Die 10 häufigsten Pick Up Dummheiten

Es folgt ein Artikel von mir aus dem Pick Up Forum.
Der Artikel mag vielleicht etwas älter sein (Juli 2012), aber an Relevanz hat er nicht verloren.
Zum Schluss gibt es noch ein paar aktuelle Anmerkungen.

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© berggeist007 / pixelio.de

10. Fokus auf NCs

Dass Anfänger ihren Fokus auf NCs legen, und aus NCs eine große Menge positiver Emotionen ziehen können, ist sicherlich verständlich.
Nichtsdestotrotz solltet ihr mit der Zeit realisieren, dass NCs zu großen Teilen für die Tonne sind und nicht das Ziel sein können. Und das insbesondere im Club-Game.
Wenn ihr eine Frau approached habt und mit ihr vibed, dann bleibt im Set, nutzt die Möglichkeit, die sie euch JETZT gibt.

9. Neue Limiting Beliefs

PU zerstört zwar alte Limiting Beliefs wie zb „Aussehen ist alles“, schafft aber auch neue.
Da muss man echt aufpassen.
Recht schnell entstehen dann so Glaubenssätze wie „AFCs layen nicht“, „Man muss die Frau innerhalb der ersten 3 Dates küssen, sonst wars das“,
„Jede Frau will viel Sex und das am besten gleich“ oder „man muss jederzeit dominant und bestimmend sein“ oder „man darf einer Frau nicht 2 SMSen
hintereinander schreiben, weil das needy ist“.

8. Schnelles „sich zufrieden geben“

Ich kenne ein paar PUAs, die sich relativ schnell zufrieden geben mit einer Frau.
Es sind diejenigen, die 2 mal zum Lairtreffen kommen und aus ihrem ersten Date eine LTR machen.
Ich kann zwar nicht in diese Leute hineinschauen, aber ich finde es schwach.
Ich bin überzeugt davon, dass sie sich mit einer Frau zufrieden geben, die sie nur mittelmäßig finden, nur weil sie nicht den Mut und die Ausdauer haben weiter an sich zu arbeiten.
Letztendlich sind sie dann in einer Beziehung, die sie vielleicht in Teilen glücklich macht, in der sie aber immer noch die alte Person sind, welche sie eig verändern wollten.
Am Ende gibt es eine Menge Leid und irgendwann wenden sie sich wieder Pick Up zu.
Es ist traurig, aber diese Leute stoppen ihren ganzen Entwicklungsprozess nur wegen einer (mittelmäßigen) Frau.
Regel: In den ersten 2 Jahren keine (ernstgemeinte) LTR. Die meisten legen sich sonst auf die faule Haut.

7. Abgrenzungen zu anderen Lebensinhalten und alten Freunden

Viele fangen an sich für etwas „besonderes“ zu halten, wenn sie auf PU stoßen.
Sie wissen „geheime Dinge“ und die andern können ja überhaupt gar nix. So wird der Kontakt zu alten Freunden schnell mal
aufgelöst, weil sie nicht mehr „gut genug“ sind.
Oder es wird alten Hobbys nicht mehr nachgegangen, weil fast die ganze Freizeit Pick Up zum Opfer fällt.
Nein. Nicht übertreiben. Wenn ihr es tut, dann kann es durchaus sein, dass ihr „merkwürdig“ werdet und eure soziale Ader verliert.

6. Zu hohe Erwartungen

Die meisten PU-Beginner haben viel zu hohe Erwartungen an PU und an sich selbst.
Ich hatte mir z.B. zu Beginn gedacht: „nach 1-2 Jahren kriegst du jede zweite“
Nichts da. Nichtmal jede dritte.
Ach. Nichtmal jede Fünfte.
Schön wäre es.
Die Realität ist einfach anders als einem PU-Marketing vorschwärmt.
Man muss echt viel Zeit investieren, und am Ende bleibt es dann doch ein unberechenbares Numbers Game.
Dies gilt es auch zu akzeptieren.
Ich empfehle an dieser Stelle: RSD.

5. kein Daygame

Viele legen ihren Fokus aufs Clubgame. Und das ist ok. Clubgame kann auf seine Art und Weise effektiver sein als Daygame.

Ich glaube aber, dass, wenn man sich als ganze Person verändern will, man auch die Fähigkeit entwickeln muss am Tage zu approachen.
Ansonsten werdet ihr ein sehr diffuser Mensch sein. Einer der seine PU-Persönlichkeit am Wochenende und im Club herausholt, in der Woche
aber eine Pussy ist.
Und denkt doch mal an eure Zukunft? Werdet ihr mit 40 noch durch Clubs touren wollen?

4. Keine guten Bücher im Regal

Mit das wichtigste überhaupt! Lesen! Ich sags immer wieder, aber die meisten tuns trotzdem nicht und es ist ihr Ding am Ende.
Gute Bücher, (und es gibt wirklich viele davon und ich meine nicht Kriminalromane), können euch einen neuen Blick auf die Welt und auf euch selbst geben.
Sie stabilisieren euch von innen, füttern euren Kopf mit guten Gedanken und bringen euch auf neue Ideen.
Regel: Min. 1 Buch im Monat.

3. Alkohol

Wer nur unter Alkoholeinfluss approached, wird sich nie und nimmer „echte“ Eier erarbeiten können.
Wenn ihr Alkohol trinkt, dann seid ihr nicht mehr ihr selbst! Zu großen Teilen schimmert da eine andere Persönlichkeit hervor.
Ihr müsst aber an euer „wahren“ Person arbeiten.
Das geht eben nur, wenn man durch Emotionen, wie Angst, Unsicherheit etc. in einem
bewussten nüchternen Zustand geht.

