Wie wichtig ist Aussehen? Es folgt die Wahrheit …

Mensch, irgendwann muss bei nng auch mal ein Artikel zum Thema „Aussehen“ geschrieben werden … habe ich mir vorhin gedacht.
Nun werde ich versuchen mein geballtes Wissen zu dem Thema kurz und knapp zusammenzufassen und meine persönlichen Erfahrungen mit einzubringen.

Aber erst einmal muss ich einen alten PU-Mythos aus dem Weg räumen.
… der da lautet:

Aussehen spielt keine Rolle!

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Image courtesy of Victor Habbick / FreeDigitalPhotos.net

Das ist natürlich Schwachsinn.
Klar spielt Aussehen eine Rolle.

Beginnen wir einfach mal mit der evolutionsbiologischen Sicht.
Hiernach soll der Zusammenhang folgender sein:

Ein gutes Aussehen steht für Gesundheit und Gesundheit steht für gute Gene.

Wer besser aussieht, ist somit klar im Vorteil.

Welche Merkmale scheinen dabei u.a. eine besonders große Rolle zu spielen?

Für Mann und Frau gilt:
symmetrische Gesichtszüge
reines Hautbild
schlank
Geruch

Für Männer gilt:
markantes Kinn,
groß,
gut gebaute Statur (V-Form im besten Fall)

Für Frauen gilt:
große Augen (weiter Augenabstand)
volle Lippen,
kindhafte Gesichtszüge,
gute Körpermaße

(um einige zu nennen)

Leider: Ein Großteil dieser Merkmale ist nicht änderbar.

Betrachten wir Aussehen nicht aus evolutionsbiologischer Sicht, sondern aus sozialpsychologischer Sicht so spielt folgendes eine bedeutende Rolle:

Stereotype

„Ein Stereotyp (griech. στερεός stereós ‚fest, haltbar, räumlich‘ und τύπος týpos ‚Form, in dieser Art, -artig‘) ist eine Beschreibung von Personen oder Gruppen, die einprägsam und bildhaft ist und einen als typisch behaupteten Sachverhalt vereinfacht auf diese bezieht.“
(Quelle: wikipedia)

Folgender Stereotyp über attraktive Personen hat sich in unserer Gesellschaft durchgesetzt:

  • sie sind intelligenter
  • sie sind erfolgreicher
  • sie sind netter
  • sie sind sozial kompetenter
  • sie sind gesunder
  • sie sind erfolgreicher beim anderen Geschlecht

Dieser Stereotyp kann Interaktionen maßgeblich beeinflussen.
Stellt euch vor ihr sprecht eine Frau in der Stadt an, und ihr seht gut aus. In ihrem Gehirn ist der oben beschriebene Stereotyp abgespeichert.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich auf ein Gespräch einlässt, wenn ihr gut ausseht, ist erhöht, weil sie mit eurem Aussehen andere positive Dinge verknüpft.
Aufgrund des (überwiegend) positiv besetzten Stereotyps erhöht sich somit die Wahrscheinlichkeit für eine positive Interaktion.

Auch hier ist die Sache also relativ eindeutig: Wer besser aussieht, ist klar im Vorteil.

Bitter wird es erst, wenn man sich die Studienlage in Psychologie, Soziologie und Wirtschaft zum Thema Attraktivität näher anschaut:

  • attraktivere Menschen schneiden bei Bewerbungsgesprächen signifikant besser ab
  • attraktivere Menschen verdienen mehr Geld
  • die Veranstaltungen von gut-aussehenden Professoren/Dozenten werden besser bewertet
  • sogar Grundschüler, die besser aussehen als ihre Mitschüler, erhalten bessere Schulnoten
  • Säuglinge blicken länger auf Bilder von attraktiven Personen als auf Bilder von weniger attraktiven Personen
  • Menschen setzen sich in einer Bahn etc. eher neben eine attraktive Person
  • Matching-Phänomen: Menschen suchen sich Partner, der in etwa gleich gut oder schlecht aussieht.
  • Halo-Effekt: sehr gutes Aussehen kann schlechte Charaktereigenschaften etc. überstrahlen

Es gilt aber auch:

„Frauen sind eher bereit, beim Faktor visueller Attraktivität zugunsten anderer Qualitäten, insbesondere sozialen Status und Charaktereigenschaften, Abstriche zu machen.“
(Quelle: wikipedia)

Fassen wir zusammen:
Objektiv betrachtet scheint Aussehen also eine große Rolle zu spielen.

Wichtig ist aber folgendes:

Das Aussehen einer Person wird niemals OBJEKTIV wahrgenommen.

Stattdessen bleibt die Wahrnehmung von Attraktivität immer subjektiv.

Das bedeutet, dass Typ A vielleicht objektiv „gut“ aussieht, was aber noch lange nicht heißt, dass HB1 Typ A auch „gut“ findet. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist zwar erhöht, aber es handelt sich nicht um eine Konstante. Umgekehrt ist es möglich, dass Typ B, der gemeinhin als „unattraktiv“ gilt, von HB1 hingegen als „hübsch“ bezeichnet wird. (!!!)

Und genau diese Subjektivität lässt Pick Up überhaupt erst „funktionieren“.

Jeder Mann hat gute Chancen eine hübsche Frau kennenzulernen und mit ihr zu schlafen.
Es gibt einfach keine Ausreden.
An dieser Stelle kommt auch wieder das „numbersgame“ ins Spiel.
Um diese Frauen, die einen als attraktiv wahrnehmen, zu finden, spricht man möglichst viele Frauen an.
Und ihr habt mit Sicherheit Frauen kennengelernt, die einfach „on“ waren.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und behaupte gewiss, dass bestimmte Gameelemente auch zum Erfolg
beitragen können, aber trotzdem will ich es sagen:

Diese Frauen, die euch von Anfang an wollen, stehen einfach auf euch!

(Das ist für viele „normale“ Menschen keine große Erkenntnis, für einige PUAs hingegen schon!)

Wenn ihr scheiße ausseht, ja, dann werdet ihr es schwerer haben.
Aber ihr werdet es halt nur „schwerer“ haben und „schwerer“ bedeutet nicht, dass es nicht möglich ist.

Also: nicht weinen über die große Nase, nicht weinen wegen der kurzen Beine, nicht weinen wegen der Geheimratsecken und ach überhaupt: nicht weinen.

Stattdessen: Machen.

– liefner

Ein Gedanke zu “Wie wichtig ist Aussehen? Es folgt die Wahrheit …

  1. die Wahrheit ist, dass ein unattraktiver Mann im State von Frauen auch äußerlich als attraktiver empfunden wird als ein „objektiv“ attraktiverer Mann, der schlecht drauf ist. das „genetische Aussehen“ spielt eine geringe Rolle und jeder Mann, der ein halbwegs symmetrisches Gesicht hat und auf sich achtet, kann heiße Frauen layen. Ende

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