Der Mere-Exposure-Effekt

Kommen wir zu einem psychologischen Phänomen, welches in Bezug auf Pick Up eine weitreichende Rolle einnehmen kann.

Kommen wir zum: Mere-Exposure-Effekt

Dieser besagt folgendes:

„Der Mere-Exposure-Effekt bzw. Effekt des bloßen Kontakts, 1968 entdeckt von Robert Zajonc, ist die Tatsache, dass allein DURCH DIE MEHRFACHE DARBIETUNG von Personen, Situationen oder Dingen,
das heißt allein aufgrund von Familiarität, die Einstellung eines Menschen zu diesen Dingen positiv beeinflusst werden kann.
Zum Beispiel macht bloße Vertrautheit mit einem Menschen diesen attraktiver und sympathischer.“
(Quelle: wikipedia.de)

Es gibt viele Studien, die diesem Phänomen einen statistisch signifikanten Effekt nachweisen konnten.
Blicken wir doch exemplarisch auf das Experiment vom im Wikipedia-Zitat erwähnten Robert Zajonc.

In seinem ersten Experiment zeigte Zajonc seinen Probanden auf verschiedenen Karten 12 türkische Wörter, deren Bedeutung die Probanden allerdings nicht kannten.
Nun sollten sie die verschiedenen Wörter unterschiedlich oft laut aussprechen. Also 5 Mal, oder 10 Mal oder auch 25 Mal.
Am Ende sollten die Probanden einstufen, ob das Wort eine positive Bedeutung oder aber eine negative Bedeutung habe.
Das Ergebnis: Die Probanden wiesen denjenigen Wörtern eine positive Bedeutung zu, die sie öfter ausgesprochen haben.

Zajonc führte das Experiment auch mit chinesischen Schriftzeichen durch, wobei ähnliche Ergebnisse entstanden.

Daraufhin wollte Zajonc testen, ob dieser Effekt auch bei Menschen auftreten würde.
Dazu zeigte er seinen Probanden unterschiedlich häufig eine Reihe von Passfotos von Studenten, die die Probanden im Folgenden nach Sympathiepunkten einstufen sollten.
Auch hier wieder das gleiche Ergebnis:
Je öfter die Probanden ein Passfoto gesehen haben, desto sympathischer stuften sie die Person auf dem Passfoto ein.

Den Mere-Exposure-Effekt macht sich auch die Werbeindustrie gern zunutze, indem sie uns immer wieder mit den gleichen Werbebotschaften konfrontiert, bis sie uns irgendwann sympathisch werden.

Sicherlich kennen einige von euch den Effekt auch aus dem Alltag.
Mir persönlich ist es schon unzählige Male passiert, dass ich einen Menschen neu kennengelernt habe und er mir irgendwie sofort unsympathisch war. Nachdem ich aber ein wenig Zeit mit ihm verbrachte und ihn besser kennenlernen konnte, wurde er zu einem Freund.

Ihr könnte euch denken, auf was ich hinaus möchte?
Falls nicht …

Je mehr Zeit ihr mit einer Frau verbringt, desto sympathischer wird sie euch finden und desto höher stehen die Chancen für Sex.

Und genau an dieser Stelle sehe ich den größten Vorteil des Social-Circle-Games gegenüber unserem geliebten Cold Approaching.
Mit Social-Circle meine ich dabei nicht unbedingt, dass das Mädchen zu eurem Freundeskreis gehören muss, sondern einfach nur:
dass ihr ihr öfter „über den Weg lauft“, ohne dabei explizit etwas „vereinbaren zu müssen“.

Das kann auf der Schule passieren, auf der Arbeit, in einem Sportkurs oder aber weil sie in dem gleichen Ort wohnt, in dem ihr wohnt.

Zwei Faktoren führen zu diesem wichtigen Vorteil des Social-Circle-Games gegenüber dem Cold Approach.

1. Die im obigen Zitat angesprochene Familiarität.
Es ist nicht die Zeit selbst, die den Vorteil bringt, sondern das mit der Zeit entstehende Vertrauen seitens der Frau euch gegenüber.

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Image courtesy of Janaka Dharmasena / FreeDigitalPhotos.net

Dieses wird zusätzlich dadurch gefestigt, dass ihr euch im gleichen sozialen Gefüge wie die Frau befindet. Ihr seid somit nicht der „fremde Mann von der Straße“.
Ihr seid „ok“.
Außerdem kann die Frau euch „wirklich“ kennenlernen und es bleibt nicht bloß beim Ersteindruck.  Je mehr Zeit ihr mit der Frau verbringt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr Gemeinsamkeiten findet.
Nicht nur das. Angenommen ihr habt kaum Gemeinsamkeiten, so entstehen mit der Zeit doch „Insider“, die später dann zu eurer Gemeinsamkeit werden.

2. Wie schon erwähnt: Ihr braucht keine Dates, um euch sehen zu können. Die Situation bringt euch beide immer mal wieder zusammen.

Und das ist der allerallergrößte Vorteil von Social-Circle-Game.

Die Geschichte zwischen euch und der Frau wird weitergeschrieben werden, auch wenn weder ihr das wollt, noch die Frau.

Ihr werdet euch in der Schule über den Weg laufen, es ist unabdingbar.
Und in dem Moment, in dem ihr euch in der Schule über den Weg lauft, denkt ihr wieder aneinander, wenn auch vielleicht nur für Bruchteile von Sekunden.

Oder, die massivere Variante:
Sie sieht, wie ihr euch während der Schulpause auf dem Schulhof mit anderen Frauen amüsiert (Social Proof, pre-Selection).
Plötzlich kann sie sich wieder zu euch hingezogen fühlen.
Situationen, die im Cold Approaching kaum herbeizuführen sind.

Ich könnte unzählige Geschichten aus meiner AFC-Vergangenheit aufzählen, in denen Frauen völlig das Interesse an mir verloren haben,
nur um mich ein paar Monate später wieder bei ICQ vollzutippen. Es ist teilweise unglaublich gewesen.
Diese Art von Game vermisse ich heutzutage manchmal ein bisschen.
Es ist oft so, dass, wenn ich eine Frau, die ich übers Cold-Approach-Game kennengelernt habe, verliere, ich sie wirklich FÜR IMMER verliere.

Nehmen wir als Beispiel das Mädchen aus „Sieg und Niederlage …“
Stellt euch vor, sie würde das gleiche studieren wie ich.
NATÜRLICH würde unsere Geschichte sich völlig anders entwickeln.
Aber so, da wir uns nicht sehen, und ich somit kaum eine Möglichkeit dazu habe, sie daran zu erinnern, dass ich ein „cooler Typ“ bin, wirds deutlich schwieriger.

Es ist die Macht des zufälligen, ungeplanten Wiedersehens, die vielen AFCs eine Freundin beschert. Und genau diese Macht unterschätzen die meisten PUAs.

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© Didi01 / pixelio.de

Fazit:
 1. versucht im Cold-Approach-Game so viel Zeit mit der Frau zu verbringen, wie nur möglich und versucht darüber hinaus soziale Gemeinsamkeiten zu finden.
 2. übt euch im Social-Circle-Game.

– liefner

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