Passiv statt aktiv

Wer unsere Artikel regelmäßig liest, dem wird eines nicht entgangen sein:
wir sind für einen AKTIVEN Mann, der auf Frauen zugeht und in allen Situationen die Initiative ergreift.

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Image courtesy of AKARAKINGDOMS / FreeDigitalPhotos.net

In allen?

Nein, nicht in allen.

Vor Pick Up war ich nüchtern immer relativ schüchtern.
Habe ich z.B. ein Mädchen auf einer Party gesehen, welches ich bereits kannte und mit der ich zuvor vielleicht bei ICQ oder so geschrieben habe, ist es mir SEHR schwer gefallen auf sie zuzugehen und sie anzusprechen.
Auch bei Frauen, die ich bereits gedatet habe, und die ich irgendwo wiedertraf, fiel es mir schwer „hallo“ zu sagen etc.

Der Punkt ist: die Frauen wussten nicht unbedingt, dass es daran lag, dass ich mich nicht traute.

Ich erinnere mich an einige, die immer und immer wieder auf mich zu kamen, obwohl ich dies selber nie tat.
Mit meinem Nichtansprechen habe ich den Frauen gegenüber zum einen ein gewisses Desinteresse gezeigt und zum anderen habe ich sie dazu gezwungen, zu investieren.
Paradoxerweise war ich damals auch Outcome Independent, wenn auch auf eine andere Art und Weise.
Ich habe mir gedacht: wenn sie nicht „hallo“ sagt, Pech!

Vorhin stand ich am Bahnhof, wartete auf meinen Zug und sah ein Mädchen, welches ich vor einigen Monaten getroffen habe (es kam nicht zum zweiten Date, warum weiß ich nicht genau, wahrscheinlich wenig Interesse beiderseits).
Seit ich Pick Up kenne, gehe ich im Normalfall in solchen Situationen nochmals auf die Frau zu.

Heute hatte ich mich an die Zeit vor Pick Up erinnert.
Ich tat also gar nix …. und tippte auf meinem Handy rum.

Ein paar Sekunden später kam sie dann auf mich zu.

Dadurch, dass ich ein bisschen gewartet habe, und dadurch, dass ich in Kauf genommen habe, dass das Gespräch gar nicht stattfinden wird, habe ich das erreicht, was ich erreichen wollte.

Nämlich, dass SIE AUF MICH zugeht und dass SIE investiert.

Angenommen ihr lernt heute im Club ein HB kennen, und verlasst das Set irgendwann, vielleicht mit ihrer Nummer im Gepäck.
Später seht ihr sie wieder. Sprecht sie NICHT an. Lasst sie auf euch zukommen.
Seid aber nicht der Loser, der in der Ecke rumsteht. Das wird die Wahrscheinlichkeit für einen Flake nicht gerade senken …

Dieser Beitrag ist somit ein Plädoyer für ein bisschen mehr Zurückhaltung!

– liefner

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Ein Gedanke zu “Passiv statt aktiv

  1. Ehrlich gesagt finde ich die Theorie hinter diesem PLadoyer Mist. Wie oft ist es dir schon passiert, dass dich eine Frau angesprochen hat und wie oft ist was passiert, weil du eine Frau mehrmals angesprochen hast? Ich glaube, die das Verhalten der Dame am Bahnhof war eine einmalige Sache. Gerade bei Frauen, die man via Cold aproach kennen gelernt hat, wird passivität nix bringen.

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