Ein Jahr Pickup – Eine Geschichte Teil 3

Zwischen März 2012 und März 2013 hat Pickup mich echt besser gemacht. Ich durfte die Dinge erleben, auf die ich schon lange gewartet habe.

Doch seitdem ging es nur noch runter und runter. Es lief wirklich verdammt scheiße. Im letzten Beitrag schrieb ich, dass ich die derzeitige Freundin gut genug finde und erst mal nicht mehr approache. Quasi mit dem Hochladen des Artikels, ich glaube ein oder zwei Tage später, kam sie zu mir und sägte mich ab. Ziemlich plötzlich wie ich fand. Genauso stürmisch wie es begann, war es auch wieder vorbei. Das tat verdammt weh und warf mich für mind. 2-3 Monate komplett aus der Bahn. Erst nachdem sie mich gekickt hatte, wurde mir erst ihr wahrer Wert bewusst. Der Hormoncocktail, der sich in mir breit machte war echt ekelhaft. Vielleicht war es auch so schlimm, weil ich so wenig Erfahrung in Bezug auf solche Erlebnisse habe. Es war das erste Mal, dass eine Frau, die mir die Eier gekrault hat, mir den Laufpass gab.

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© Ilse Dunkel (ille) / pixelio.de

So fing ich dann wieder an zu approachen. Dafür fuhr ich auch öfter in die nächstgelegene Landeshauptstadt, um die Zahlen hochfahren zu können.

Oft hatte ich keine Lust und fühlte mich auch wie ein Bekloppter, der es nötig hat Frauen auf der Straße anzusprechen(hab ich auch und das ist auch gut so😀 )Entsprechend erfolglos waren die Daygames. Die Frauen reagierten oft sehr negativ. Innerhalb von zwei Monaten kassierte ich mehr harte Körbe als in der gesamten Zeit davor. Damals hat mich das ganz schön getroffen, mittlerweile muss ich mich bedanken. Abhärten fürs Leben und so. Liefner und Schweiger haben dazu schon eine Menge hier auf dem Blog geschrieben

(Artikel: Danke für die Abfuhren!)

Bis zum Semesterstart Mitte Oktober landeten zwei Damen in meiner Koje. Allerdings waren die beiden in meinen Augen unterdurchschnittlich und ich nahm beide nur aus Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Das klingt traurig und ist es auch. Dennoch eine gute Erfahrung. Öfter liest man im Forum „Senkt eure Ansprüche“. Nach den beiden muss ich für mich sagen: Nein tut es nicht! Lasst euch auf die Frauen ein, die euch persönlich gefallen. Ansonsten seid ihr unglücklich. Wer sein Ego aber pushen muss und dafür einen hohen Laycount braucht, kann natürlich trotzdem alles schießen was vor sein Rohr kommt. Für mich ist das nichts, jedenfalls zurzeit nicht.

Bevor ich mit Pickup begann, wollte ich einfach nur eine Freundin, die mir gut gefällt. Mehr oder minder ist das immer noch so, außer dass die Ansprüche gestiegen sind. Möglicherweise ändert sich das wieder mit der Zeit. Wer weiß das schon und ich halte mir das auch offen😛

So gibt es, wie ich gehört habe, einen Pickupper in meinem Heimat-Lair, der 100 verschiedene Frauen am Ende seines Lebens gelegt haben will. Wer sich im PU-Forum umschaut, findet dort sein Tagebuch.

Klingt auch verlockend wie ich finde. Der Altersunterschied zwischen uns beiden beträgt 9 Jahre, jedenfalls erzählte mir das ein gemeinsamer Bekannter (bin 21), vielleicht hab ich in 2-3 Jahren ähnliche Lust auf so ein „Projekt“. Wie gesagt, wir werden sehen😛

Was nicht heißen soll, dass ich mich die nächsten 2-3 Jahre ausruhen will. Sondern einfach, dass ich anders selektieren will, auch wenn „Fast jede Frau gut genug für Sex ist“ (Zitat Liefner). Mir ist auch wichtig, dass ich mich mit der betreffenden Frau, neben der Optik, gut verstehe, dass wir auf einer Wellenlänge sind und ich sie mag.

