Einfach nur anfangen/machen

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„Einfach nur anfangen“ ist eine meiner absoluten Lieblingstechniken zur Selbstüberlistung.
Egal vor welcher Aufgabe ich stehe, der schwierigste Teil ist immer den Anfang zu machen. Wenn ich beispielsweise eine Hausarbeit schreiben muss und vor mir liegen zig verschiedene Texte, dann setze ich mir erst einmal nur ein ganz winziges Ziel, z.B. „Heute musst du nur 5 Minuten lesen“. Das mache ich dann viel eher, als wenn ich mir gedanklich gleich mehrere Texte vornehme.
Aus den 5 Minuten wird dann meistens auch mehr, da der größte Widerstand immer der ist anzufangen. Der dann weiterzumachen ist vergleichsweise gering.
Ein PU-Newbie könnte sich zB als Ziel setzen „einfach nur in den Club zu gehen“ und „einer einzigen Frau hallo zu sagen“ und dann noch 30 weitere Minuten im Club zu bleiben.

Eine ähnliche Technik ist „Einfach nur machen“. Während „Einfach nur anfangen“ sich vor allem gegen Widerstände mit etwas zu beginnen und gegen akute oder chronische Faulheit richtet, bekämpft „Einfach nur machen“ Tendenzen zu Perfektionismus und ein ausgeprägtes Kontrollverlangen. Drei Beispiele dafür:
1. Man sitzt an einer Hausarbeit, die wenig Bedeutung für den weiteren Studienverlauf hat. Lösung: Nicht an einzelnen Sätzen feilen, sondern das Ding einfach fertig schreiben und abgeben.
2. Man will eine Frau ansprechen, aber die Situation ist nicht perfekt und man weiß nicht, was man sagen soll. Lösung: Einfach trotzdem approachen und „Hi“ sagen. Es geht nicht darum, dass es gut wird. Es geht nur darum, sie anzusprechen.
3. Man entdeckt eine interessante Stellenanzeige, hat aber nur noch 15 Minuten Zeit um eine Bewerbung zu schreiben, weil man gleich in den Urlaub fliegt. Lösung: Besser eine schwache Bewerbung losschicken, als keine.

Das Ziel ist also immer: Hauptsache die Aufgabe ist erledigt. Das absurde ist, dass in den meisten Fällen euer Gegenüber gar nicht merken wird, dass ihr nur 10-50% Investment getätigt habt.

– liefner

6 Gedanken zu “Einfach nur anfangen/machen

  1. Ja, sehr guter Tipp. Mache ich auch so. Das hilft mir, meinen Erwartungen an mich selbst den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich nehme mir dann vor, einfach nur hinzugehen (Club, Veranstaltung, etc.) Der Rest läuft dann von alleine, wenn ich erstmal in der Situation bin.
    Aber vorher im Kopf alle „Aufgaben“ und Erwartungen vorzustellen/durchzuspielen, macht mir oft Angst😀

    • Was erwartest du? Hier wurden jahrelang mehrere hundert Beiträge gepostet. Irgendwann ist auch das Thema Pickup erschöpfend behandelt. Mystery hat mit seinen beiden Büchern, die es auf Amazon gibt, Standardwerke geliefert. Das Standardwerk im Bereich Beziehungen und Manipulation durch Frauen ist Lob des Sexismus, obwohl keine Mensch das MLTR Modell kopieren muss. Zusätzlich bitte den Thread „Ask the Sharkk“ im PU Forum lesen. Die Schatztruhe liefert so viel Qualität wie z. B. 15 Lektionen von Pook etc.

  2. Ich find den Blog noch immer richtig Nice und find es gut, dass er noch immer konsequent durchgezogen wird nicht so wie beim banger😛 warte noch aufn oder mehrere Einträge von Oli. Will auch mal 60 lays😛 hatte vor kurzem nen Durchbruch 3 Tage 2 verschiedne frauen gelayed fyi😀

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