Übung macht den Meister?

„Übung macht den Meister“. Das hört man immer wieder und stimmen tut es auch.
Die eigentliche Devise müsste aber lauten: RICHTIGES ÜBEN macht den Meister.

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© Rainer Sturm / pixelio.de

Schweiger und Ich haben in den letzten Monaten einen Hang dazu entwickelt, Spaß daran zu haben, in Sets „creepy“ zu sein.
Wir machen oft Sachen und Dinge, die auf andere strange und befremdlich wirken.
Das kommt bei den meisten Frauen (bis auf ein paar Ausnahmen, die es geil finden) weniger gut an (oft auch dann, wenn wir in-State sind).

2 Punkte sind dabei wichtig:

  1. Dadurch, dass wir uns häufig ungewöhnlich verhalten, stärken wir dieses Verhalten als Verhaltenseigenschaft in unserer Persönlichkeit.
  2. Indem wir es auch noch verbalisieren, dass wir „creepy“ und „unnormal“ sind und gemeinsam häufig darüber reden, verstärken wir den Effekt zusätzlich noch durch Self-Fulfilling-Prophecy und Co.

In diesem Sinne üben wir also „schlecht“.
Ein besseres Vorgehen wäre unser „Unnormalsein“ zwar auszuleben, aber in gewissen Situationen einzudämmen und vor allem weniger darüber zu reden
(was sich durch diesen Beitrag für den Moment erledigt hat).

Jeder von euch wird Game-Momente haben, in denen er „schlecht“ übt.
„Ejection“ ist da so ein typisches Beispiel. Viele PUAs haben wenige Probleme, Frauen anzuquatschen, aber länger im Set drinzubleiben, DAS
fällt vielen schwer. Dadurch, dass sie häufig ejecten verfestigen sie das Ejecten aber mental und es fällt ihnen immer schwerer, im Set zu bleiben.

Der nötige Übergang von „schlechtem“ Üben zu „gutem“ Üben erfordert einen mentalen Shift.
In einer Situation, in der man ejecten möchte, sollte man sich z.B. auf das Mantra „Ich bleibe im Set“ gedanklich fokussieren.
Mit jedem Male „Nicht-Ejecten“ verstärkt man eine „gute“ neuronale Autobahn im Gehirn und man ejected mit der Zeit weniger bis gar nicht mehr.

Auch fehlkalibrierte Kussversuche haben viele PUAs im Laufe der Zeit eingeübt und mental verfestigt. Hier hat sich eine „schlechte“ neuronale Autobahn im Gehirn ausgebildet, die wenig auf Signale der Frau achtet und „einfach nur den KC versuchen will“. Auch hier kann man anfangen „besser“ zu üben,
indem man sich mehr Zeit lässt und mehr auf die Signale der Frau achtet (1. Instant-Makeouts sind dadurch nicht Tabu. 2. Indem man sich mehr Zeit
lässt, kann man die Zeit paradoxerweise vielleicht sogar verkürzen).

Ich kann euch also nur empfehlen mal einen Blick auf euer Game zu werfen und zu überlegen:

Wo habe ich mir im Laufe der letzten Zeit durch viel Pick Up Verhaltensweisen antrainiert, die NICHT gut sind und einer Korrektur bedürfen?

– liefner

Dazu: Du bleibst im Set!

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2 Gedanken zu “Übung macht den Meister?

  1. achja, die schlechten angewohnheiten.
    da kann ich ein lied davon singen…
    hab mir in letzter zeit oft angewöhnt mich so ab 3 uhr nachts mit alkohol zu zuschütten ( wenn davor nix ging ). dummerweise klappt es dann aber aber super oft mit makeouts und anschließendem snl., wenn ich auf ein mädel treff, die auch schon gut was getrunken hat.

    sollt ich mir mal wieder abgewöhnen, weil der nächste tag dann irgendwie verschenkt ist wegen leichtem kater.

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