BACK with a full fucking fire ATTACK

Starbucks. Ich sehe ein 2er-Set. Sitzend und Kaffee trinkend.
Mein Wing macht mich im Vorbeigehen auf eine von beiden aufmerksam.
Shit. Harte Situation. Starbucks ist immer voll. Und mit sitzenden 2er-Sets habe ich ohnehin so meine Probleme.
Erst gehen wir an Starbucks vorbei, dann entscheide ich mich um, gehe ins Starbucks und approache.
Ich hoffe mein Mut wird belohnt. (Fick Hoffnung!)
Ich weiß, dass ich an dieser Art von Approaches arbeiten muss. Sie sind nicht meine Stärke und ich ziehe oft meinen Schwanz ein.

Ich: „Hi…“
Sie: „…. nicht du schon wieder…“ (angewiderter Blick)
Ihre Freundin: „OH MEIN GOTT JUNGE DU BIST SO PEINLICH“ (angewiderter Blick)

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Image courtesy of Grant Cochrane / FreeDigitalPhotos.net

NAJA.

Irgendwas habe ich noch vor mich hin gestammelt, ich weiß aber nicht mehr genau was. Die Reaktion der beiden war so negativ, dass ich mich überhaupt nicht retten konnte. Ich war von ihren Blicken förmlich angesteckt und infiziert.
Zudem der soziale Druck der Leute, die zugehört haben. Bah. Scheußliches Gefühl. Ich weiß nur noch, wie beide absichtlich in die andere Richtung geguckt haben, als ich noch irgendwas gesagt hatte.
Es war grausam. Aber ein paar Minuten später fand ich’s dann wieder ganz lustig.
Zumindest konnte ich erfolgreich meine Comfort-Zone erweitern. Und das ist eigentlich das Einzige, um was es hier primär geht.

kontinuierlich Comfort-Zone erweitern -> irgendwann Erfolg

Viele PUAs drücken sich vor solchen Approaches. Sie wollen die Demütigung einfach nicht. Ich kann das verstehen. Aber wer großen Erfolg will, muss da durch. Es gibt keinen anderen Weg.
Seht solche Situationen als außerordentlich wichtige Entwicklungsschritte.

Mein Kollege, der an dem Tag mit mir unterwegs war, startet seit ein paar Wochen wieder voll durch. Er hat zur Zeit so seine Approachprobleme, weil er schon eine längere Zeit lang nicht mehr aktiv approached hat.
Zwei Approaches waren für ihn extrem wichtig. Teilweise lungerte er minutenlang um die beiden Mädels herum, bis er sie schließlich approached hat. Beide Situationen waren nicht leicht, und letztlich ging es auch gar nicht darum irgendein Resultat zu erzielen. Es ging für ihn einzig und allein darum zu approachen. Zum Glück hat er es gemacht.

Ich erkläre den Nutzen und die Wichtigkeit solcher Situationen immer sehr gerne an Vorgängen in unserem Gehirn.
Mein Wing hatte die Wahl, ob er die synaptischen Verbindungen derjenigen Neuronen stärkt, die ihn zum Approach führen, und gleichzeitig die Nicht-Approach-Verbindungen schwächt oder ob er NICHT approached und damit seine synaptischen Nicht-Approach-Verbindungen stärkt und seine Approach-Verbindungen schwächt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er beim nächsten Mal wieder nicht approached.
Macht euch klar, dass jedes Mal, wenn ihr approached etwas in eurem Gehirn passiert. Ihr stärkt eure neuronalen Verbindungen des Approachens. Das klingt vielleicht etwas abgespaced, aber es ist so.
Und je stärker diese Verbindungen werden, desto leichter wird euch das Ansprechen fallen.

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Image courtesy of dream designs / FreeDigitalPhotos.net

Noch ein Zitat von mir selbst:

„Das Einzige, worauf man achten muss, wenn man eine Frau ansprechen will, ist, sie anzusprechen.“
– Ich

Und irgendwann könnt ihr dann persönliche Rekorde aufstellen. So wie ich vor 2 Wochen.
Das erste Mal in meinem Leben hatte ich in einer einzigen Woche mit 3 verschiedenen Frauen Sex. Okay, nur 2 davon waren neue Lays, die 3.te meine FB.
Aber trotzdem eine krasse Story. Wenn ich mal überlege, wo ich vor 5 Jahren stand und wo ich jetzt stehe … das ist schon ein massiver Unterschied. Auch wenn die Niederlagen überwiegen … wer behauptet, dass Pick Up nicht funktioniert hat entweder a.) einfach keine Ahnung oder ist b.) nie wirklich konstant rausgegangen.

