Der magische Pickup Trick, mit dem dein Game SOFORT 600% besser wird.

Hahaha.

Hast du jemals im Internet gesurft, eine Anzeige poppte auf, die dir das blaue vom Himmel verspricht. Du glaubst es natürlich nicht richtig aber klickst doch drauf? Die geheime Hoffnung, du könntest diesen ganzen quälend langsamen Prozess „Besser werden mit Frauen“ doch irgendwie abkürzen.

Die meist gesehensten Pickup Videos bei Youtube sind die mit der reißerischsten Überschrift und inhaltlich meistens ziemlich schwach.

Ok. Hier mein kleiner schmutziger Trick. Heut morgen wache ich auf und frage mich: Wieviel Prozent meiner Zeit macht Pickup eigentlich aus? Ca. 10%. Die Woche hat 168 Stunden, wer im Schnitt 2 Stunden täglich was macht (am Wochenende mehr, werktags weniger) landet ungefähr bei dieser Prozentzahl.

Tyler von RSD hat einmal gesagt: Pickup ist nichts, was du tust. Pickup ist, was du bist. Und wer wir sind, wird größtenteils durch unsere Handlungen bestimmt. Meine Handlungen sind aber nur zu 10% direkt auf Pickup bezogen. Mit anderen Worten die anderen 90% bestimmen noch viel stärker, wer wir sind und damit auch unseren Erfolg in Pickup. Wenn wir die 90% verkacken, können wir in den restlichen 10% machen, was wir wollen – der Erfolg wird ärmlich bleiben.

Wie können wir pickuprelevante Handlungen in die 90% integrieren, um das Maximum aus den 10% rauszuholen?

Was ist das wichtigste in Pickup? Spaß, Selbstvertrauen, Konversationstechniken…. Gerade im Club ist Spaß mit Sicherheit der wichtigste Faktor. Die Einheit mit der im Club bezahlt wird, ist Spaß. Wer keinen Spaß hat im Club, hat dort keinen Wert.

Ja, wenn du mit ernster Miene und steifen Schrittes durch den Club gehst, bist du dort wertlos (verdammt, wenn ich es weiß – warum passiert es mir dann doch immer wieder?).

Gerhard Giebener  / pixelio.de

Gerhard Giebener / pixelio.de

Das klingt hart, ist aber Realität. Spaß allein reicht nicht aus, ist aber das Fundament auf dem ein Lay aufgebaut wird.

Mein Problem: Ich bin ein ernster Typ. Ich denke viel nach. Ich schwelge in schweren Gedanken.Ich tue Dinge gerne bedächtig und langsam. Ich gebe den Dingen einfach zuviel Bedeutung. Als ich vorhin zum Heißwasserkocher gegangen bin, habe ich erst nachgedacht, ob ich das alte Wasser rauskippen sollte oder nicht. Ich stand wirklich 10 Sekunden davor und habe pro und contra abgewogen. Ich habe einen winzigen Vorgang vollgebläht mit einer Schwere, die er nicht besitzt. Nur ein winziges Beispiel, aber es sagt soviel darüber aus, wer wir sind.

Wer in den 90%-nicht-Pickup-Zeit viel grübelt und Dostojewski liest, wird es sehr schwer haben in seiner 10%-direkt-Pickup Zeit. Wer in Alltagssituationen keine Leichtigkeit und Spaß aufbauen und ausströmen kann, dem wird das auch im Club nicht gelingen. Versucht nicht Tricks und Routinen zu lernen, um das auszugleichen. Es funktioniert einfach nicht.

Ich habe mir ein kleines Übungsprogramm zurechtgelegt, um weniger ernst zu sein, wenn ich allein bin. Zunächst jeden Tag 30 Minuten, wenn ich allein in meiner Wohnung bin und normale Dinge erledige wie Duschen, Wäsche waschen, Essen machen usw. Ich zwinge mich bewusst, die Dinge schnell zu tun und ohne ihnen Bedeutung zu geben. Ohne über Details nachzudenken. Ich zwinge mich zu lachen. Ich stehe in der Dusche und fange an, die amerikanische Nationalhymne zu brummen. Ich tue es völlig übertrieben. Ich treffe keinen einzigen Ton, weil ich völlig unmusikalisch bin. Ich lache über mich selbst.

Ich springe aus der Dusche, stelle mich nackt und nasstriefend vor den Spiegel und führe Stoßbewegungen aus. Langsam, dann immer schneller „Ja Baby, ja jaajajaaajaaaaa Baaabyyyyyyyyy“ Mein Schwanz schnellt auf und ab, gibt klatschende Geräusche von sich, wenn er gegen den Bauch trifft. Ich wälze mich auf dem Boden und fange an wie ein Psycho zu kichern.

HIHIHIHIHI

In dieser halben Stunde bin ich der lächerlichste Mensch der Welt. Und das bringt mich in State. „Hahaha. Wenn die Leute sehen könnten, Schweiger in seiner Wohnung sehen könnten.“ Ich bin mein eigener Zirkus.

Rike / pixelio.de

State ist wie Muskel. Man kann ihn durch Training aufbauen. Wer sich selbst ganz allein in State bringen kann, kann das auch im Club. Wer ohne „Pumpeffekte“ von außen (laute Musik, Alkohol, Freunde, die gut drauf sind…) mit einem breiten Grinsen durch seine Wohnung laufen kann, wird auch den Club rocken.

Meine Aufgabe an all die ernsten, steifen, jeder-kleinen-Sache-viel-Bedeutung-gebenden Blogleser: Macht diese Übung. Macht Euch zum Affen, wenn Ihr allein seid. Lernt es euch selbst in State zu bringen. Nutzt die 90%-nicht-Pickup-Zeit, um noch großartiger zu werden.

Schweiger

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