In letzter Zeit habe ich nach dem 1. oder 2.Date bei vielen Frauen gesagt, dass es bei dem Kaffee bleiben wird. Obwohl die Frauen on waren und von sich aus begeistert vorgeschlagen haben zusammen zu Kochen etc.

Das ist irgendwo das Schöne an Pickup. Zwar erlebt man viele Grausamkeiten und peinliche Momente, lässt sein Ego zerficken. Andererseits hat man eine größere Auswahl und lernt viele verschiedene Frauentypen kennen. Finde das total interessant, wie unterschiedlich gut sich Menschen verstehen und miteinander interagieren. Das Beste: Es kommt immer wieder etwas nach, wenn man anspricht. Man weiß zwar nie wer und wann, aber es passiert. Das finde ich toll.

Ich bin immer noch heilfroh, dass ich mit Anfang zwanzig darauf gestoßen bin. Dass man es doch irgendwo selbst in der Hand hat. Immer wieder neue Chancen bekommt und auch immer wieder Pausen einlegen kann oder neu einsteigen. Pickup verzeiht unheimlich oft und irgendwann schlägt das Schicksal zu und man ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

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© günther gumhold / pixelio.de

So habe ich im Jahr 2013 bisher relativ wenig approacht, 2012 waren es deutlich mehr. Ausrede hin oder her, wenn ihr gerade mit der Thematik beginnt und davor steht einen neuen Wohnort, z.B. zwecks Studiums zu suchen und sehr intensiv Cold Approaching betreiben wollt, zieht in eine Großstadt!

Hier in meiner kleinen Studentenstadt bin ich mit meiner Situation unzufrieden, zumindest was Pickup Cold Approaching betrifft. Pickup ist aber nicht alles im Leben und insgesamt hat meine Stadt schon etwas zu bieten, von daher ist zumindest meine Bachelor-Zeit hier angelegt, für den Master halte ich mir allerdings offen, in eine deutlich größere Stadt zu ziehen.

Wer also keine Lust auf Doppelapproaches, andauernd gemeinsame Bekannte bei wildfremden Frauen oder keine Lust auf einen Spießrutenlauf durch die Stadt hat, weil man die gleichen Sets, ehemalige Flakes etc. wiedertrifft, der möge doch in eine Großstadt (500.000+) ziehen. Am Anfang dachte ich, dass ich das schon händeln werde, aber nach eurem ersten Doppelapproach mit der gleichen Line wird dem ein oder anderen der Spaß vergehen. In einer Großstadt mit Sicherheit völlig Schnuppe, wenn man aber in der eigenen Redaktion gefragt wird, warum man fremde Frauen auf offener Straße anspricht und sich dabei auch noch so blöd anstellt, dann tut das schon weh und ist unangenehm.

Beim angesprochenen Fall lief das Set übrigens auch wirklich total Scheiße, wer den Blog schon länger verfolgt, wird aber wissen, dass es an beiden Gesprächspartnern liegt, wie die Geschichte endet.

(Artikel: Die Geschichte vom Splitscreen-Approaching)

Liefner und Schweiger propagieren hier eine „Scheißegal was die anderen denken“ Haltung und das finde ich auch gut. Allerdings sollte jeder Individuell für sich herausfinden, wie gut er damit und den daraus folgenden Konsequenzen umgehen kann. Fremdschämen für Wings von Affen, die versehentlich Freundinnen aus dem Bekanntenkreis richtig hässlich wegcreepen, habe ich mich schon genug.

Nebenbei studiere ich noch, habe einen Nebenjob und auch noch andere Hobbies und Probleme.

Jawohl, endlich genug Ausreden zusammen, um mich dafür rechtfertigen zu können, dass ich momentan so wenig Cold Approaching in Clubs und auf der Straße betreibe😛

Aber wer wenig anspricht, lernt auch wenige Frauen kennen etc.