Ich gehe jetzt ganz kurz auf diese 3 Lays ein …

Nr. 1 (meine FB) hatte ich Ende Dezember im Club kennengelernt. Wir hatten bereits im Club rumgemacht und ich bin die ganze Nacht lang im Set geblieben, habe mich in ihre Gruppe integriert usw.
Sehr viel Aufwand an diesem Abend, der sich letztlich aber ausgezahlt hat. Am gleichen Abend hatte ich noch mit einer anderen rumgemacht. Meine FB hat das gesehen (ich bin ein paar Mal aus dem Set raus und habe weiter approached), im Nachhinein betrachtet war es glaube ich relativ gut, dass sie mich mit einer anderen knutschen gesehen hat. Nach dem Makeout war sie um einiges mehr on, als noch vor dem Makeout.
Obwohl ich echt gut abgeliefert habe, war unsere SMS-Interaktion nach dieser Nacht sehr lahm und träge. Im Grunde genommen hatte ich schon mit ihr abgeschlossen. Dann irgendwann entschuldigte sie sich bei mir dafür, dass sie so wenig Zeit hat etc. Ich bin cool geblieben und nach 2 Wochen hatten wir dann unser erstes Date. Auch das begann recht träge. Sie ist sehr jung, noch nicht besonders erfahren.
Sie wirkte etwas verunsichert. Dass wir uns aber bereits in der Disco geküsst haben war ein großer Vorteil. Denn obwohl das Date etwas erlahmte, konnte ich problemlos zum erneuten Kuss kommen.
Schon beim ersten Date machte ich ihr den Vorschlag, noch mit zu mir zu kommen, um ein bisschen zu chillen. Die Logistik stand uns allerdings im Weg. An Ort und Stelle machte ich dann aber fest, dass sie nächstes Mal auf jeden Fall zu mir kommt. So kam es dann auch. Beim 2.ten Date gab es Sex und heute ist sie meine FB.

Was lerne ich aus diesem Lay:
– es kann helfen lange im Set zu bleiben und ihre Freundinnen kennenzulernen
– ein Makeout im Club macht Dates um soooo viel einfacher und unkomplizierter, weil man eine große Hürde bereits genommen hat
– solange sie antwortet, geht was. Insbesondere wenn sie sich entschuldigt, lange Texte schreibt etc.
– es hat nicht geschadet, den Vorschlag zu machen noch zu mir zu gehen. Im Gegenteil. Vielleicht war es sogar wichtig, ihr zu zeigen, in welche Richtung unsere Beziehung gehen soll. Ich wollte Sex und deswegen war es richtig den Vorschlag zu machen. Hätte sie ihn völlig abgelehnt oder sich empört o.ä. („ich bin nicht so eine … nur Schlampen machen das“), wäre die Sache klar für mich: NEXT
– so betrachtet ist DER VORSCHLAG ein Selektionsmittel um zu prüfen, wie offen die Frau für Sex ist
– nichts desto trotz: bei ihr musste ich etwas geduldiger sein, sie spielte immer wieder, antwortete nicht, sodass ich hätte vermuten können, dass sie mich eigentlich nicht will!

Nr. 2 hatte ich vor 3 Wochen bei einem Daygame angesprochen. Opener war bei ihr ein klassischer Direct. Wir haben ein paar Tage über WhatsApp geschrieben. Per SMS hatte ich herausbekommen, dass sie offen ist für Sex außerhalb von Beziehungen. Ein klares grünes Zeichen für mich. Somit habe ich schnell ein Date ausgemacht und mir einen Plan zurechtgelegt, wie ich sie bereits beim 1. Date zu mir nach Hause kriege.
ACHTUNG WICHTIG: Ich habe schon vor ein paar Wochen einen Beitrag darüber geschrieben. Ihr MÜSST euch vorher einen PLAN machen, wie ihr zum Lay kommt. Wann macht ihr den Vorschlag? Was wollt ihr sagen?
Wie kommt ihr zu dir (Auto, Bahn)? Wohnt sie vielleicht in der Nähe der Date-Location? Ohne Plan gehen gute 80-90% möglicher Lays verloren.
Mein Plan bei ihr war ganz klar. Ich quatsche 1-2 Stunden und mache dann den Vorschlag zu mir zu fahren, EGAL wie es läuft. EGAL wie es läuft. Nochmal das Ganze: EGAL wie es läuft. Ich mache den Vorschlag, schlicht und ergreifend um die Wahrheit herauszufinden: Geht da was oder geht da nichts? Wenn sie „nein“ sagt, heißt das noch lange nicht, dass ich ihr eine endgültige Abfuhr verpasse. Es kann ja gut sein, dass sie morgens früh raus muss. Oder noch ein bisschen mehr Zeit will. Wenn sie aber anfängt Müll zu labern und zickig wird bei dem Vorschlag, dann NEXT (!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
In ihrem Fall hatte ich mir vorgenommen beim Date selbst KEINEN KC-Versuch zu machen. Warum genau ich mir das vorgenommen habe … weiß ich nicht mehr.

Wahrscheinlich, weil DER VORSCHLAG ein fast noch besseres Eskalationsinstrument ist als ein Makeout-Versuch.

Letztlich ist das Date genau so abgelaufen, wie ich’s mir vorgenommen hatte. Wir hatten …

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Image courtesy of artur84 / FreeDigitalPhotos.net

… und nach 1-2 Stunden ist sie wieder nach Hause gefahren. Thank You.

