Leben vs. Überleben

Leben: Reiche Erfahrungen sammeln. Lust. Hunger. Frust. Schmerz. Ekstase… Alle nur erdenklichen Situationen und Emotionen durchleben. Im gegenwärtigen Moment sein. Die Dinge jagen und erlegen, die uns nicht zustehen, weil wir keine Stars, Models oder Millionäre sind. Unsere Sehnsüchte und Gedanken offen ausdrücken, auch wenn andere sie für empörend oder lächerlich halten. Wissen, dass wir sterben werden.

Überleben: Aufstehen, essen, scheißen, arbeiten, Zeit totschlagen, konform sein, schlafen gehen.

Es ist so schwer zu leben. Denn wir sind nicht dazu geschaffen zu leben. Wir sind zum Überleben geschaffen. Wir sind wie ein Baum, der, nachdem er einmal Wurzeln geschlagen hat, für immer in seiner Umgebung bleiben will, auch wenn sie irgendwann kärglich wird, Wasser und Mineralienzufuhr ständig abnehmen. Unser Hirn ist eine mächtige Software – Ziel: Den Organismus überleben zu lassen. Wir reden alle von diesen großartigen Dingen, die wir tun und erleben wollen. Die Wahrheit ist: Wir sind nicht dazu programmiert, aufzusteigen. Wir sind biologisch zum Überleben geschaffen. Unsere Software interessiert sich herzlich wenig für unsere großangelegten Pläne. Nur irgendwo drinnen brennt dieses kleine Feuer, dieses eine Streichholz, das mehr will.

Thomas Meinert  / pixelio.de

Thomas Meinert / pixelio.de

Dieses kleine Feuer, das uns ganz in Brand setzen und uns über unsere Grenzen hinaus tragen will.

Das ist für mich Pickup: Dieses kleine Feuer von Tag zu Tag etwas stärker werden zu lassen.

Schweiger

2 Gedanken zu “Leben vs. Überleben

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