(Artikel: Die erste große Hürde: Approach Anxiety. Ein Epos.)

Nun ja, ganz untätig war ich dann doch nicht, wie die folgende Begebenheit zeigen soll und damit den Hauptteil des Artikels bildet.

Vorher aber noch ein weiterer Einschub:

So liebe ich es nach wie vor, im Umfeld der Universität anzusprechen. Besonders geeignet sind Hörsäle, Seminare oder wer es doch ein bisschen anonymer mag, sämtliche Lernräume, die Uni-Bibliotheken oder die Mensa.

In der Uni-Bibliothek setzte ich mich sehr gerne neben süße Mädels, die gerade am Computer arbeiten oder in ihren Büchern schmökern. Auch hier kann es creepy sein, wenn die angesprochene Frau nach drei Minuten ihre sieben Sachen zusammenpackt und „schnell weg muss“. Beim letzten Mal musste ich allerdings wirklich über diese Reaktion lachen, weil die Situationskomik genial war. Ein Einfaches „Worüber schreibst Du deine Hausarbeit“? ist für manche Dame schon viel zu viel😀

Vorteil bei sitzenden Sets auf dem Campus ist der Faktor Zeit, denn für ein bisschen Smalltalk ist fast jede Frau bereit.

Wer hier seine Smalltalk-Skills zeigt, bekommt immer mehr Zeit von der Frau zugestanden und empfiehlt sich sogar für höhere Aufgaben😉

Allerdings gibt es auch hier das leidige Problem, was bei Pickuppern, egal in welchem Bereich auch tätig, auftritt: Die Frau hat einen Freund und kommuniziert es auch.

Mittlerweile ist es mir egal, ob das Mädel so etwas zwischendurch erwähnt. Würde ich hier immer excusen und nicht closen, wären zwei von drei der Uni-Approaches völlig für die Katz. Irgendwie hat doch fast jede „hübsche Frau“ irgendeinen Typen in irgendeiner Form, der seinen Schwanz reinstecken darf.

Das ist nur eine momentane Annahme, vielleicht revidiere ich diese in den nächsten Monaten und Jahren wieder.

So erfüllen meine letzten vier Closes aus der Uni- Bibliothek folgendes Schema: Neu in der Stadt und damit Erstsemester, alles Geisteswissenschaftlerinnen, Blond und alle haben einen Freund im Heimatort oder in einer anderen Stadt. Jede erwähnte dies innerhalb der ersten 10min. des Gesprächs.

Okay geschummelt, die Eine ist rothaarig😛

Momentan Close ich immer per Facebook statt mit Handynummer. Sehe darin den Vorteil, selbst mehr über die Frau zu erfahren, sie kann sich ebenfalls besser ein Bild von einem machen und es wirkt für mich immer ein bisschen harmloser als nach der Handynummer zu fragen. Die Intention unserer Kommunikation ist zumindest als oberflächlicher Betrachter ein bisschen freier in der Interpretation. „Lass uns Facebook-Freunde werden und mal schreiben“ ist weniger mit einer „Alles oder nichts“ Entscheidung zu vergleichen als ein „Lass mal Handynummern tauschen und mal abends was trinken gehen.“

Jede Frau, die sich bisher per Facebook von mir closen ließ und sich auf ein Date eingelassen hat, gab mir vor dem Date ihre Handynummer.

Es war somit scheißegal, auf welchem Wege die weitere Kommunikation erfolgte. „Nur telefonieren! Kein Facebook! kein Whatsapp!“ wie es oft im Forum proklamiert wird, ist nach meiner Erfahrung völliger Nonsens.

Um wieder auf die vier Frauen zurück zu kommen: Bei allen stand auf Facebook „in einer Beziehung“ bzw. „In einer Beziehung mit“:

Eine flakte nach ein bisschen Rumgeschreibe, es kam irgendwann keine Antwort mehr.

Die Nächste flakte, als ich ein Treffen vorschlug.

Nummer drei ließ sich schon auf mehrere Treffen ein und ist so dermaßen cool, dass ich sie gerne „einfach so“ treffe, weil´s Spaß macht und wir viel lachen.

