Botschaft an mich selbst

(Vorhin habe ich beim Aufräumen einen beidseitig beschriebenen kleinen Zettel gefunden.
Datiert mit 21.06.2011
Ich habe damals eine Botschaft an mich selbst geschrieben und sie vergessen und jetzt über 3 Jahre später wiedergefunden.
Es geht um Marie. Eine alte Oneitis, die ich eines Tages am Bahnhof wiedergesehen habe …)

 


 

Habe den Approach nicht gemacht. Es war Marie. Warum nicht?
Es gibt keinen Grund es nicht zu tun. Doch mein Kopf hat so einige:
„Sie verdient es sich nicht.“
„Ich bin gerade nicht in der richtigen Stimmung, am Ende versaue ich es noch.“

WAS versauen? Etwas versauen, was eh schon hin ist? Rational betrachtet habe ich nichts zu verlieren in dieser Situation.
Natürlich … die Chance könnte von 0,7% auf 0,3% fallen, aber spielt das eine Rolle? Nein!
Play „to win“! Don’t play „not to lose“!!

In einer solchen Situation kann ich vor allem und insbesondere meine Comfort-Zone erweitern und darum geht es doch.
Es geht nicht um Marie. Es geht um meinen Weg.
Um den einen Weg, der mir in den meisten Fällen große Möglichkeiten zu wachsen nur wenige Male gibt, vor allem solch emotional hoch-geladenen Situationen wie diese.
Als netter Nebeneffekt wäre die Chance vielleicht von 0,7% auf 2% gestiegen oder vielleicht auf 100%???
Ich habe die Wahrheit der Situation nicht herausgefunden.
Das akzeptiere ich.
Gleichzeitig verspreche ich mir, und allem, was mich auf diesem Weg begleitet, es das nächste Mal zu machen.


SONY DSC

© Bernd Kasper / pixelio.de

Als ich sie 1 Jahr später ein weiteres Mal am Bahnhof sah, habe ich sie angesprochen. Meine Chancen sind von 0,7% auf 0,01% gesunken!

Wahrheit.

– liefner

(Schreibt Botschaften an euch selbst!!)

8 Gedanken zu “Botschaft an mich selbst

  1. Haha, sehr schön. Der letzte Satz ist ganz groß.

    Was mich schon länger interessiert, würdest du dich (liefner) als eher introvertiert oder extravertiert einschätzen?

  2. mittlerweile sagen viele freunde und bekannte, dass ich extrovertiert bin.
    Aber das stimmt nicht. Ich bin eigentlich ein introvertierter Typ, der soziale Interaktionen meidet und viel zeit gerne mit sich selbst verbringt.
    Ich kann mittlerweile aber ziemlich gut eine extrovertierte Fassade aufbauen und faken
    und letztlich weiß ich selber nicht genau, ob ich noch introvertiert bin oder langsam doch extrovertiert

  3. Grundsätzlich darf man Introvertiertheit nicht mit Schüchternheit verwechseln, genausowenig wie einen extravertierten Charakter mit Aufgeschlossenheit. Es beschreibt jeweils nur die Quelle, aus der wir unsere Energien aufladen. Ein Intro tut durch Zeit, die er allein verbringt. Ein Extro durch Zeit mit anderen Menschen.

    Ich selbst bin auch eher introvertiert, „fake“ in sozialen Situationen ebenfalls eine extravertiere Fassade. Auf Dauer macht mich das aber extrem müde und raubt mir Energie (logisch). Hast du spezielle Techniken, wie du eine Clubnacht, Bar-Aufenhalt oder einfach nur längere Zeit unter vielen Menschen am besten ertägst? Oder macht dir das nicht so viel aus?

    Falls das hier zu weit geht bin ich gar nicht sauer, wenn du nicht näher darauf eingehen willst. Würde mich nur interessieren🙂

    Lg, Fray

    • mich stört weniger eine längere Zeit unter vielen Menschen, sondern vielmehr eine längere Zeit unter wenigen Menschen, mit denen ich reden muss (!)
      Es ist also soziale Interaktion, welche mir oft Energie raubt. Es kommt aber sehr auf die Art der Interaktion an. Auch Schweiger kann mir irgendwann auf die Nerven gehen und seine Anwesenheit kann mich stören, aber erst nach deutlich längerer Zeit.

      Es kommt letztlich immer auf die Person an, ob ich eine Interaktion als bereichernd oder energie-raubend empfinde.

  4. Wie wäre es mal mit einem Artikel über die Vor-/Nachteile von Intro- und Extraversion bei Pickup?

    Ich finde, auf diesen sehr großen und wichtigen Unterschied wird in der Community viel zu selten eingegangen (und zudem wird Introversion dabei häufig mit Schüchternheit verwechselt).

    Es wird immer geraten, so sozial wie möglich zu sein und sich einen riesigen Freundeskreis aufzubauen. Ein eher introvertierter Mensch, so wie ich es auch bin, wird darauf aber wahrscheinlich keine Lust haben. Das ist natürlich mit Nachteilen verbunden.
    An das Thema Pickup muss ein Intro daher meiner Meinung nach in einigen Bereichen komplett anders rangehen als ein Extro.

    • „Es wird immer geraten, so sozial wie möglich zu sein und sich einen riesigen Freundeskreis aufzubauen.“
      Richtig … und mit sicherheit bringt beides viele Vorteile mit sich, und wenige Nachteile.

      Wenn du auf social circle etc. keine Lust hast, weil es dir keinen Spaß macht etc. ist das aber kein Beinbruch in Zusammenhang mit Pick Up.
      Fürs Cold-Approaching und für Sex brauchst du keinen großen Freundeskreis. Im Prinzip brauchst du überhaupt keinen, bis auf ein paar gute Wings vielleicht.

      Ich halte Freunde trotzdem für sehr wichtig. Aber zwischen Freunde und großer Freundeskreis liegen auch wieder Welten …

    • Man kann ein unsozialer Einzelgänger sein, Menschen weitgehend meiden und trotzdem layen… so wie ich. Dieses Gerede man müsste sozial sein und viel Umgang mit Menschen haben, um an Frauen zu kommen ist einfach unwahr.

      Ich glaube auch dass es den Fortschritt von vielen Anfängern bremst, weil sie sich darauf fokussieren „sozial zu werden“ statt einfach Frauen anzusprechen. Auch wenn ein großer sozialer Zirkel natürlich hilfreich ist für Pickup – erforderlich ist er nicht.

      Und wer nie einen großen Freundeskreis gehabt hat, wird Jahre brauchen um ihn aufzubauen. Es ist nicht nötig. Es ist nicht einmal nötig Wings zu haben. Man kann vollständig der lonely wolf sein und mehr layen als die meisten sozialen Typen mit 1000+ Facebook Freunden

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