufig auch die „guten“ Situationen ab. (was mir aber nur selten wirklich gelingt).
    Ich bin von Natur aus auch einfach nicht der soziale Typ, sodass mir dieses ganze Social Gaming sehr sehr schwer fällt.
    Schau mal in den Artikel „Ein Jahr Pickup – Eine Geschichte“ von Dannyy hier im Blog. Da findest du ein bisschen was zum Thema.

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