Richtung Sex wird es hier wohl nichts mehr, dafür scheint sie zu treu und ihr Freund einfach zu gut, als dass sie ihn betrügen würde.

Bleibe aber dran und falls hier noch ein Wunder passiert, folgt der nächste Artikel von mir über sie. Habe hier auf folgendes Pferd gewettet:

Viel gemeinsame Zeit und damit verbundenes Vertrauen.

 

Um die Vierte im Bunde soll es im heutigen Artikel gehen.

Für die wirklich Interessierten sind die bisher über 1500 benutzten Wörter völlig okay und als Einleitung nicht zu langatmig, alle anderen haben zu früh aufgehört zu lesen und verpassen jetzt das beste am Artikel😛

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© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Uni-Bibliothek. Laptop zu Hause gelassen, noch schnell was am Computer nachgucken. Gehe in den PC-Pool, wo über ein Dutzend Computer stehen und darauf warten, benutzt zu werden. Neben einer süßen Blondine ist noch ein Platz frei. Yes, fast schon Autowin!

Als ich mich neben sie setze, schau ich auf ihren Bildschirm und überlege, was ich als erstes sagen kann. Sie studiert ihren Stundenplan im Internet und ich frage sie, was sie studiert, was sie macht, wo sie herkommt und so weiter. Wir quatschen ca. 30min, zwischendurch adde ich mich bei ihr auf Facebook „um ihr später noch Video XY als Link zuzuschicken, was ich so toll finde“.

Jetzt habe ich auf einmal Hunger. Zeit fürs Mittagessen. Von ihrem Freund hat sie schon längst erzählt. Egal. Frage, ob sie mit mir Mittag essen gehen will, in die Altstadt. Sie sagt ja, kommt mit, hat zwar selber keinen Hunger und isst nichts, begleitet mich aber und lässt sich von mir bespaßen.

Nach insgesamt 90 Minuten trennen sich unsere Wege.

Wir schreiben ein bisschen auf Facebook. Sie ist ein kluges Mädchen, hat ein verdammt gutes Abi und bewirbt sich gerade auf ein Stipendium. Hat keine Zeit mich zu treffen. Präsentation vorbereiten, üben und so was. Erst nach zwei Wochen, Ende November, treffen wir uns wieder. Mein Vorschlag per Facebook davor war: Abends was trinken gehen. Sie sagt zu und kommt tatsächlich, warnt mich allerdings vor, dass sie einen langen Tag hatte und müde ist.

Ist klar😉

Rein in die erste Cocktailbar, bestellen unseren ersten Cocktail. Gesprächsthemen Anfangs relativ oberflächlich, je leerer die Cocktails werden, desto mehr geht es um das Verhältnis Mann und Frau. Sie fragt mich, ob mein Zwinkern eine Masche ist und warum ich das immer im richtigen Moment machen würde. Ich antworte ihr, dass das Übung sei. Sie lacht und glaubt mir wahrscheinlich nicht, obwohl es die Wahrheit ist.

Ich schlage vor die Bar zu wechseln.

In eine, wo wir mehr Auswahl haben. Glück gehabt, an diesem Abend relativ leer, diese andere Bar. Egal welcher Bereich, überall noch Plätze frei. Wieder ein Cocktail für jeden. Cool, Happy Hour, schont den armen Studentengeldbeutel. Wir lachen viel, keine Gesprächspausen mehr, es läuft.

Wir reden über Beziehungen, über Treue, über „Fickbeziehungen“ und auch ein bisschen über ihren Freund, mit dem sie seit 3 Jahren zusammen ist. Da wir beide ein bisschen angetrunken sind, erzählt sie mir, dass sie unzufrieden mit ihm ist.

Plötzlich habe ich wieder Hunger und schlage vor noch einen türkischen Imbiss aufzusuchen.

Zufälligerweise ist dieser nur 100m von meinem Zimmer entfernt. Schlage vor bei mir zu essen, dann käme sie noch in den Genuss, einen Tee bei mir zu trinken. Immerhin habe ich sechs Teesorten. Für einen männlichen Studenten schon ganz ordentlich.