Was ich gelernt habe:
– ich bin Daygame-Skeptiker. Fakt ist mal wieder: Man kann auch aus Daygame layen.
– wer denkt, man könne eine Frau nicht innerhalb von 1-2 Stunden nach Hause kriegen, der irrt. Aber man muss es VERSUCHEN.
– kaum etwas ist wichtiger, als sich einen Plan zu erstellen

Nr. 3 hatte ich einen Tag später im Club kennengelernt. Das Set war sehr sehr kurz. Wir hatten 5-10 Minuten gequatscht. Da ich das Gefühl hatte, sie ist on, habe ich mir ihre Nummer geholt.
ACHTUNG WIEDER WICHTIG: Ich habe mir ihre Nummer nur geholt, weil ihre Freundin nach Hause wollten und sie auch. In allen anderen möglichen Szenarien wäre es das Richtige gewesen im Set zu bleiben und die Möglichkeiten, die sich JETZT bieten, JETZT zu nutzen.

Die nächsten 3-4 Tage haben wir ein bisschen über Whatsapp geschrieben. Ich hatte aber kein Date vorgeschlagen. Warum nicht? Weil ich ein kleines Experiment starten wollte.
Seit Monaten nehme ich mir vor, statt mit der Frau auf ein Date in die Stadt zu gehen, sie einfach in der Disco zu treffen. Genau das habe ich bei ihr gemacht. Wir haben uns also gegen 1 Uhr im Club getroffen, sie mit ihren Freundinnen im Schlepptau. Auch hier wieder NETT SEIN ZU DEN FREUNDINNEN! Den Rest der Nacht bin ich im Set geblieben.
Was ist der große Vorteil an einem Disco-Date? Man kann SCHNELLER eskalieren, als auf einem normalen Date. Als ich sie ein paar Tage zuvor kennengelernt habe, gabs kaum Kino und auch keinen Kussversuch.
An diesem Abend aber hatten wir nach 5-10 Minuten bereits Händchen gehalten und ein paar Minuten später geknutscht. WEIL ES DIE CLUB-DYNAMIK einfach erlaubt. Ich weiß es natürlich nicht, aber ich glaube auf einem normalen Date mit ihr wäre die Sache um einiges komplizierter geworden.
Irgendwann wollten ihre Freundinnen nach Hause. Ich musste sie überzeugen, dass sie noch ein bisschen mit mir chillt, da mein Zug erst um 5 kommt und ich SONST ALLEIN SEIN MÜSSTE DEN REST DER NACHT (das habe ich ihr auch gesagt!).
Das klingt vielleicht low-value. Aber ich wusste, dass sie on ist. Und ich wusste, dass sie Angst kriegt mich zu verlieren, wenn sie mir den Gefallen nicht tut.
Sie blieb und der Rest war Formsache. Ein paar Minuten später meinte sie, ihr wäre langweilig und sie sei müde. Ich folgte mit DEM VORSCHLAG. Wir könnten noch bei mir chillen, da ist nicht so laut, etc.
Ich meinte auch noch zu ihr, dass sie nicht denken soll, „dass ich so einer bin, der gleich Sex will. Es ist auch okay für mich, wenn wir nur chillen“. (nicht unbedingt nötig, da die Sache schon so gut wie geritzt war)

Und was habe ich hier gelernt:
– ähnliches wie bei Nr. 1 und Nr. 2: eskalieren, Vorschlag machen
– und man kann über ein Disco-Date layen, vielleicht hat es sogar Vorteile!

Was also haben alle 3 Lays gemeinsam? Dass ich DEN VORSCHLAG gemacht habe. Ich bin das Risiko eingegangen die Frau zu verlieren. Ich kenne das Gefühl es ruhiger angehen lassen zu wollen zu gut.
Man reimt sich so einen Scheiß zusammen. „Wenn ich JETZT SCHON den Vorschlag mache, hat sie bestimmt keinen Bock mehr auf mich und denkt ich mache das bei jeder. Ich glaube es ist besser, wenn ich mir noch ein bisschen Zeit  bei ihr lasse.“ UND WEG IST SIE.

Fick Zeit. Zeit lassen ist Zeit verschwenden.

Was wollt ihr? Wollt ihr Sex? Dann verhaltet euch verdammt nochmal auch so!

– liefner

2 Gedanken zu “BACK with a full fucking fire ATTACK

  1. Das mit dem Fragen „Gehen wir noch zu mir?“ finde ich auch am wichtigsten
    Habe mich früher nie getraut das zu fragen aber egal ob sie ja oder nein sagt man gewinnt so oder so weil sie weis wo es hinführt. Wichtig dazu ist noch wenn man fragt und Sie sagt nein ja nicht irgendwie beleidigt zu gucke/übermässig lächlen ect. Hab dadurch drum schon nen paar verloren. Weil sobald du schmollst ist game over!

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