Oder trinkt ihr etwa Alkohol, wenn ihr für eine Klausur lernt?
Meine Regel: Erst dann wieder trinken, wenn man gelernt hat auch ohne Alkohol zu approachen etc.

2. Keine Eskalation/zu späte Eskalation

Hauptgrund, weshalb so viele Männer in die Friendzone rutschen.
Pick Up lehrt uns das Gegenteil in Form von Kino, Eskalationstheorien etc.
Meine Regel: lieber zu schnell eskalieren, als zu spät eskalieren.
(Aber auch hier aufpassen vor Dummheit Nr.9. Manchmal gibt es Gründe etwas geduldiger zu eskalieren.)

Und die Nr. 1 ….

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Image courtesy of vectorolie / FreeDigitalPhotos.net

1. Nicht approachen bzw. zu wenig approachen

Es ist so einfach!
Wer keine Frauen anspricht, wird auch keine Frauen kennenlernen!
Wer nur wenige Frauen anspricht (weil er sich zB nur in bestimmten Situationen traut), wird auch nur wenige Frauen kennenlernen!
Viele Frauen anzusprechen, jederzeit und überall, ist der wichtigste Schritt überhaupt, um langfristig erfolgreich werden zu können!

Approachen ist eine Macht!

(Wichtig: jeder Punkt hat natürlich so seine Ausnahmefälle. Wie das halt so ist …)

– liefner

Aktuelle Anmerkungen:

Alle 10 Punkte haben weder an Relevanz noch Aktualität verloren.
Voll und ganz unterschreiben würde ich heute immer noch Punkte 10,9,6,5 und vor allem die Nummer 1.

Besonders hervorheben will ich nochmal Punkt 9.
Das Entstehen von neuen Limiting Beliefs müsst ihr unbedingt verhindern. Wie kann man das erreichen?
Indem man „experimentiert“. Vieler meiner Erfolge sind durch Experimente entstanden. Und diese
Experimente waren oft inkonsistent mit irgendwelchen Pick Up Lehren. Also bleibt offen! Verfallt
nicht der Bestätigungstendenz (man will immer nur das sehen oder machen, was man gehört bzw. gelesen hat).
„Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst“ soll einmal der Dalai Lama gesagt haben.

Punkt 8 möchte ich etwas relativieren. Ich denke für viele PUAs kann es durchaus sinnvoll
sein ein paar Monate in einer LTR zu verbringen und einfach zu entspannen und den ersten
großen Erfolg zu genießen. Wichtig ist bloß, sich nicht gehen zu lassen. Und genau das wollte
ich ursprünglich mit Punkt 8 auch deutlich machen.

Zu Punkt 7 ist zu sagen:
Ich finde es mittlerweile absolut okay, alte Freundschaften fallen zu lassen. Natürlich nicht
aus dem Grunde, dass man etwas „besseres“ wäre. Wenn man so denkt, hat man ein Problem.
Fakt ist: Wer sich viel mit Pick Up beschäftigt, kann mit vielen alten „normalen“ Freunden
wenig anfangen. Das ist so. Geht mal mit euren alten Freunden feiern. Für mich bedeutet das meistens
Langeweile. Das klingt hart, aber wie gesagt: Es ist so.
Klar, kann man den Kontakt zu seinen alten Freunden halten. Ich finde aber, dass Wings aus
der Pick Up Community absolut gleichwertige gute Freunde sein können.
Zum einen hat man eine riesengroße Gemeinsamkeit und zum anderen sind die meisten PUAs, anders
als oft erzählt wird, in ihrem Leben durchaus ein Erfolg.
Zudem hat man durch das Pick Up Forum die Möglichkeit, sich ständig neue Freunde bzw. Wings zu suchen.
Auch das ist ein verdammtes Privileg.

Zu 4. ist zu sagen:
Ich kenne PUAs und natürlich Naturals, die keine Bücher lesen und trotzdem erfolgreich sind.
Somit geht Erfolg auch ohne Bücher lesen. Aber ich glaube daran hat auch keiner wirklich
gezweifelt. Trotzdem bleibt meine Empfehlung bestehen.

Die Sache mit dem Alkohol (Punkt 3) sehe ich mittlerweile auch nicht mehr so eng.
Bei manchen läufts mit Alkohol besser als ohne. Warum sollten sie dann nichts trinken?
Trotzdem ist zu sagen: Wer nur durch Alkohol bedingt approachen kann, hat ein Problem.
Ich würde wahrscheinlich Punkt 3 und Punkt 5 (Daygame) zu „Pick Up ins Leben integrieren“ zusammenfassen.
Das trifft es am Besten.

Zu guter Letzt noch was zu der Sache mit der Eskalation (Punkt 2).
In Klammern schreibe ich, dass es Sinn machen würde, manchmal etwas geduldiger und langsamer zu eskalieren.
Was ich damals in Klammern gesetzt habe, würde ich heute nicht mehr in Klammern setzen.
Ein sehr wichtiger Punkt.

– liefner

Morgen Abend gibt es noch ein Jahresfazit. Mit dabei sind walga, ToTheTop, Dannyy, Schweiger und Ich.

4 Gedanken zu “Die 10 häufigsten Pick Up Dummheiten

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