Sie bejaht, muss aber vorher noch mal in der Bar auf Toilette. Warte vor der Bar auf sie. Sie braucht lange. Bestimmt kackt sie, denke ich mir. Aber nein, sie hat sich nochmal extra schön gemacht.

Sie hat ihre Lippen mit rotem Lippenstift nachgezogen. Zwar trug sie den Abend über sowieso Lippenstift, aber man sah, dass sie ihn nachgezogen hatte.

Sie sieht, wie ich auf ihre Lippen schaue als sie von der Toilette kommt. Sie lächelt. Danke für den Hinweis :-*

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© günther gumhold / pixelio.de

Wir gehen zum Dönermann. Jeder eine halbe Yufka, sie zahlt, weil ich nicht genug Geld mithabe. Sie besteht darauf, dass ich ihr das Geld nicht zurückzahle.

In meinem Zimmer angekommen, setzt sie sich auf mein Bett und meint, dass ich jetzt nichts Falsches denken soll. Ich bekräftige sie in ihrem (gespielten?!) Glauben und sage ihr, dass sich jeder Gast, egal ob männlich oder weiblich, auf mein Bett setzen würde. Wirklich wahr!

Setzte mich neben sie, dicke Kissen an den Rücken, damit es kuschelig ist. Mein Laptop auf dem Schoß, zeige ich ihr Bilder von meinem letzten Urlaub. Wir kommen wieder auf ihren Freund zu sprechen. Sie meint, dass sie ihn einerseits liebt, andererseits hasst. In letzter Zeit soll es sehr stressig gewesen sein, seine andauernde Kontrollsucht macht ihr zu schaffen, er behandelt sie egoistisch beim Sex. Einerseits würde sie gerne Schluss machen, könnte es aber andererseits nicht ertragen ihm das anzutun, meint sie. Sie ist ein bisschen durcheinander.

 

Stille.

 

Ich schaue in ihre blauen Augen. Sie hat ein schönes Gesicht. Ich möchte sie küssen und zwar jetzt. Ich tue es und sie macht ohne Widerstand mit. Wir küssen uns ganz zärtlich und langsam. Im Hintergrund läuft Coldplay, gute Wahl😉 Wir umschlingen uns, kuscheln und küssen. Ich feiere mich innerlich für diesen Moment. Ich will mehr und versuche sie im Schritt und an den Brüsten anzufassen. Sie blockt. Okay, ein Schritt zurück.

Nächster Versuch. Sie blockt und blockt nochmal und ein viertes Mal. Ich gebe es vorläufig auf.

Kein Sex heute, denke ich. Egal, das Mädchen gefällt mir sehr gut, kuscheln und küssen reicht mir heute. Mittlerweile ist es spät, es fährt kein Bus mehr. Sie kann bei mir schlafen, sogar eine neue Zahnbürste habe ich für sie.

Zum Schlafen bereit liegen wir wieder in meinem Bett. Nein, noch nicht schlafen. Noch ein bisschen knutschen. Mehr knutschen, heftiger knutschen. Ich versuche ihr wieder an die Brüste zu fassen. Diesmal blockt sie nicht. Ich ziehe ihr Oberteil aus, mein Oberteil, es fallen alle Hüllen.

 

Der Damm war gebrochen.

 

Wenige Momente später vereinen wir uns wie Mann und Frau.

 

Bis hierhin haben wir ca. 5 Zeitstunden miteinander verbracht. Sie sagte nach dem Akt, dass sie es unfassbar findet, wie sehr sie mir vertraut und dass sie bislang bei keinem so schnell so weit gegangen sei. Ich hätte eine unheimlich charmante Art, frech zu sein.

 

Balsam für die geschundene Seele.

 

Um fünf Uhr morgens schläft sie ein. In zwei Stunden muss sie wieder aufstehen und in die Vorlesung. Ich bleibe wach liegen. Sie in meinem Arm. Ich schaue mich in meinem Zimmer um, nehme die Gegenstände wahr, die um mich herum sind. Den Wasserkocher. Die Musikanlage. Die Schreibtischlampe. Das Bild meiner Heimatstadt an der Wand. Dann schaue ich wieder Sie an. Wie sie daliegt und ganz ruhig atmet.

 

Was für ein schöner Moment.

 

Der Wecker klingelt, ich mache ihr Tee und ein bisschen Frühstück während sie sich frisch macht und mein Männerdeo benutzt, weil sie selbst keins dabei hat

Jetzt will sie noch in die Uni, bevor sie übers Wochenende zu ihren Eltern nach Hause fährt. Wir verabschieden uns mit einem innigen Kuss. Wie es mit ihrem Freund weitergeht, weiß sie nicht. Sie hofft selbst, dass sie die „richtigen Entscheidungen“ am Wochenende trifft. Wir haben uns in den kommenden Tagen zum Mittagessen verabredet.

Ich bin gespannt. Ich hoffe, dass sie die Eier hat, ihn abzuschießen. Unabhängig von mir. Es würde ihr gut tun. So wie sie es mir erzählt hat, schätze ich den Typen als Vollpfosten ein. Einer der Mal eine Abfuhr gebrauchen könnte, um auf den Boden der Realität zurückzukehren.

Natürlich wär es geil, wenn sie sich zusätzlich auch noch für mich „entscheidet“. Die nächsten Tage werden es zeigen…

Wir werden sehen😉

– Dannyy

(P.S.: In 3-4 Monaten wird es wieder ein Update von mir geben. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Nutzt die Weihnachtsmärkte und die romantische Stimmung dort. Man weiß nie, was einen erwartet😉 )

18 Gedanken zu “Ein Jahr Pickup – Eine Geschichte Teil 3

  1. Man kann gut an deinem Beitrag erkennen wie subjektiv Krisen doch sind und mit der Zeit werden.
    Immerhin hattest du 2 Lays, obwohl es echt „schlecht“ lief wie du schreibst.
    Vor 3 Jahren wären diese 2 Lays wahrscheinlich der Wahnsinn für dich gewesen, jetzt sind sie (fast) nichts.

    „Fast jede Frau gut genug für Sex ist“
    -> das habe ich echt mal behauptet?😛

  2. „Fast jede Frau gut genug für Sex“

    –> Ja so oder so ähnlich😛 Aber eher darauf bezogen, dass wenn die Optik stimmt, der Charakter ein wenig vernachlässigbar ist und man sie trotzdem zumindest einmal layen könne.

  3. Mich würde gerade der Anfang noch ein bisschen genauer interessieren. Wie hast du dich nach der Abfuhr dann wieder gefangen, einfach nur weiter irgendwo Frauen angesprochen oder wie?
    Ich bin nämlich gerade in so der ziemlich gleichen Situation und seh die Frau auch noch mehrmals die Woche gezwungenermaßen an der Uni und das macht mich echt fertig…

    • Hallo Abc!

      Die erste Woche war besonders grausam. Mein Herz tat „weh“. Hatte so ein Stechen in der Brust und irgendwie habe ich mich ganz schön gelähmt gefühlt. Habe die ganze erste Woche sehr viel gearbeitet, mich abgelenkt. Auch aufs wichsen hatte ich in der ersten Woche keine Lust mehr.

      Angefangen zu approachen habe ich dann so ca. nach 25 Tagen wieder…allerdings nur sporadisch, ein paar Wochen später wurde es dann wieder intensiver, mehrfach dann auch mehrere Stunden hintereinander. Vor allem am Anfang war es echt schlimm, man fühlt sich mies und die Abfuhren gehen dann nicht so spurlos an einem vorbei, wie es sein müsste.

      Zeit heilt Wunden. Nach ca. 3 Monaten gings mir wieder gut. Denke, dass Du durch diese Emotionen durch musst. Genauso wie es Tage des Hochgefühls gibt, z.B. nach einem neuen Lay, gibt es auch so negative Phasen.

      Meiner Meinung nach verkürzen neue Frauen, d.h. Alternativen, deine Leidensphasen😉

      So war es zumindest bei mir, als ich irgendwann wieder Dates hatte und merkte „Hey, es gibt immer noch genug Frauen, die an dir interessiert sind“.

      Also ab, raus vor die Tür!😛

  4. Ich verstehe ja, dass ihr Fremdgehen nicht wirklich dein Problem ist. Trotzdem würde mich interessieren, was du davon hältst. Er kontrolliere sie – so schlimm kann es aber nicht sein, wenn sie problemlos bei dir übernachten kann, und unberechtigt ist es ja offebar auch nicht. Was den Sex betrifft, mei, wenn es nicht passt kann sie ja Schluss machen. Ohne vorher schon die Beine breit zu machen. Ansonsten kann ich keine plausible Entschuldigung ihrerseits herauslesen. Disqualifiziert sie das nicht mindestens für dich als LTR-Material? Oder gehst du davon aus, dass ohnehin alle Frauen fremdvögeln, wenn sich eine schöne Gelegenheit bietet?
    Wenn sie ihn jetzt abschießt, kann man ja noch herumdiskutieren. Aber genauso gut könnte sie auch bei ihm bleiben, und entweder auch in Zukunft ONSs haben, ober z.B. mit dir nebenher ficken. Findest du, das hat irgendwer, z.B. ihr Freund, verdient? Und siehst du dich tatsächlich da als unbeteiligt?

    Ich bin in letzter Zeit recht schockiert, wie auf Männerseite die Männer verurteilt werden, wenn sie fremdgehen („dir fehlt was im IG“, „red dich nicht aus deinem Fehler raus“, etc.) und auch selbst teilweise sehr mit ihrem Gewissen hadern, verurteilt werden, wenn sie eifersüchtig sind oder ihre Freundin verdächtigen („hast kein Vertrauen“, „Hirnfick, sonst gar nichts“, etc.), während es Frauen selbstverständlich durchgehen lassen wird, von allen seiten, und dann auch noch der Freund der schuldige sein soll. Ist das einfach das Mindset von jemandem, der sich nicht in die Situation hineinversetzt, weil er eben keine Beziehung führt, sondern rumfickt? Oder ist das der Tatsache geschuldet, dass es für die Frauen in der Masse viel einfacher ist, unbemerkt (Kerle wie du helfen ja bereitwillig bei der Diskretion) und unkompliziert fremdzuvögeln, als für die meisten Männer?

    Ich hijacke hier ein bisschen deinen Post, aber das Thema beschäftigt mich aktuell sehr. Und im Forum habe ich den Eindruck, wird direkt losgeprügelt, dass hier das ein total verqueres Frauenbild zugrunde liege. Dabei wissen wir doch, wie wenig es im Game oft heißt, dass eine Frau vergeben ist, der Bericht bestätigt das ja.

    Würde mich über deine Meinung freuen.

  5. Hallo Sven,

    danke für deinen ausführlichen Kommentar.

    Mit ähnlichen Fragen beschäftige ich mich auch und ich werde dazu auch meine Meinung abgeben.

    Werde zu dem Thema, besonders speziell auf diesen Fall eingehend einen Artikel schreiben. Durch das Mädel, habe ich einige neue Dinge gelernt bzw. erfahren, die ich so nicht erwartet hätte.

    Allerdings bin ich mitten in der Klausurenphase und das noch bis Mitte Februar. Dann werde ich dazu was schreiben, gewohnt ausführlich😉

    Bis dahin geht allerdings nichts, lasse mich leider zu oft von meinen eigentlichen Aufgaben ablenken, würde wahrscheinlich auch den Artikel dafür „nutzen“.

    Bis dahin!

  6. Lieber Sven, mir fehlt derzeit die Zeit darüber zu schreiben…Studium ist gerade brutal😦 In einem Monat endet aber die Prüfungsphase😉

    Soviel vorab: In zwei Jahren Pickup war Sie emotional das bisher intensivste Erlebnis.

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